Balaton - Ungarn

- Samstag, den 13. März 2010

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Aktuelle Ausgabe · März 2010

  • Immobiliensteuer gekippt
  • Ohne Geld keine Hilfe
  • Moderne Strandbäder in Balatonfüred
  • Rauchverbot in Keszthely

Mehr in der Ausgabe 03/2010:
Aufregung in der Kulturhauptstadt

Ratgeber Garten

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Exklusive Nachrichten

Balatonring: Kein Rennen in diesem Jahr

Die MotoGP-Rennstrecke in Ungarn kann in diesem Jahr nicht gebaut werden, es sei denn, der Investor zieht einen Finanzierer aus dem Hut. Das erklÀrte Medienberichten zufolge Wirtschaftsminister Istvån Varga am Freitag (12.3.).

Ungarns Parteien einig: Kein Landkauf durch AuslÀnder

Die Parteien in Ungarn sind sich offenbar darin einig, dass das Moratorium fĂŒr den Erwerb von Ackerland durch AuslĂ€nder auch in den nĂ€chsten Jahren aufrecht erhalten werden soll. Jedoch wird ein entsprechender Antrag an die EU-Kommission voraussichtlich erst nach der Parlamentswahl am 11. April von der danach zu bildenden neuen Regierung gestellt werden.

120 Ungarn im Winter erfroren

Der strenge Winter hat in Ungarn bislang 120 Todesopfer gefordert. Allein seit dem 29. Januar seien 34 Menschen an den Auswirkungen der KĂ€lte gestorben, sagte der Organisator des Ungarischen Sozialen Forums, Endre SimĂł der Zeitung „Magyar Nemzet“ am Donnerstag (11.3.).

Experte: Euro fĂŒr Ungarn frĂŒhestens 2015

In Ungarn kann der Euro nach Ansicht des frĂŒheren PrĂ€sidenten der Nationalbank Zsigmond JĂĄrai frĂŒhestens 2015/2016 eingefĂŒhrt werden. Auf einer Veranstaltung des Landesverbandes der Arbeitgeber und Fabrikindustriellen in Budapest erklĂ€rte er am Dienstag (9.3.), dass eine starke WĂ€hrung, der Euro, nicht auf eine schwache und unvorbereitete Wirtschaft losgelassen werden dĂŒrfe.

PopulÀrste Tourismus-Orte in Ungarn

Budapest stand auf der Hitliste der Reisenden aus dem In- und Ausland auch 2009 wieder vorn (5,4 Millionen Übernachtungen). Das zeigt eine Übersicht, die das „Tourismus Panorama“ ĂŒber die von Touristen am meisten geschĂ€tzten Orte in Ungarn nach Daten des Zentralen Statistischen Amtes veröffentlichte.

FlyBalaton: FlĂŒge von sechs deutschen StĂ€dten

Mit der Wiedereröffnung des zwischenzeitlich in seiner Existenz gefÀhrdeten Balaton-Flughafens in Sårmellék stehen bereits sechs StÀdte in Deutschland auf dem Flugplan. Weitere Chartergesellschaften und Billigflieger sollen folgen, teilte der neue Betreiber Medienberichten zufolge mit.

Tourismus-Chef zurĂŒckgetreten

Offenbar im Zusammenhang mit dem Bau der Grand-Prix-Strecke Balatonring ist jetzt der Vorsitzende des Staatsunternehmens Ungarische Tourismus AG, Ákos Niklai, zurĂŒckgetreten. Medienberichten zufolge soll er erklĂ€rt haben, dass er aus persönlichen GrĂŒnden entschied, seinen Posten zu verlassen.

HarkĂĄny mit Riesendefizit ins Haushaltsjahr

Der Badeort HarkĂĄny (Komitat Baranya) geht das Jahr mit einem Haushaltsloch von 400 Millionen Forint an.

Grippe weiter auf dem RĂŒckzug

Die Zahl der GrippefĂ€lle geht in Ungarn weiter zurĂŒck. In der letzten Februarwoche suchten wegen der entsprechenden Symptome nur noch 12 400 Patienten einen Arzt auf. Bei fĂŒnf TodesfĂ€llen im Januar wurde das H1N1-Virus nachgewiesen, so dass die Gesamtzahl der Opfer der Schweinegrippe auf 129 anstieg, teilte das Landeszentrum fĂŒr Epidemiologie mit.

Regen beschÀdigt Autobahn M6

Kurz vor ihrer Übergabe ist in Ungarn die Autobahn M6 zwischen Paks und SzekszĂĄrd (Komitat Tolna) schwer beschĂ€digt worden. Einem Bericht des Internetportals bama.hu zufolge fĂŒhrten RegenfĂ€lle im Februar zu Erosion. Die Reparaturarbeiten werden schĂ€tzungsweise mehrere 100 Millionen Forint kosten.

