Offenes Forum für den Sankt Georg Berg

von Barbara Sallee-Kereszturi am 21. Juli 2010

in Das Projekt Hegymagas, Lernende Region

Zeitpunkt: Samstag, 24. Juli 13.30-15.00
Ort: Kulturhaus Hegymagas
, Obere Balatonregion
danach halten wir das Forum in Ungarischer Sprache ab, von 15.00 – 17.00 Uhr

Weshalb organisieren wir ein Offenes Forum?

Die Region hat bedeutende Veränderungen hinter sich und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, auch nicht auf dem Sankt Georg-Berg und in seiner Umgebung.

Wir sind daran interessiert aufzudecken, was die hier Lebenden, Hausbesitzer und saisonale Gäste auf und beim Sankt Georg-Berg für erhaltenswert halten und welche Entwicklung sie sich wünschen.

In ökologisch sensitiven Regionen (wie z.B. in Nationalparks) ist die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen von großer Bedeutung, auch weil es sich auf den Umgang mit unserer Mitwelt auswirkt. Für uns ist es wichtig, die Bemühungen der hier lebenden Gemeinschaften und der Gäste zu schätzen, damit der Sankt Georg-Berg langfristig seine Schönheiten und Werte bewahren kann.

Die Herausforderung ist es, das Interesse in einer Region am eigenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Wohlergehen nachhaltend zu wecken. Dann kann sie sich gesund entwickeln. Dazu brauchen wir langfristige Brücken zwischen den TeilnehmerInnen, auf allen Ebenen, Generationen überbrückend und vor allem zwischen Theorie und Praxis.

Programm

Wir stehen am Beginn eines Prozesses mit mehreren Schritten. Nachdem das letztjährige Offene Forum Anliegen des Ortes Hegymagas aufgegriffen hat, geht es diesmal um den gesamten Sankt Georg-Berg, als Wohn- und Erholungsort und Weinanbaugebiet.

Das Offene Forum möchte die Meinung der Betroffenen aufdecken. Die Resultate werden später publiziert.

Aus unseren Themen:

Die Bedeutung des Sankt Georg-Berges und seiner Dörfer für die Umgebung.
Trinkbares oder untrinkbares Quellwasser?
Gebäude, welche in die Landschaft passen, kleine Weinkeller oder große Weinverarbeitungsbetriebe?
Altbewährte oder moderne Weinanbaumethoden?
Quad- und MotoCross-Routen oder Ökotourismus?
Naturschutz und Biodiversität auch in der Zukunft?
Welche Entwicklung möchten die hier Lebenden und Hausbesitzer, Weinanbauer und Unternehmer?

Das Gespräch wird von Barbara Sallee-Kereszturi, Humanökológin, Vorsteherin der hegymagas-Stiftung unter Mithilfe von Jugendlichen geführt.

Wir erwarten gerne alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Offene Forum 2010 ist ein Teil des Lernenden Region Programms (2006-2011), welches unter Miteinbindung von Betroffenen und Jugendlichen praktische Umsetzungsmöglichkeiten Nachhaltiger Entwicklung aufzeigt. Auch an dieser Stelle danken wir den nationalen und internationalen Partner des Programms für ihre Unterstützung.

Herausgehobener Partner: Ádám-Kert, Gyualkeszi (Huntraco-Partner   www.huntraco.hu)

Für Eltern: Während des Forums bieten wir einen fachkundigen Kinder-Hüte-Dienst an.


Ich liebe diese Landschaft sehr wegen des Friedens, der Ruhe und der Aussicht. Auf dem Berggipfel eröffnet sich ein sehr schönes Panorama. Deshalb ist der Sankt Georg-Berg meine liebste Landschaft.
Viktor László, 9. Klasse, Tapolca

Zuerst müssen wir die Dinge in Ordnung bringen, welche die Natur verschandeln. Als Zweites diejenigen, die wir nutzen können.
Aus den Arbeitsplänen der Ökogruppe Hegymagas “Jugendliche für die Natur”

Die Gemeinnützige Stiftung für die Kommune Hegymagas verwirklicht ihre Ziele gemäss den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung. Deshalb unterstützt sie jeden Schritt, der auf die Miteinbindung der Betroffenen, auf transparente Informationsweitergabe und Stärkung der Gemeinschaft abzielt, im Interesse der hier Lebenden.Auch für die Werte des Sankt Georg-Berges fühlen wir uns verantwortlich und befürworten durchdachte Entwicklungsschritte, zu welchen wir auch fachliche Beiträge leisten.
Barbara Sallee-Kereszturi
Vorsteherin der Gemeinnützigen Stiftung für die Kommune Hegymagas
Mit Bildern der Fotografin
Katalin Varju

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Lernen auf dem Sankt Georg-Berg

von Barbara Sallee-Kereszturi am 23. April 2010

in Das Projekt Hegymagas, Lernende Region

Touren am Sankt Georg-Berg: 25. April, Sonntag

Naturliebhaber- und Familienprogramm

Lernen auf und über den wunderschönen, zurzeit in Blüte stehenden Berg. Seien Sie unser Gast für einen angenehmen Tourentag in freundlicher Gesellschaft.

