Das Mórahalmer Szent Erzsébet Heilbad bietet Blutspendern aus der Region Süd-Tiefebene in diesem Jahr wieder 70 000 Eintrittskarten an. Das Mórahalmer Bad hatte trotzt Wirtschaftskrise ein erfolgreiches Jahr. Knapp 305 000 Besucher wurden im Jahr 2009 gezählt, sagte Zoltán Nógrádi, Bürgermeister der Kleinstadt in der Region Homokhát. Er fügte hinzu, dass die Siedlung mit 6000 Einwohnern in zehn Jahren ein ebenso hohes Besucherniveau erreicht hat, wie die traditionellen Kurstädte Ungarns. Die seit Jahren ausgeübte karitative Tätigkeit spielt eine enorm wichtige Rolle in der Bekanntheit der Kleinstadt und des Heilbades. Das Bad unterstützt die Blutspender seit fünf Jahren und verweist so auf die Wichtigkeit der Blutspende. Voriges Jahr wurden ebenfalls 70 000 Eintrittskarten angeboten, 20 000 Blutspender der Region haben das Bad auch besucht – sagte das Stadtoberhaupt.
Laut Bürgermeister steht diese Region nicht zufällig im Blickpunkt. Das Komitat Csongrád und besonders die Region Homokhát sind im landesweiten Vergleich sehr fortschrittlich in Sachen Blutspende. Das Heilbad hat auch den Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes – Lehrern, Polizisten und Mitarbeitern im Gesundheitswesen – Eintrittskarten angeboten. So nähert sich die Zahl der Eintrittskarten, die für karitative Zwecke zur Verfügung stehen, 100.000, das entspricht einem Wert von 100 Millionen Forint.