Balaton - Ungarn

- Samstag, den 13. März 2010

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Aktuelle Ausgabe · März 2010

  • Immobiliensteuer gekippt
  • Ohne Geld keine Hilfe
  • Moderne Strandbäder in Balatonfüred
  • Rauchverbot in Keszthely

Mehr in der Ausgabe 03/2010:
Aufregung in der Kulturhauptstadt

Ratgeber Garten

Unser Gartenratgeber bietet Ihnen jeden Monat neu zahlreiche Tipps und Tricks zur Pflege Ihres Gartens. Die Informationen richten sich an Gartenanfänger, sowie an erfahrene Gartenfreunde.

Ratgeber Garten aufrufen

Bis zu 250.000 Immobilien künftig besteuert

Die heiß umstrittenen Pläne der Regierung über eine Immobiliensteuer in Ungarn sollen nach neuesten Informationen nur bis zu 250.000 Immobilien betreffen, berichtet der private Fernsehsender atv am Donnerstag. Dabei handelt es sich um Vermögenswerte von jeweils über 30 Millionen Forint. Der Steuersatz für Immobilien im Wert bis zu 50 Millionen Forint soll auf 0,35 Prozent, darüber auf 0,5 Prozent festgelegt werden. Gezahlt werden soll aber auch für teure Autos, Schiffe, Hubschrauber und Flugzeuge.

Nach Vorstellungen der Regierung soll die Vermögensteuer die örtliche Steuer der Selbstverwaltungen ergänzen. Damit wäre die Summe abziehbar, die Immobilien-Eigentümer als örtliche Steuern an die Selbstverwaltungen zahlen. Die Steuer ziele nur auf die obere Schicht der Vermögenden, sagte Finanzminister Péter Oszkó.
Die Oppositionspartei Fidesz, der bei der Parlamentswahl im kommenden Jahr eine Zwei-Drittel-Mehrheit zugetraut wird, spricht sich strikt gegen die neue Steuerart aus. Sollte sie von der derzeitigen Regierung mit Unterstützung der Sozialisten eingeführt werden, wolle der Fidesz sie nach der Machtübernahme wieder abschaffen, erklärte Fidesz-Vizepräsident Mihály Varga.