Ertrunkener Jugendlicher gefunden

Kaposvár – Ein Angler hat einen bei Balatonalmádi ertrunkenen 22jährigen Studenten gefunden, teilte der Polizeisprecher des Komitats Somogy, Gábor Bíró, mit.

Der Leichnam des jungen Mannes, der fünf Tage lang vermisst wurde, befand sich etwa 200 Meter von der Unfallstelle entfernt, berichtet www.radio.hu. Er ist nach Angaben der Wasserpolizei das erste Opfer dieser Saison.

Die Tragödie hatte sich schon am 18. Mai ereignet. Bei einer Party nach einem Ruderwettkampf von Studenten auf dem Plattensee vor Almádi hatten sieben Jugendliche aus dem Bootshaus ohne Wissen des Eigentümers ein reparaturbedürftiges Zweier-Boot an sich gebracht. Trotz Sturmwarnung der Stufe 2 und starkem Wind begaben sie sich ohne entsprechende Ruder aufs Wasser. Der Sturm und starker Wellengang brachten das Boot zum Kentern, wobei alle sieben Jugendliche ins Wasser fielen. Nur sechs von ihnen gelang es jedoch, an Land zu schwimmen.

Szekszárd soll rauchfrei werden

Szekszárd – Szekszárds Stadtväter haben dem blauen Dunst den Kampf angesagt. Vom November an wird das Rauchen an öffentlichen Orten der Komitatsstadt verboten sein, teilte der Bürgermeister István Horváth mit.

Ohne Gegenstimme billigten die Abgeordneten von Szekszárd einen entsprechenden Beschluss, meldet www.radio.hu. Allerdings gibt es noch Zweifel an der Durchsetzbarkeit des Rauchverbotes, da auch der Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit ungeachtet eines Verbotes nicht zurückgedrängt werden konnte.

In Dombóvár (ebenfalls Komitat Tolna) gibt es bereits eine Verordnung gegen das Rauchen. Dort ist es verboten, auf Spielplätzen sowie in der Umgebung von Bildungs-, Gesundheits-, Sozial-, Kultur- und öffentlichen Einrichtungen zu rauchen.

Sachsens MP: Ungarn höchst attraktiver Handelspartner

Budapest – Ungarn ist nach den Worten von Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt für den Freistaat ein „höchst attraktiver Handelspartner“. Das Land ziehe in Ostmitteleuropa die meisten ausländischen Direktinvestitionen an und sei bezüglich seiner Exportquote von 65 Prozent eines der offensten Länder Europas, sagte Milbradt beim dritten Sächsisch-Ungarischen Wirtschaftstag in Budapest vor Vertretern von 30 sächsischen und 50 ungarischen Unternehmen.

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Mit 236 Stundenkilometer über die Autobahn

Kaposvár – Formel-1-Qualitäten wollte offenbar ein Mercedes-Fahrer zeigen, als er auf der Autobahn 7 am Südufer des Balaton mit 236 Stundenkilometer in eine Verkehrskontrolle raste.

Damit stellte er auf der Strecke einen Rekord auf, für den er mit einer Geldstrafe bis zu 60 000 Forint rechnen muss. Außerdem kann der Führerschein bis zu einem Jahr entzogen werden.

Insgesamt hatten bei der Kontrolle 58 Autofahrer die auf Ungarns Autobahnen erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern überschritten. 32 hatten keine Vignette gekauft. Nach Angaben des Internetportals MNO (Magyar Nemzet) wurden 682 Fahrzeuge kontrolliert und dabei an Ort und Stelle Bußgelder in Höhe von 258 000 Forint verhängt. Mehrere Personen wurden wegen schwerer Verstöße angezeigt. Auffällig viele Fahrer waren ohne Führerschein unterwegs.

An der abgestimmten Verkehrskontrolle waren 31 Polizisten, 8 Angehörige der Grenzwache, und zwei Mitglieder der Bürgerwacht beteiligt. Als Partner waren Mitarbeiter der Ungarischen Nationalen Verkehrsbehörde und der Direktion für Katastrophenschutzes einbezogen. Außerdem unterstützten 12 Vignetten-Kontrolleure der Ungarischen Nationalen Autobahn AG die Maßnahme. Als Hauptziel bezeichnete der Chef der Verkehrspolizei von Fonyód, Major Attila Víg, die Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Hitzerekord in Ungarn – Schäden durch Sturm und Hagel

Budapest – Mit 34,7 Grad in Poroszló an der Theiß (Komitat Jász-Nagykun-Szolnok) haben die Meteorologen am Dienstag einen Hitzerekord für Ungarn registriert. Damit war es 0,6 Grad wärmer als 1983 am gleichen Tag in Körösszakál (Hajdú-Bihar). Auch die Hauptstadt Budapest meldete mit 32,5 Grad Rekordhitze. Zuletzt war es dort gleichfalls vor 24 Jahren mit 31,9 Grad ähnlich heiß, berichtet das Internetportal uno.hu. Angesichts der hohen Temperaturen machte die Landesdirektion für Katastrophenschutz darauf aufmerksam, niemand solle sein Kind oder Haustiere im geparkten Auto lassen, weil sich die Luft im Wagen innerhalb von Minuten auf 50 bis 60 Grad aufheizt.

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