Organisatorin: Stiftung für die Kommune Hegymagas

10h Gottesdienst im Freien vor der Lengyel-Kapelle

Wein- und Brotsegnung

Danach Siegesehrung der diesjährigen Sankt Georg-Wein-Tage (organisiert durch die Sankt Georg-Berggemeinschaft – Szent György-hegy Hegyközség)

Touren:

12.30: Stärkung in der Szászi Pince (Szászi Kellerei, Sankt Georg-Berg)

13.00: Geführte Touren zur Emmauskapelle, zur Bergspitze, zur „Drachenhöhle“, zu den Basaltorgeln

Touren-Ziel: Hegymagas

Sagen- und Märchenprogramm für Kinder!

16.30: Keller-Pörkölt im Gartenlokal des Sank Georg-Bisztros, Hegymagas

am gleichen Ort:

17.30: Live Jazz mit dem PIKO Jazz Trio

Touren und Eintritt frei!

Tourenthemen: Kovács Áron (Geologie), Sallee-Kereszturi Barbara (Landschaft und Mensch), Szásziné Dr. Horváth Henrietta (Bioweinanbau), Vasáros Ferencné (Märchen- und Sagenwelt)

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Europäisches „Bio”-Label

von Barbara Sallee-Kereszturi März 1, 2010

Wie streng ist das „Euro Blatt”?
Ab Juli 2010 hat die Europäische Union ein neues Logo für alle verpackten Bioprodukte, die in einem Mitglieds-Staat hergestellt werden. Bei dem neuen Logo sind die EU-Sterne in Form eines Blatts vor einem grünen Hintergrund angeordnet:
http://ec.europa.eu/agriculture/organic/logo/voting/logo_1_de.htm
Das neue Logo, genannt „Euro-Blatt“, steht für Natur und Europa und soll andere private, regionale [...]

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2010: UN – Internationales Jahr der Biodiversität

von Barbara Sallee-Kereszturi Januar 16, 2010

Kurzinterview mit einer Vertreterin der “nächsten Generation”.
Mit Zóra Nagy, einer jungen Phytopathologin aus der Region mit frischem Diplom sprach ich anläßlich dem aktuellen Thema über die Region und die zukünftigen Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Biodiversität.

Womit beschäftigst Du Dich zurzeit und welche berufliche Zukunft wünscht Du Dir?
Ich habe gerade meine Universitätsstudien beendet und [...]

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Offenes Europa – offene Region ( 3. abschließender Teil)

von Barbara Sallee-Kereszturi Januar 4, 2010

Clownshows aus Budapest
Ich habe die Gelegenheit zurzeit Folgendes mit zu beobachten: In Hegymagas, einem 290 Seelendorf in der Oberen Balatonregion, arbeitet man seit einiger Zeit fieberhaft an der Ausschreibung für die “Verwirklichung von ländlichen Veranstaltungen, Programmen und Festivals”, ebenfalls eine regionale LEADER-Idee, für die man sich gemeinsam mit anderen kleineren Ortschaften bewerben möchte. Die Chancen [...]

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Offenes Europa – offene Region ( 2. Teil)

von Barbara Sallee-Kereszturi Januar 1, 2010

Breite Kritik
Seit Wochen, ja Monaten werden die Gemüter durch immer neuere LEADER-Skandale erschüttert. Ein Nachrichtenquerschnitt spricht Bände: Es ist von undurchschaubaren Strukturen und unrechtmäßiger Nutzung und Verteilung der Gelder die Rede. Auch aus den Komitaten Vas und Győr-Moson-Sopron kommt der Vorwurf, die Fördergelder würden zu Stiftungen und Organisationen mit starkem politischem Hinterland fließen. Bürgermeisterinnen berichten [...]

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Offenes Europa – offene Region ( 1. Teil)

von Barbara Sallee-Kereszturi Dezember 30, 2009

Meine Erfahrung mit Förderprojekten reicht weit zurück. Jedoch auch als ich noch in der Schweiz lebte waren die Nachrichten über die Nutzung von Fördergeldern bei weitem nicht immer erfreulich. Mit der finalen Sprechung der Kohäsionsmilliarde (ca. € 635 Millionen) in 2006, (offiziell Erweiterungsbeitrag), die den zehn neuen Staaten der EU zukommen sollen, wuchs die Erwartung [...]

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Auf Profilsuche für das 21. Jahrhundert

von Barbara Sallee-Kereszturi Oktober 26, 2009

Die Balaton Region als UNESCO Welterbe?

Der vom Balaton Fejlesztési Tanács (Lake Balaton Development Council) initiierte Prozess, die Balaton-Region zum Teil des Welterbes zu erklären, gleicht zurzeit einer Jagd nach Ja-Stimmen, denn die einzelnen Ortschaften und Gemeinden der Region müssen sich mit der Bewerbung um den Titel einverstanden erklären. Auch während der Konferenz “Balaton-Teil des Weltkulturerbes” [...]

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