Verrückter Schweizer spielt Wildwest

Die Polizei hat den Irrsinnigen in Szabadi schnell hinter schwedische Gardinen verfrachtet.

Im Gegensatz zu Wilhelm Tell hantierte der schweizer Staatsangehörige jedoch nicht mit einer Armbrust, sondern mit einer geladenen scharfen Schußwaffe. Des Nachts tauchte er im Nachbarhaus auf, wo er angeblich sein Mädchen suchte. Der dort anwesenden Nachbarsfrau hielt er mit der Aufforderung, die Wohnung nicht zu verlassen, die Waffe gegen den Kopf. Danach ging er nach Hause.

Die daraufhin alarmierte Polizei rückte mit starken Kräften an und umstellte das Wohnmobil des Schweizers. Er wurde aufgefordert, mit erhobenen Händen herauszukommen, was er auch tat. Sogar die geladene Schußwaffe zeigte er bereitwillig vor, so sonline.hu.

Da er weder eine Genehmigung für den Waffenbesitz vorzeigen, noch nachweisen konnte, das corpus delicti legal nach Ungarn eingeführt zu haben, klickten sogleich die Handschellen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Zwischenzeit nicht nur wegen verschiedener Verstöße gegen die Waffengesetze.

Ungarn mit ihrer Lage unzufrieden

Die Ungarn sind unter den Einwohnern zuletzt in die EU eingetretenen mitteleuropäischen Länder am meisten unzufrieden mit ihrer Lage. Während von den Polen ein Drittel, von den Tschechen und Slowaken jeweils ein Viertel der Bevölkerung ebenso wie vor einem Jahr mit der lage des Landes zufrieden sind, ist der Anteil der Zufriedenen unter den Ungarn zu vernachlässigen, teilte das Meinungsforschungs-Institut TARKI mit. Auch die Zahl derer, die die Wirtschaftslage ihres Landes als schlecht beurteilen, ist allein in Ungarn stark gestiegen.

Ungarns Wirtschaftslage weicht den Untersuchungen zufolge stark von der der anderen drei Staaten ab, was sich im Vergleich zum vorigen Jahr auch nicht geändert habe. Jeder Fünfte empfinde die Lage seines Landes als sehr schlecht, während das vor einem Jahr nur jeder sechste bis siebente so einschätzte. In den anderen Staaten gebe es kaum eine solche Meinung.