„Ein Konsulat erleben“

Informationstag der Deutschen, Portugiesischen und Slowenischen Botschaft am 31. Mai von 11 bis 14 Uhr in der Úri utca 64-66

In der Räumen der Deutschen Botschaft findet am 31. Mai 2007 im Rahmen der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft ein Informationstag rund um die Arbeitsweise des Konsulats der Botschaft statt. Im Vordergrund der Veranstaltung steht dabei die anschauliche Darstellung von dessen Aufgaben, die unter anderem den Schutz der Interessen seiner Angehörigen im Gaststaat umfassen, wie auch Aufgaben eines Standesbeamten, notarielle Aufgaben zu übernehmen und Hilfestellung bei vielen Fragen des rechtlichen Alltags zu geben. An der Veranstaltung, die von 11.00 bis 14.00 Uhr dauert, nehmen auch die Botschaften Portugals und Sloweniens teil.

Um die Arbeitsfelder den Besuchern möglichst plastisch darstellen zu können, ist unter anderem eine Demonstration der Herstellung und des Drucks von Reisepässen geplant. Des weiteren können im persönlichen Gespräch mit Mitarbeitern der Botschaft Fragen aller Art beantwortet werden. Insbesondere auch was eigentlich genau ein Visum ist, wozu es berechtigt, unter welchen Voraussetzungen es beantragt werden kann und mit welchen Veränderungen, mit welchen Erleichterungen im Rahmen des Beitritts Ungarns zum Schengen Raum zu rechnen ist.

Die Botschaften möchten die Veranstaltung auch dazu nutzen, um Interessierten Informationen über die übrigen Mitgliedsstaaten der EU näher zu bringen. Dazu wird ein interaktiver Informationsabruf eingerichtet, mit dem gezielt Informationen über die einzelnen Länder abgerufen werden können.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist die Ausstellung von Bildern in den Räumen der Konsularabteilung, die Schüler der Deutschen Schule und portugiesische und slowenische Kinder aus Budapest gemalt haben. Sie geben die Wahrnehmung der Kinder von Europa wieder. Im Laufe der Veranstaltung werden die besten Bilder prämiert.

Die drei Gastgeber werden über den Tag auch landestypische Getränke und Speisen anbieten, so dass auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt ist.

Ertrunkener Jugendlicher gefunden

Kaposvár – Ein Angler hat einen bei Balatonalmádi ertrunkenen 22jährigen Studenten gefunden, teilte der Polizeisprecher des Komitats Somogy, Gábor Bíró, mit.

Der Leichnam des jungen Mannes, der fünf Tage lang vermisst wurde, befand sich etwa 200 Meter von der Unfallstelle entfernt, berichtet www.radio.hu. Er ist nach Angaben der Wasserpolizei das erste Opfer dieser Saison.

Die Tragödie hatte sich schon am 18. Mai ereignet. Bei einer Party nach einem Ruderwettkampf von Studenten auf dem Plattensee vor Almádi hatten sieben Jugendliche aus dem Bootshaus ohne Wissen des Eigentümers ein reparaturbedürftiges Zweier-Boot an sich gebracht. Trotz Sturmwarnung der Stufe 2 und starkem Wind begaben sie sich ohne entsprechende Ruder aufs Wasser. Der Sturm und starker Wellengang brachten das Boot zum Kentern, wobei alle sieben Jugendliche ins Wasser fielen. Nur sechs von ihnen gelang es jedoch, an Land zu schwimmen.

Szekszárd soll rauchfrei werden

Szekszárd – Szekszárds Stadtväter haben dem blauen Dunst den Kampf angesagt. Vom November an wird das Rauchen an öffentlichen Orten der Komitatsstadt verboten sein, teilte der Bürgermeister István Horváth mit.

Ohne Gegenstimme billigten die Abgeordneten von Szekszárd einen entsprechenden Beschluss, meldet www.radio.hu. Allerdings gibt es noch Zweifel an der Durchsetzbarkeit des Rauchverbotes, da auch der Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit ungeachtet eines Verbotes nicht zurückgedrängt werden konnte.

In Dombóvár (ebenfalls Komitat Tolna) gibt es bereits eine Verordnung gegen das Rauchen. Dort ist es verboten, auf Spielplätzen sowie in der Umgebung von Bildungs-, Gesundheits-, Sozial-, Kultur- und öffentlichen Einrichtungen zu rauchen.

Sachsens MP: Ungarn höchst attraktiver Handelspartner

Budapest – Ungarn ist nach den Worten von Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt für den Freistaat ein „höchst attraktiver Handelspartner“. Das Land ziehe in Ostmitteleuropa die meisten ausländischen Direktinvestitionen an und sei bezüglich seiner Exportquote von 65 Prozent eines der offensten Länder Europas, sagte Milbradt beim dritten Sächsisch-Ungarischen Wirtschaftstag in Budapest vor Vertretern von 30 sächsischen und 50 ungarischen Unternehmen.

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Mit 236 Stundenkilometer über die Autobahn

Kaposvár – Formel-1-Qualitäten wollte offenbar ein Mercedes-Fahrer zeigen, als er auf der Autobahn 7 am Südufer des Balaton mit 236 Stundenkilometer in eine Verkehrskontrolle raste.

Damit stellte er auf der Strecke einen Rekord auf, für den er mit einer Geldstrafe bis zu 60 000 Forint rechnen muss. Außerdem kann der Führerschein bis zu einem Jahr entzogen werden.

Insgesamt hatten bei der Kontrolle 58 Autofahrer die auf Ungarns Autobahnen erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern überschritten. 32 hatten keine Vignette gekauft. Nach Angaben des Internetportals MNO (Magyar Nemzet) wurden 682 Fahrzeuge kontrolliert und dabei an Ort und Stelle Bußgelder in Höhe von 258 000 Forint verhängt. Mehrere Personen wurden wegen schwerer Verstöße angezeigt. Auffällig viele Fahrer waren ohne Führerschein unterwegs.

An der abgestimmten Verkehrskontrolle waren 31 Polizisten, 8 Angehörige der Grenzwache, und zwei Mitglieder der Bürgerwacht beteiligt. Als Partner waren Mitarbeiter der Ungarischen Nationalen Verkehrsbehörde und der Direktion für Katastrophenschutzes einbezogen. Außerdem unterstützten 12 Vignetten-Kontrolleure der Ungarischen Nationalen Autobahn AG die Maßnahme. Als Hauptziel bezeichnete der Chef der Verkehrspolizei von Fonyód, Major Attila Víg, die Verbesserung der Verkehrssicherheit.