Siófok – Die Schifffahrt am Balaton startet an diesem Samstag in die Hauptsaison, meldet das Internetportal gondola.hu. In den meisten Häfen warten Schiffsprogramme auf die Gäste wie etwa Sonnenuntergangs-Touren, Grillpartys, Badacsony- und Tihany-Touren. Die Fähren verkehren von Szántód aus zwischen 6.00 und 23.20 Uhr, von Tihany aus zwischen 6.20 und 23.40 Uhr alle 40 Minuten. Für den Schiffsverkehr nach Fahrplan stehen am Plattensee 22 Häfen zur Verfügung, für Spazierfahrten 20, für Disko-Schiffe 12 und für Kinderschiffe 9 Häfen.
Nachrichten
Ungarn gehen öfter fremd – Mehr Abwechslung, aber weniger Sex
Budapest – Seitensprünge sind auch in Ungarn immer mehr an der Tagesordnung. Die Zahl der Ungarn, die fremd gehen, zeigt eine dramatische Zunahme, berichtet das Nachrichtenmagazin für Wirtschaft und Politik „HVG“ auf der Grundlage einer aktuellen Umfrage. Nahezu ein Fünftel der Befragten räumte ein, den aktuellen Partner schon betrogen zu haben. Vor zehn Jahren waren es nur sieben Prozent. Sogar ein Viertel bis ein Drittel gab zu, schon einmal untreu gewesen zu sein. Es könne jedoch leicht sein, dass die Zahlen in Wirklichkeit noch höher sind, schreibt das Blatt. Denn die Befragten meinten, dass mehr als die Hälfte der verheirateten Ungarn den Partner betrügt.
Wie schon lange beim Spitzensport hält auch in ungarischen Betten das Doping zunehmend Einzug. Sieben Prozent der Männer nehmen zum Sex mehr oder weniger regelmäßig Stimulanzien, ergab die Umfrage. Drei Prozent helfen der Erektion mit Tabletten nach. Dabei ist das in Ungarn kein billiges Vergnügen: eine Erektion kann umgerechnet 16 Euro kosten. Weitere drei Prozent nehmen natürliche oder auf Pflanzenbasis hergestellte Mittel, um ihre Liebesfähigkeit zu erhöhen.
Trotz Partnerwechsel und mehr Variationen haben die Ungarn heute weniger Sex als noch vor zehn Jahren. Damals kamen Erwachsene im Durchschnitt auf acht Mal im Monat, jetzt sind es nur noch sechs Mal. Etwa ein Zehntel der Ungarn unter 30 Jahren war schon gleichzeitig mit mehreren Partnern im Bett. Noch viel stärker als beim Gruppensex steigt die Kurve beim Gebrauch von technischen Hilfsmitteln an. So meldet das Budapester Intim Center reißenden Absatz von Vibratoren mit drehenden Köpfen sowie von Gummifrauen, das Luxusmodell zu umgerechnet 200 Euro.
Schwere Sturmschäden in Dörfern Nordostungarns
Nyíregyháza – Ein Sturm hat in mehreren Dörfern Nordostungarns am Mittwochnachmittag schwere Schäden angerichtet, berichtet der Sender InfoRadio auf seinem Internetportal. Allein in dem 370-Seelen-Ort Uszka wurden nach Angaben von Bürgermeister István Sértõ-Radics 15 Wohnhäuser und das Gebäude der Selbstverwaltung beschädigt. Bäume stürzten auf mehrere Wohnhäuser, und auch Stromleitungen seien abgerissen worden. Der Sturm riss von einem Haus das Dach ab und zerstörte zum Teil die Brandmauer des Gebäudes. Für die Familie, die dennoch im Haus bleiben konnte, erbittet die Selbstverwaltung Hilfe von karitativen Organisationen.
Budapester Polizei entdeckt ihr Herz für Touristen
Budapest – Die Budapester Polizei hat ein spezielles Programm für Touristen aufgelegt, berichtet die Nachrichtenagentur MTI. Stärkere Präsenz, die Schaffung von Informationspunkten und der Einsatz von Studenten als Dolmetscher sollen Sicherheit und Wohlbefinden vor allem von Gästen der Hauptstadt erhöhen. „Das sind keine Programme für zwei bis drei Monate, sondern sie gehen auch im Herbst und Winter weiter“, sagte Polizeichef Gábor Tóth. Mehr Sicherheit wird vor allem in der historischen Innenstadt, in der Metro und auf Bahnhöfen angestrebt.
„Die Programme werden dauerhaft gebraucht im Interesse der Hauptstadt“, betonte Tóth. Für eine effektivere Verfolgung der Kriminalität seien innerhalb Budapests drei Regionen eingerichtet worden. In der so genannten Fremdenverkehrs-Region – beispielsweise am Nyugati tér (Westplatz), Hõsök tere (Heldenplatz) und am Kálvin tér – soll mit den genannten Einzelmaßnahmen eine komfortablere Situation für die Touristen erreicht werden. Auf Metro- und Bahnstationen sowie in den als Pester Region bezeichneten Außenbezirken ist verstärkte Polizeipräsenz geplant. Auch Partnerorganisationen der Polizei wirken an dem Programm mit.