Betrieb von FlyBalaton jetzt gesichert

Der Flugbetrieb am Balaton-Flughafen in SĂĄrmellĂ©k gilt als endgĂŒltig gesichert. Am 1. April kann FlyBalaton die ersten FlĂŒge aus dem Ausland annehmen, berichtet die SiĂłfoki Napilap. Die SCD Group traf am Mittwoch (3.3.) eine entsprechende Vereinbarung mit den Selbstverwaltungen von SĂĄrmellĂ©k und ZalavĂĄr (Komitat Zala).

Sperling wehrt sich gegen „AusbĂŒrgerung“

Ein Sperling beschĂ€ftigt dieser Tage die Öffentlichkeit in PĂ©cs. Der kleine Kerl will unbedingt seinen Platz in einem der SupermĂ€rkte im Komitatszentrum PĂ©cs behaupten. Schon drei Mal wurde er bisher eingefangen und weggebracht. Doch er fand einem Bericht des Internetportals bama.hu zufolge immer wieder zu dem offenbar lukrativen Ort zurĂŒck.

Chinesische MarkenfÀlschung aus Hamburg

Auf dem Umweg ĂŒber Hamburg ist eine Ladung gefĂ€lschter Marken-Schuhe aus China in Ungarn eingetroffen. Eine Zollstreife am ungarisch-slowakischen GrenzĂŒbergang Rajka stieß bei der Kontrolle eines in Ungarn gemeldeten Lastzuges auf die illegale Ladung, die fĂŒr eine Adresse in Budapest bestimmt war.

Billigflieger gegen Verstaatlichung der Malév

Die erneute Verstaatlichung der ungarischen Fluggesellschaft MalĂ©v stĂ¶ĂŸt auf Widerstand. Der Billigflieger Wizz Air mit Sitz in VecsĂ©s bei Budapest meldete am Montag Protest an. Er bezeichnete die staatliche UnterstĂŒtzung fĂŒr MalĂ©v als rechtswidrig und kĂŒndigte an, sich in der Angelegenheit an die EuropĂ€ische Kommission zu wenden.

Ungarn erreicht Ende der Rezension

Nach sieben Quartalen geht in Ungarn die Rezession im ersten Quartal dieses Jahres – zwei Quartale spĂ€ter als in der EU – zu Ende. Diese Voraussage trifft das Wirtschaftsforschungsinstitut GKI in Zusammenarbeit mit der Ersten Bank.

Malév wieder in ungarischer Hand

Nach langen Verhandlungen mit dem russischen HaupteigentĂŒmer, der Vneshekonombank, ist die Fluggesellschaft MalĂ©v wieder vom ungarischen Staat ĂŒbernommen worden. Ungarn erwarb mit der Unterzeichnung der Vereinbarung durch alle Beteiligten 95 Prozent der Anteile. Vneshekonombank bleibt jedoch einer der grĂ¶ĂŸten Kreditgeber, teilte das Finanzministerium in Budapest mit.

Ungarn sehen schwarz fĂŒr ihre Zukunft

Die Ungarn beurteilen ihre Zukunft nach wie vor pessimistisch. Einer Umfrage der Meinungsforscher des Instituts Tarki ergab, dass sie ihre Lage schlechter einschĂ€tzen als Polen, Tschechen und Slowaken. FĂŒnf von zehn Befragten sagen, dass ihre materielle Lage gut oder durchschnittlich ist.

SzigetvĂĄr meldet Konkurs an

Die Kleinstadt SzigetvĂĄr mit ihrer spĂ€tmittelalterlichen Burg und dem neuen Heilbad ist pleite. VizebĂŒrgermeister Gyula Rodek, der nach dem kĂŒrzlichen Tod des BĂŒrgermeisters die AmtsgeschĂ€fte fĂŒhrt, meldete beim Komitatsgericht in PĂ©cs das Konkursverfahren an. Die Entscheidung war fĂ€llig, weil der Schuldenberg nicht mehr zu beherrschen war.

AuslÀnder gaben in Ungarn mehr Geld aus

Der Konsum auslĂ€ndischer GĂ€ste in Ungarn ist im vorigen Jahr um zehn Prozent gestiegen, berichtet das Zentrale Statistische Amt. Insgesamt betrugen die Ausgaben von AuslĂ€ndern 1 201 Milliarden Forint (rund 445 Millionen Euro). Dem gegenĂŒber gaben Ungarn im Ausland 772 Milliarden Forint aus, 6 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Wasser bedroht GrundstĂŒcke am Balaton

Schneeschmelze und RegenfĂ€lle könnten fĂŒr Gebiete sĂŒdlich vom Balaton unangenehme Folgen haben. GrundstĂŒcke und HĂ€user sind vom Wasser bedroht, geht aus einem Bericht des Internetportals sonline.hu hervor.