Balaton - Ungarn

- Freitag, den 12. März 2010

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Infos zum Abonnement

Aktuelle Ausgabe · März 2010

  • Immobiliensteuer gekippt
  • Ohne Geld keine Hilfe
  • Moderne Strandbäder in Balatonfüred
  • Rauchverbot in Keszthely

Mehr in der Ausgabe 03/2010:
Aufregung in der Kulturhauptstadt

Ratgeber Garten

Unser Gartenratgeber bietet Ihnen jeden Monat neu zahlreiche Tipps und Tricks zur Pflege Ihres Gartens. Die Informationen richten sich an Gartenanfänger, sowie an erfahrene Gartenfreunde.

Ratgeber Garten aufrufen

In Fonyód kommt große Freude auf

Und das gleich doppelt. Die Stadt erhält eine halbe Milliarde Forint aus öffentlichen Fördermitteln, allein die Firma des Bürgermeisters kassiert davon mehr als 50 Millionen. Die im Rahmen eines regionalen Operativprogramms fließenden Gelder sollen zur Umgestaltung und Verschönerung des Stadtkerns sowie zum Neubau eines Kulturhauses und einer Freilichtbühne verwendet werden. Auch die Schaffung weiterer Parkflächen ist geplant. Für die Verwirklichung der Vorhaben flossen auch 381 Millionen Forint aus EU-Fördermitteln, von denen das Balaton Warenhaus (Balaton Áruház Kft.) im Zentrum, deren Inhaber der örtliche Bürgermeister nebst Ehefrau sind, annähernd 53 Millionen Forint kassiert. Bürgermeister József Hídvégi ist seit 2002 Besitzer des Kaufhauses. Die GmbH führt er zusammen mit seiner Ehefrau, die auch Geschäftsführerin ist und die Gesellschaft laut Handelsregister seit 30. Juni 2008 leitet. Inzwischen äußern mehrere Bürger Bedenken. Etwas seltsam kommt ihnen vor, daß das viele Geld für Gebäudeerneuerungen im Fonyóder Zentrum ausgerechnet in die Amtszeit von Bürgermeister Hídvégi fällt. Dieser will sein Kaufhaus mit Hilfe der Zuwendung komplett rekonstruieren und noch ein Stockwerk daraufsetzen. Für Informationsanfragen von Bürgern war der Herr Bürgermeister nicht erreichbar bzw. ließ er die Ansuchen unbeantwortet . . . (Quelle: Somogyi Hírlap)