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Ungarn erhöht Kraftstoff-Steuer

Autofahrer müssen vom Juli an auch in Ungarn an den Zapfsäulen tiefer in die Tasche greifen. Die Steuer für Benzin wird zu diesem Zeitpunkt um 5,3, die für Diesel um 6,5 Prozent steigern, kündigte das Finanzministerium am Mittwoch laut MTI an. Damit steigt der Steueranteil am Preis für Benzin auf 109 Forint je, bei Diesel auf 90,5 Forint je Liter. An der Tankstelle führt dies zu einem Preisanstieg um 2,2 bis 2,3 Prozent.

Die Erhöhung der Kraftstoff-Steuer gehört zu den Vorschlägen für die Umgestaltung des ungarischen Steuersystems. Wie außerdem mitgeteilt wurde, wird die Steuer bei Alkoholum 6 bis 7, bei Zigaretten um 5 und bei Tabak umm 10,7 Prozent steigen.

Forint erholt sich – Euro wieder unter 300 Forint

Der Forint hat nach dem Absturz der jüngsten Zeit im bisherigen Verlauf der Woche eine beeindruckende Erholung hingelegt. Am Mittwoch konnte er im Verhältnis zum Euro wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 300 Forint gelangen, berichtet die Nachrichtenagentur MTI. Am Nachmittag wurden im Verkehr zwischen den Banken für einen Euro 298,30 Forint gezahlt, während es tags zuvor noch 304,12 Forint waren. Händler erklären die Stärkung der ungarischen Währung vor allem damit, dass der Markt dem Streben der Nationalbank zur Stützung des Forint-Kurses vertraut. Es sei jedoch weiterhin Unterstützung notwendig.

Der Hauptgrund für den Kursgewinn liege in den verbesserten des internationalen Wertpapiermarktes und damit im Zusammenhang der verbesserten Riskikobereitschaft der Anleger. Auch die Daten zum ungarischen und tschechischen Brutto-Inlandsprodukt (BIP) hätten den Kursanstieg des Forint nicht aufhalten können. Auch der polnische Zloty, die tschechische Krone und der rumänische Lej festigten sich am Dienstag.

See und Park erwarten Touristen

In Bikács hofft man mit Hilfe von EU-Fördermitteln auf eine Erfolgsgeschichte

Vor einigen Jahren schienen die Grundstücke von Bikács noch wertlos zu sein, heute werden 2 bis 3 Millionen Forint für ein Bauernhaus gezahlt. Immer mehr meinen, dass es eine gute Investition ist, in dem Dorf ein Haus zu kaufen. Touristen gibt es allerdings kaum.

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Ungarn: Handy und Internet auf dem Vormarsch

Bei rund zehn Millionen Einwohnern waren in Ungarn Ende vorigen Jahres 12,2 Millionen Handys angemeldet. Das war ein Zuwachs um 1,2 Millionen oder 11 Prozent.

Die schnelle Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zeigte sich auch der rasche Zuwachs bei den Internet-Nutzern: Ihre Zahl stieg 2008 um eine halbe Million und überstieg damit die 2,3 Millionen, berichtet das Zentrale Statistische Amt am Dienstag.

Zwei Drittel der Nutzer bewegen sich bereits mit Breitband-Technologie im weltweiten netz (xDSL und Kabel-Fernsehen). Diese Dienstleistung verzeichnete seit Dezember 2007 einen Zuwachs von 18 Prozent. Noch schneller war das Wachstumstempo mit 56 Prozent bei der nicht ans Festnetz gebundenen Technik. Ein Viertel aller Verträge betreffen das mobile Internet. 73 Prozent der Zeit von Telefongesprächen wurden von Handys geführt.