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Ryanair nicht mehr zum Balaton

Die irische Billigfluggesellschaft hat ihre Verbindungen zum FlyBalaton Airport in Sármellék scheinbar endgültig eingestellt.

Daß dies einen herben Rückschlag für einen zukünftig ganzjährigen Flugbetrieb am FlyBalaton Airport darstellt, ist unzweifelhaft. Die Ryanair hatte bereits im Herbst vorigen Jahres die Flüge zum Balaton gestrichen. Als Gründe wurden seinerzeit die beginnende Wirtschaftskrise, zu hohe Kerosinkosten sowie eine geringe Auslastung der Maschinen genannt.

Zwischenzeitlich wurde bekannt, daß Ryanair stattdessen eine ganz neue Strecke zwischen Frankfurt und Osijek (Kroatien) bedienen wird, und zwar zweimal wöchentlich von Mai bis Oktober. Nach einem Vertragsabschluß mit dem Flughafen in Osijek über fünf Jahre rechnet man heuer mit bis zu 30.000 Fluggästen.

Zielgruppe bei Inbetriebnahme der neuen Verbindung seien zum Teil die in Deutschland beschäftigten kroatischen Gastarbeiter, aber auch ungarische, bosnische und serbische Reisende. Das erklärte der Ryanair-Marketingchef für Mittel- und Osteuropa, László Marosi.

(Quelle: siofokinapilap.hu)

Auslandstouristen lassen Kassen in Ungarn klingeln

Touristen aus dem Ausland haben im vorigen Jahr die Deviseneinnahmen Ungarns um 18,9 Prozent in die Höhe schnellen lassen. Damit sei die Bilanz um 4,6 Prozent höher als im Jahr 2007, berichtet die Tourismus AG am Mittwoch unter Berufung auf Angaben der Nationalbank zur Zahlungsbilanz.
Im vierten Quartal 2008 gaben Ausländer bei Reisen nach Ungarn in Euro gerechnet 22,9 Prozent mehr für touristische Dienstleistungen aus als im Vergleichszeitraum. Im ganzen Jahr beliefen sich die Ausgaben von Ausländern für touristische Zwecke in Ungarn auf 4,1 Milliarden Euro.

Flugzeug-Landung mit Hindernis: Hausdach beschädigt

Böse Überraschung am frühen Dienstagmorgen in Budapest: Lautes Getöse weckte die Hausbesitzerin Lászlóné Miklósi, als ein Flugzeug tief über das Haus am östlichen Rand der Stadt flog. Mehrere Quadratmeter Dachziegel fielen auf den Hof, die Dachrinne wurde zerstört. Vermutlich war ein Luftwirbel des Flugzeuges, das den nahen Flughafen Ferihegy ansteuerte, die Ursache, schreibt die Nachrichtenagentur MTI. Die Hauseigentümerin berichtete, dass auch aus den Häusern der Umgebung Leute nach dem Lärm auf die Straße eilten. Weitere Gebäude seien aber nicht beschädigt worden. Sie wohne seit 30 Jahren in der Straße und habe sich an den Fluglärm gewöhnt. Ein solcher Unfall sei jedoch noch nicht vorgekommen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Siófok: Baugrube statt Einkaufszentrum

Die Planungen sind seit langem abgeschlossen. Trotzdem ist bisher nur eine Baugrube das Ergebnis.

Man muß schon einen Zitatenschatz bemühen, um die Einwohner von Siófok unter dem Motto „Gut‘ Ding will Weile haben“ weiterhin zuversichtlich zu stimmen und bei guter Laune zu halten. Nichts ist es bisher mit dem so herbeigeredeten Plaza-Einkaufszentrum und dem Hotelneubau mitten im Zentrum geworden, die Bauarbeiten ruhen schon seit langen Wochen. Um Erklärungen sind aber weder die Planungsfirma noch der ausführende Betrieb, Sió Invest Kft. und Balaton Coop Zrt., verlegen.

Zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt als zu Beginn der einsetzenden Wirtschaftskrise hätte man das Großprojekt in Angriff nehmen können, so Balázs Kiss, Geschäftsführer der Sió Invest Kft. Die Finanzierung bzw. die Investitionen seien ins Stocken geraten, jetzt sind es die Banken, die den Baufortgang verlangsamen, aber mit viel Optimismus wird sich schon eine Regelung finden lassen. Bereits im April sollen die Bauarbeiten am Plaza-Einkaufszentrum neu aufgenommen werden. Das gilt übrigens auch für den benachbarten Vier-Sterne-Hotel-Neubau. Ibolya Csugány, Direktorin der Balaton Coop Zrt., versprüht ebenfalls Optimismus. Nach ihren Vorstellungen kann das Hotel seine Pforten noch im Sommer 2010 öffnen.

Da darf dann abschließend noch Goethe zitiert werden: „Die Botschaft vernehm‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.

(Quelle: siofokinapilap.hu)