Balaton, Ungarn

- Donnerstag, 02. September 2010

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Aktuelle Ausgabe · September 2010

  • Rogner verlässt Bad Heviz
  • Weniger Camping-Touristen am See
  • Trinkwasserreservoir nicht in Gefahr
  • Große Träume, bittere Wahrheit

Mehr in der Ausgabe 09/2010:
Preisverfall bei Immobilien

Ratgeber Garten

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Exklusive Nachrichten

Fördermittel für Hévíz gestrichen

Der prominente Badeort Hévíz in Ungarn wird auf rund 1,5 Milliarden Forint (rund 5,3 Millionen Euro) Fördermittel für den Ausbau des Heilbades verzichten müssen, mit denen der Badeort bereits fest gerechnet hatte.

Ferienorte am Balaton leergefegt

Das frühherbstlich kühle und regnerische Wetter hat offenbar vielen Menschen den Urlaub in Ungarn verdorben. Das Ufer des ungarischen Meeres und die Ferienorte rings um den größten See Mitteleuropas sind wie leergefegt. Buffets, Restaurants und Bars machten früher dicht als in anderen Jahren.

Kälterekord in Ungarn

In Ungarn und der Hauptstadt Budapest ist am Dienstag der Kälterekord für den letzten Tag des Monats August gebrochen worden. Dabei wurden in Sopron 12, in Budapest 13,2 Grad als Tageshöchsttemperatur gemessen, berichten Medien unter Berufung auf den Landeswetterdienst. Zuletzt hatte sich der 31. August im Jahre 1989 sehr kühl verabschiedet.

Neun Tage Marathon für die Kinder

Mit einer neuen sportlichen Spitzenleistung macht der ungarische Extremsportler György Schirilla zum Schulbeginn am 1. September auf die Kinder und eine gesunde Lebensweise aufmerksam.

Norwegerin in Budapest tot aufgefunden

Eine 21jährige Norwegerin ist am Wochenende in Budapest tot aufgefunden worden worden, teilte die Polizei Medienberichten zufolge am Montag (30.8.) mit. Ermittler gehen von einer Straftat aus. Seit Bekanntwerden des Vorfalls suchen starke Polizeikräfte nach dem bislang unbekannten Täter. Ein Mitarbeiter eines Jugendhotels hatte die junge Frau tot in einem Zimmer gefunden.

Brotpreis soll im Herbst zwei Mal steigen

In Ungarn sollen die Preise für Brot im Herbst gleich zwei Mal steigen, berichtet der Fernseh-Nachrichtensender hírtv am Sonntag (29.8.). Eine Anhebung um 20 bis 30 Prozent war für September bereits angekündigt worden. Wegen der wachsenden Mehlpreise stellten die Bäcker jedoch für Oktober eine weitere Preiserhöhung in Aussicht.

Leichtes Wachstum in Ungarn

Das Bruttoinlandsprodukt Ungarns ist im zweiten Quartal 2010 um 1, im Durchschnitt des ersten Halbjahres um 0,5 Prozent gewachsen. Das ergab eine gemeinsame Schätzung des Zentralen Statistischen Amtes und des Instituts für Wirtschafts- und Gesellschaftsforschung Ecostat.

Ungarn: Landverkauf an Ausländer vor EU-Prüfung

Etwa neun Monate vor Ende des siebenjährigen Moratoriums über den Landverkauf an Ausländer hat die ungarische Regierung noch immer keinen Antrag auf eine mögliche dreijährige Verlängerung in Brüssel eingereicht. Wie die Zeitung „Népszabadság“ am Freitag (27.8.) berichtet, will das Kabinett in Budapest in der kommenden Woche darüber entscheiden.

Balaton-Schwimmen fällt ins Wasser

Für dieses Jahr ist das traditionelle Durchschwimmen des Balaton endgültig aus dem Veranstaltungskalender gestrichen.

Ungarn will mit IWF doch wieder verhandeln

Ungarns Regierung hat seine Haltung nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem IWF im Juni offenbar geändert und zeigt sich wieder gesprächsbereit.

Deutscher randaliert in Wechselstube

Ein Deutscher aus Köln hat am Montagnachmittag in einer Wechselstube in Siófok randaliert. Nach einem Wortwechsel schlug er dort mit der Hand das Sicherheitsglas ein und suchte das Weite, berichtet das Polizeipräsidium des Komitats Somogy am Dienstag (25.8.). Später fand ihn die Polizei und nahm ihn nach einer Vernehmung in Gewahrsam.

Weniger Verkehrsunfälle in Ungarn

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Ungarn ist während des ersten Halbjahres 2010 weiter deutlich zurückgegangen. Um 14 Prozent sank die Zahl der Unfälle, meldet das Zentrale Statistische Amt am Dienstag (24.8.). Dabei ging die Zahl der tödlichen Unfälle um 24 Prozent, die mit schweren Verletzungen um 16 Prozent zurück.

Ungarn: Noch knapp über zehn Millionen Einwohner

Die Einwohnerzahl Ungarns geht weiter allmählich zurück, doch auch im jüngsten statistischen Bericht bleiben es knapp über zehn Millionen. Ganz genau meldet das Zentrale Statistische Amt am Dienstag (24.8.), dass es 4000 über der magischen Zahl sind, die schon seit langem beinahe ängstlich beobachtet wird.

