Sárvár: Erstes ungarisches BAYWATCH-Girl gesucht

11. August 2009

sarvar-wellnessbadIn zehn Tagen kann die glückliche Gewinnerin bis zu 250.000 Ft verdienen, die sich auf das neueste Stellenangebot des Sárvárer Heil- und Wellnessbades meldet. Dafür wird die bestbezahlte Schwimmmeisterin des Landes gesucht, die nicht nur Schwimmen kann, sondern darüber hinaus auch hübsch, höflich, klug und gut informiert sein muss.

Laut der in der Presse veröffentlichten Stellenanzeige kann sich um die „Traumstelle” bewerben, wer älter als 16 und jünger als 99 ist. Es werden Bewerbungen von Interessentinnen erwartet, die in die Kategorie „Natürliche Schönheit“ passen. Wer dann die Arbeit erhält, das wird in einem speziellen Schönheitswettbewerb am 14. August in dem Sárvárer Heil- und Wellnessbad entschieden. Die Gewinnerin kann dann neben einer Viertelmillion Gehalt in einem exklusiven Hotel wohnen.

In der Beschreibung der Arbeitsaufgaben des Sárvárer Baywatch-Girls steht, dass sie das Verhalten der in das Bad kommenden Touristen in dem und um das Becken beobachten soll und im Falle von Problemen die zuständigen Mitarbeiter verständigen muss (den fest angestellten Schwimmmeister, den Arzt, das Reinigungspersonal usw.). Sofern die Gäste eine Information über die Dienstleistungen des Bades benötigen, muss die bestbezahlte Schwimmmeisterin des Landes auch darüber informieren können.

Es scheint, dass die unter dem Titel „Der beste Job der Welt” veröffentlichte australische Marketingkampagne schon Schule macht, denn in Sárvár versucht man, mit einem ähnlichen Posten Aufmerksamkeit zu erregen. In der zur Werbung für das Great Barrier Reef gestarteten australischen Kampagne wurde derjenigen ein monatlich 3,5 Millionen Forint entsprechendes Gehalt versprochen, die die Verwalterstelle auf der Hamilton-Insel erhält. Auf die Stellenanzeige meldeten sich mehrere tausend Bewerberinnen, darunter auch Ungarinnen.

Die ungarische Version der australischen Anzeige erscheint nicht nur in den ungarischen Anzeigenteilen, sondern auch auf den Internet-Seiten der Gemeinden jenseits der Grenze. Deshalb ist es möglich, dass die Gewinnerin der ungarischen „Baywatch-Stelle“ auch aus dem Ausland kommt.

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