Balaton hervorragend zum Baden geeignet

Der Balaton ist hervorragend zum Baden und Wassersport geeignet, teilte das Limnologische Balaton-Forschungsinstitut der ungarischen Wissenschaftsakademie mit. Der Wasserstand ist hoch, vereinzeltes Fischsterben, das um Mitte Juni beobachtet wurde, hat aufgehört, zitiert das Unabhängige Balaton Multimedia Zentrum eine Mitteilung des Instituts. Nicht nur durch seine Wassertemperatur sei der Balaton ausgezeichnet zum Baden geeignet, sondern auch durch die Wasserqualität. Selbst iem Keszthelyer Becken, das besonders reich an Nährstoffen ist, sei die Konzentration von Nitrogen und Phosphor, die das Leben der Algen regulieren, sehr gering. Daher werde auch der vorgeschriebene Grenzwert für mikroskopische Algen weit unterschritten.

Frauenleiche im Balaton gefunden

Eine unbekannte Frauenleiche ist am frühen Freitagmorgen im Schilf vor einem Erholungsheim in Balatonfenyves gefunden worden. Auf die bekleidete Tote, deren Alter auf 45 bis 50 Jahre geschätzt wird, wurde eine Person aufmerksam, die sich auf dem Gelände des Heimes aufhielt. Fremdeinwirkung beim Tod der Unbekannten kann vorläufig ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Eine erste ärztliche Untersuchung ergab Ertrinken als Todesursache. Die Umstände des Todes werden im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens geprüft.

Unterschriftensammlung in Siófok

Protest gegen die Einstellung der Chemotherapiebehandlungen

In der Gegend von Siófok wird dagegen protestiert, dass in dem örtlichen Krankenhaus die Chemotherapiebehandlungen eingestellt wurden und die Patienten in das weit entfernt gelegene Kaposvár reisen müssen, um diese Behandlung zu erhalten. Aus medizinischer Sicht wurde diese Maßnahme als Teil des Anti-Krebs-Programms getroffen und erhöht die Überlebenschancen der Kranken.

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17-Jähriger im Balaton verschwunden

Ein 17-jähriger Jugendlicher ist am Donnerstag bei Balatonszárszó etwa 800 Meter vom Ufer entfernt im Balaton verschwunden. Er war von einem Wasserrad in den Plattensee gesprungen und danach nicht wieder aufgetaucht, teilte ein Sprecher des Wasser-Rettungsdienstes mit. Insgesamt hatten sich zwei Mädchen und zwei Jungen auf dem Wasserrad aufgehalten. Die Jungen sprangen, obwohl sie Nichtschwimmer waren, vermutlich aus Übermut ins tiefe Wasser. Danach konnten die Mädchen nur den einen von ihnen retten.