Autofahrer rast aus Liebeskummer

Ein 49-jähriger Mann ist in Ungarn aus Liebeskummer im wahrsten Sinne des Wortes ins Rasen geraten. Zunächst fuhr er in seinem Opel Combo durch das geschlossene Tor hindurch auf das Grundstück seiner Freundin, wo er die Pflanzen zertrampelte und auch den Zaun des Nachbarn zerstörte, berichtete die Polizei am Samstag.
Dann begann er mit seinem Auto scheinbar ziellos durch die Straßen von Mosonmagyaróvár zu rasen, fuhr in das Dorf Levél und wieder zurück. Erst in Österreich konnte die Polizei den Fahrer stoppen. Die dort verhängte Geldstrafe wirkte angeblich ernüchternd, so dass er nach seiner Rückkehr nach Ungarn auch seinen Landsleuten in Uniform gehorchte. Gegen den Randalierer wurde ein Verfahren wegen Gewalt gegen Amtspersonen und Sachbeschädigung eingeleitet.

Zweite Fähre wird am Plattensee gestartet

Fonyod – In zwei Jahren startet die zweite Fährlinie zwischen Fonyód und Badacsony – ist in der Somogyer Zeitung (Somogyi Hírlap) zu lesen.

Tamás Suchman, Vorsitzender des Balaton Entwicklungsrates erklärte, er setzt sich dafür ein, dass die Regierung die Betriebsaufnahme der zweiten Fähre am Plattensee als ausgezeichnete Investition betrachten soll.

Gyula Horváth, Generaldirektor der Balatoner Schifffahrtsgesellschaft sagte, dass die neue Fähre bereits ab 2010 die Passagiere aufnehmen könnte. Der Gesamtwert der Investition beträgt etwa 3,5 Milliarden Forint. Davon kosten die beiden Transportschiffe einzeln 800 Millionen Forint – das heißt insgesamt 1,6 Milliarden Forint. Für den Umbau der Hafenanlagen gibt die Balatoner Schifffahrt AG 500 bis 600 Millionen Forint aus – berichtet die Somogyi Hírlap.

Fußball-EM: Fans übernachten in Ungarn

Die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz wirft auch in Ungarn ihre Schatten voraus. Gleich mehrere Hotels am Balaton und im wenige Kilometer westlich davon gelegenen Kurort Hévíz melden, dass sich Fan-Gruppen zur Übernachtung angemeldet haben, berichtet das Internetportal www.keszthelystart.hu.

Während des Sportereignisses werde mit dem Eintreffen von mehr als 30 Gruppen gerechnet, sagte der Handelsdirektor der Balaton Utazásszervező (Reiseorganisations) GmbH, Tamás Sóvári. Der Experte vertrat die Auffassung, dass die Zuschauer in den Pausen zwischen den einzelnen Spielen Bedarf an Stadtbesichtigungen bei Balaton-Rundreisen haben. Das warme Wasser des Plattensees werde viele auch veranlassen, länger zu bleiben.

Einen Grund dafür, warum EM-Gäste in Ungarn Quartier nehmen, sehen Fachleute in den günstigeren Hotel-Preisen. Die Spiele seien auch von Ungarn aus gut zu erreichen.