Zeitpunkt: Samstag, 24. Juli 13.30-15.00
Ort: Kulturhaus Hegymagas, Obere Balatonregion
danach halten wir das Forum in Ungarischer Sprache ab, von 15.00 – 17.00 Uhr
Weshalb organisieren wir ein Offenes Forum?
Die Region hat bedeutende Veränderungen hinter sich und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen, auch nicht auf dem Sankt Georg-Berg und in seiner Umgebung.
Wir sind daran interessiert aufzudecken, was die hier Lebenden, Hausbesitzer und saisonale Gäste auf und beim Sankt Georg-Berg für erhaltenswert halten und welche Entwicklung sie sich wünschen.
In ökologisch sensitiven Regionen (wie z.B. in Nationalparks) ist die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen von großer Bedeutung, auch weil es sich auf den Umgang mit unserer Mitwelt auswirkt. Für uns ist es wichtig, die Bemühungen der hier lebenden Gemeinschaften und der Gäste zu schätzen, damit der Sankt Georg-Berg langfristig seine Schönheiten und Werte bewahren kann.
Die Herausforderung ist es, das Interesse in einer Region am eigenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Wohlergehen nachhaltend zu wecken. Dann kann sie sich gesund entwickeln. Dazu brauchen wir langfristige Brücken zwischen den TeilnehmerInnen, auf allen Ebenen, Generationen überbrückend und vor allem zwischen Theorie und Praxis.
Programm
Wir stehen am Beginn eines Prozesses mit mehreren Schritten. Nachdem das letztjährige Offene Forum Anliegen des Ortes Hegymagas aufgegriffen hat, geht es diesmal um den gesamten Sankt Georg-Berg, als Wohn- und Erholungsort und Weinanbaugebiet.
Das Offene Forum möchte die Meinung der Betroffenen aufdecken. Die Resultate werden später publiziert.
Aus unseren Themen:
Die Bedeutung des Sankt Georg-Berges und seiner Dörfer für die Umgebung.
Trinkbares oder untrinkbares Quellwasser?
Gebäude, welche in die Landschaft passen, kleine Weinkeller oder große Weinverarbeitungsbetriebe?
Altbewährte oder moderne Weinanbaumethoden?
Quad- und MotoCross-Routen oder Ökotourismus?
Naturschutz und Biodiversität auch in der Zukunft?
Welche Entwicklung möchten die hier Lebenden und Hausbesitzer, Weinanbauer und Unternehmer?
Das Gespräch wird von Barbara Sallee-Kereszturi, Humanökológin, Vorsteherin der hegymagas-Stiftung unter Mithilfe von Jugendlichen geführt.
Wir erwarten gerne alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Offene Forum 2010 ist ein Teil des Lernenden Region Programms (2006-2011), welches unter Miteinbindung von Betroffenen und Jugendlichen praktische Umsetzungsmöglichkeiten Nachhaltiger Entwicklung aufzeigt. Auch an dieser Stelle danken wir den nationalen und internationalen Partner des Programms für ihre Unterstützung.
Herausgehobener Partner: Ádám-Kert, Gyualkeszi (Huntraco-Partner www.huntraco.hu)
Für Eltern: Während des Forums bieten wir einen fachkundigen Kinder-Hüte-Dienst an.
Ich liebe diese Landschaft sehr wegen des Friedens, der Ruhe und der Aussicht. Auf dem Berggipfel eröffnet sich ein sehr schönes Panorama. Deshalb ist der Sankt Georg-Berg meine liebste Landschaft.
Viktor László, 9. Klasse, Tapolca
Zuerst müssen wir die Dinge in Ordnung bringen, welche die Natur verschandeln. Als Zweites diejenigen, die wir nutzen können.
Aus den Arbeitsplänen der Ökogruppe Hegymagas “Jugendliche für die Natur”
Die Gemeinnützige Stiftung für die Kommune Hegymagas verwirklicht ihre Ziele gemäss den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung. Deshalb unterstützt sie jeden Schritt, der auf die Miteinbindung der Betroffenen, auf transparente Informationsweitergabe und Stärkung der Gemeinschaft abzielt, im Interesse der hier Lebenden.Auch für die Werte des Sankt Georg-Berges fühlen wir uns verantwortlich und befürworten durchdachte Entwicklungsschritte, zu welchen wir auch fachliche Beiträge leisten.
Barbara Sallee-Kereszturi
Vorsteherin der Gemeinnützigen Stiftung für die Kommune Hegymagas
Mit Bildern der Fotografin
Katalin Varju
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