Acht Tote bei tragischem Unfall in Ungarn

Makó – Bei einem tragischen Busunfall am frühen Donnerstagmorgen in Südungarn sind insgesamt acht Menschen ums Leben gekommen. Zwei Menschen wurden schwer und 16 leicht verletzt, berichtet die Fernseh-Nachrichtensendung Híradó. Zu dem Unfall kam es, als bei Makó (Komitat Csongrád) ein tschechischer Bus mit rumänischen Gastarbeitern frontal auf einen deutschen Trailer prallte, der Pkw transportierte. Der Reisebus fiel auf Bahnschienen, so dass zeitweilig keine Züge zwischen Makó und Szeged verkehrten.

Aus bisher unbekannter Ursache war der Trailer auf die Gegenfahrbahn geraten, wo er dem Bericht zufolge die Seite des Busses aufriss. Nach dem Zusammenprall wurde der Bus auf die andere Straßenseite geschleudert, durchbrach die Leitschiene am Fahrbahnrand und kam auf den Gleisen zum Liegen. Der Lastwagenfahrer und sechs Fahrgäste des Busses starben an Ort und Stelle, der Busfahrer und ein weiterer Reisender wurden schwer verletzt. Ein Passagier kam mit Schädel- und Hirnverletzungen in lebensbedrohlichem Zustand in ein Szegeder Krankenhaus, wo er einige Stunden nach einer Notoperation starb.

Wartezeiten der EU werden eingehalten

Erhebliche Investitionen im Rettungsdienst im Komitat Veszprém

Die Initiative ist einzigartig im ganzen Land, in deren Rahmen der Rettungsdienst  im Komitat Veszprém  mit 450 Millionen Forint  auf das in der EU  übliche Niveau gebracht wird.

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Zerstreuter Deutscher lässt geparktes Auto von der Polizei suchen

Fonyód – Die Polizei – dein Freund und Helfer. Der Spruch sollte sich für einen Deutschen in Fonyód am Balaton bewahrheiten. Der Mann zeigte den Diebstahl seines Opel Astra an, berichtet die Polizei des Komitats Somogy am Mittwoch. Unbekannte Täter sollten den Wagen aus der Hegyalja-Straße gestohlen haben, wo er den Wagen, wie felsenfest glaubte, abgestellt hatte. Streifenpolizisten machten sich auf die Suche und fanden den Pkw in einer nahe gelegenen Straße verschlossen und unversehrt. Der Mann erklärte seinen Irrtum mit Zerstreutheit.

Drei Deutsche aus dem Balaton gerettet

Siófok – Der Kapitän eines Motorschiffes hat zwischen Szígliget (Nordufer) und Balatonmária (Südufer) die Rettung von drei Deutschen aus dem Balaton veranlasst, berichtet die Polizei des Komitats Somogy am Mittwoch. Der Schiffskommandant hatte am Nachmittag des Vortages die drei etwa an der Mittellinie des Plattensees bemerkt, wie sie in einem Gummiboot auf dem Wasser trieben und offensichtlich nicht in der Lage waren, aus eigener Kraft ans Ufer zurückzukehren. Ein Dienstschiff der Wasserpolizei holte die drei aus der Not und setzte sie am sicheren Strand von Balatonmária ab.

Der Pressesprecher der Komitats-Polizei, Gábor Bíró, machte im Gespräch mit der „Balaton Zeitung“ nachdrücklich auf die Gefahren aufmerksam, die derartige „Ausflüge“ aufs Wasser bedeuten. Der Balaton sei in Bezug auf Wetterveränderung unberechenbar, innerhalb von nur zehn Minuten könne Sturm aufkommen. Auch deshalb sei es strikt verboten, sich selbst bei günstigem Wetter weiter als einen Kilometer vom Ufer zu entfernen.