Dax gegen Ende einer turbulenten Woche wieder tiefer

Der Stabilisierungsversuch des Dax vom Vortag ist schon wieder Geschichte: Der deutsche Leitindex verlor gegen Mittag 1,19 Prozent auf 13.503,43 Punkte.

Damit geht die Achterbahnfahrt in dieser Woche weiter. Auf Wochensicht und für den endenden Januar liegt der Dax klar im Minus. Der MDax der mittelgroßen Werte sank zuletzt um 0,86 Prozent auf 31 190,85 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,3 Prozent.

Aufgeschreckt von den schwindenden Hoffnungen, dass die Pandemie schon bald zu Ende ist und die Konjunktur wieder völlig von ihren Fesseln befreit ist, zeigten sich die Anleger erstmals wieder sehr nervös, schrieben die Aktien-Experten der LBBW.

Sorgen bereiten Anlegern zudem die heftigen Schwankungen gerade bei Einzelwerten. Hintergrund ist das Ringen zwischen Kleinanlegern und professionellen Investoren wie Hedgefonds, das sich inzwischen auf den Gesamtmarkt auszuwirken beginnt.

Dabei pushen einige Kleinanleger über Online-Netzwerke in den USA einzelne Werte, bei denen Hedgefonds auf fallende Kurse setzen. Ausgangspunkt waren in dieser Woche die extremen Kurskapriolen der Aktien des US-Videospielhändlers Gamestop und anderer Unternehmen am US-Finanzmarkt. Das Thema hat in den USA nun die politische Ebene erreicht.

Zunächst hätten die Geschehnisse um Gamestop nur die Schlagzeilen beherrscht, doch am Ende könnte das Thema durchaus größer werden, äußerte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets seine Bedenken. Eine Schieflage bei Hedgefonds könne zu Verwerfungen an den Finanzmärkten führen.

Hierzulande fielen diesbezüglich im Wochenverlauf mit starken Schwankungen vor allem Varta und Evotec auf. Nach ihren Kursexplosionen in dieser Woche verbuchten beide am Freitag hohe Verluste im teils zweistelligen Prozentbereich.

Mit Zahlen im Blick stand Daimler – und stach positiv heraus. Der Autobauer verdiente dank eines starken Schlussquartals im vergangenen Jahr deutlich mehr als erwartet. Daimler gewannen unter den Dax-Favoriten zuletzt noch 0,6 Prozent.

Im Fokus bei Europas größtem Softwarehersteller SAP standen weniger die endgültigen Zahlen, sondern der US-Börsengang der Marktforschungstochter Qualtrics. Mit den Erlösen daraus will SAP vorwiegend die Schulden senken. Allerdings ist auch eine Erhöhung der Dividende im Gespräch. Die SAP-Aktien sollten mittelfristig von Qualtrics profitieren, sagte ein Händler. Am Freitag konnten sich SAP aber dem schwachen Markt nicht entziehen und verloren 1,4 Prozent.

Fresenius Medical Care (FMC)) büßten am Dax-Ende um die vier Prozent ein. Das Analysehaus Jefferies blieb in einer aktuellen Studie skeptisch für die Titel des Dialyseanbieters.

Der Stabilisierungsversuch des Dax vom Vortag ist schon wieder Geschichte: Der deutsche Leitindex verlor gegen Mittag 1,19 Prozent auf 13.503,43 Punkte.

Damit geht die Achterbahnfahrt in dieser Woche weiter. Auf Wochensicht und für den endenden Januar liegt der Dax klar im Minus. Der MDax der mittelgroßen Werte sank zuletzt um 0,86 Prozent auf 31 190,85 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,3 Prozent.

Aufgeschreckt von den schwindenden Hoffnungen, dass die Pandemie schon bald zu Ende ist und die Konjunktur wieder völlig von ihren Fesseln befreit ist, zeigten sich die Anleger erstmals wieder sehr nervös, schrieben die Aktien-Experten der LBBW.

Sorgen bereiten Anlegern zudem die heftigen Schwankungen gerade bei Einzelwerten. Hintergrund ist das Ringen zwischen Kleinanlegern und professionellen Investoren wie Hedgefonds, das sich inzwischen auf den Gesamtmarkt auszuwirken beginnt.

Dabei pushen einige Kleinanleger über Online-Netzwerke in den USA einzelne Werte, bei denen Hedgefonds auf fallende Kurse setzen. Ausgangspunkt waren in dieser Woche die extremen Kurskapriolen der Aktien des US-Videospielhändlers Gamestop und anderer Unternehmen am US-Finanzmarkt. Das Thema hat in den USA nun die politische Ebene erreicht.

Zunächst hätten die Geschehnisse um Gamestop nur die Schlagzeilen beherrscht, doch am Ende könnte das Thema durchaus größer werden, äußerte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets seine Bedenken. Eine Schieflage bei Hedgefonds könne zu Verwerfungen an den Finanzmärkten führen.

Hierzulande fielen diesbezüglich im Wochenverlauf mit starken Schwankungen vor allem Varta und Evotec auf. Nach ihren Kursexplosionen in dieser Woche verbuchten beide am Freitag hohe Verluste im teils zweistelligen Prozentbereich.

Mit Zahlen im Blick stand Daimler – und stach positiv heraus. Der Autobauer verdiente dank eines starken Schlussquartals im vergangenen Jahr deutlich mehr als erwartet. Daimler gewannen unter den Dax-Favoriten zuletzt noch 0,6 Prozent.

Im Fokus bei Europas größtem Softwarehersteller SAP standen weniger die endgültigen Zahlen, sondern der US-Börsengang der Marktforschungstochter Qualtrics. Mit den Erlösen daraus will SAP vorwiegend die Schulden senken. Allerdings ist auch eine Erhöhung der Dividende im Gespräch. Die SAP-Aktien sollten mittelfristig von Qualtrics profitieren, sagte ein Händler. Am Freitag konnten sich SAP aber dem schwachen Markt nicht entziehen und verloren 1,4 Prozent.

Fresenius Medical Care (FMC)) büßten am Dax-Ende um die vier Prozent ein. Das Analysehaus Jefferies blieb in einer aktuellen Studie skeptisch für die Titel des Dialyseanbieters.

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