Deutscher Multivan am Balaton gestohlen

Ein unbekannter Täter hat am Wochenende den Multivan eines deutschen Touristen am Balaton gestohlen. Wie die Polizei am Montag (23.8.) berichtet, beläuft sich der Schaden auf sieben Millionen Forint (etwa 25.000 Euro). Der Eigentümer hatte sein Fahrzeug am Abend auf dem umzäunten Hof des in Fonyód gemieteten Ferienhauses abgestellt und abgeschlossen.

Gute Aussichten für Ungarns Wirtschaft

Die Aussichten für die Wirtschaft waren in Ungarn seit vier Jahren nicht so hoch wie im Monat August. Das stellt die GKI Wirtschaftsforschungs AG in ihrer jüngsten Konjunkturanalyse fest, schreibt das Magazin für Wirtschaft und Politik HVG am Montag (23.8.) auf ihrer Web-Site. Der Konjunkturindex setzte nach zwischenzeitlichem Stocken im Juli seinen Anstieg seit Mai vorigen Jahres fort.

Sieben Tote bei Verkehrsunfall in Ungarn

Beim Zusammenstoß eines rumänischen Lastzuges mit einem Mikrobus aus Moldova sind am frühen Montagmorgen (23.8.) in Ungarn sieben Menschen ums Leben gekommen. Der Laster war von der Grenze Richtung Berettyóújfalu unterwegs, als er auf einer Brücke aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit dem Kleinbus zusammenprallte.

Herzog-Erben: Nazi-Raubkunst schnell herausgeben

Eine rasche Rückgabe der von den Nazis geraubten Kunstgegenstände haben Erben des jüdischen Kunstsammlers Baron Mór Lipót Herzog erneut gefordert. In der Angelegenheit der Herzog-Kunstschätze müsse Ungarn dem Beispiel Deutschlands folgen, erklärte die Familie in einem von ihrem Anwalt Michael S.

Ferienhaus-Markt ohne Bewegung

In Ungarn tritt der Ferienhaus-Markt noch immer auf der Stelle. Obwohl die Gebühren für den Erwerb von Ferien-Immobilien im Januar dieses Jahres gesenkt wurden, konnte sich der Handel bislang nicht beleben, geht aus einem Bericht des Tourismus Panorama Bulletins hervor.

Thermenurlaub in Ungarn

Thermen Ungarn

Kur, Wellnessurlaub und Thermen-Urlaub in Ungarn wird immer mehr nachgefragt und zahlreiche Anbieter buhlen im Internet um den Thermen- und Kurgast. Detaillierte Infos mit einer ausführlicher Vorstellung ausgesuchter Thermen in Ungarn bietet das kleine aber feine Reiseportal „Thermenland Urlaub" mit so bekannte Thermen wie z.B. Bad Héviz, dem Heilbad Bük oder der am Kleine Balaton gelegenen Therme Zalakaros.

Reallöhne in Ungarn 3,7 Prozent gestiegen

Bei einem Anstieg des Verbraucherpreis-Indexes um 5,7 Prozent sind die Reallöhne in Ungarn während des ersten Halbjahres 2010 um 3,7 Prozent gewachsen. Das teilte das Zentrale Statistische Amt des Landes am Donnerstag (19.8.) mit. Die Entwicklung wird auf die Änderung bei der Einkommensteuer zurückgeführt.

Ungarn: Katastrophale Ernte bei Obst und Gemüse

Zahlreiche schwere Unwetter in Ungarn zu katastrophalen Einbrüchen bei der Obst- und Gemüseernte geführt. Wie die Medien des Landes am Donnerstag (19.8.) berichten, wurde etwa ein Drittel des Aufkommens vernichtet.

Ungarn vor heftigen Preissteigerungen

Für September kündigt die Zeitung „Népszava“ am Mittwoch (18.8.) erhebliche Preissteigerungen für Lebensmittel an. Bei Gemüse und Obst ist dem Bericht zufolge mit 20-25 Prozent, bei Brot durchschnittlich mit 15 sowie bei Milchprodukten mit 15-20 Prozent zu rechnen.

Erdbeben in Ungarn registriert

An zwei Stellen hat am Dienstagmorgen in Ungarn die Erde gebebt. Die Erschütterungen in den Komitaten Borsod im Nordosten und Baranya im Südwesten des Landes waren jedoch nur mit den Stärken 3,0 und 3,1 auf der nach oben offenen Richter-Skala recht schwach. Die Bevölkerung nahm an beiden Stellen die leichte Bewegung des Bodens wahr.

Sturm: Drei Tornados über Ungarn

Im Nordosten Ungarns gab es am gestrigen Montag im Rahmen der heftigen Unwetter ingesamt drei Tornados, die jeweils am Nachmittag gewütet haben.

Sturm in Ungarn richtet Schäden an

Die von Unwetterkatastrophen geplagte Region im Nordosten Ungarns ist am Montag erneut von einem schweren Sturm heimgesucht worden. Die Naturgewalt zerstörte im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén Dächer, von starken Regenfällen wurden Keller und Garagen unter Wasser gesetzt. An mehreren Stellen entwurzelte der Sturm Bäume.