Regierung: M6 bis spätestens 2010

Pécs/Budapest – Für den Bau der Autobahn M6 Budapest-Pécs gibt es nach längerer öffentlicher Diskussion jetzt einen neuen amtlichen Termin.

Bis Ende 2009, spätestens jedoch bis Anfang 2010 sollen die zwei mal zwei Spuren fertig gestellt sein, beschloss die ungarische Regierung. Das teilte der Pécser Bürgermeister Péter Tasnádi der Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ mit. Die Regierung sichere dafür alle Bedingungen, darunter die staatlichen Garantien für die Einbeziehung von Privatkapital in die Investition. Schon im April kann das Vorhaben international ausgeschrieben und Anfang 2008 der Bau begonnen werden. Dabei handelt es sich um die drei Abschnitte Dunaújváros-Szekszárd (67 Kilometer), Szekszárd-Bóly (49 Kilometer) und Bóly-Pécs (30,5 Kilometer). Der rund 45 Kilometer lange Abschnitt zwischen Érd bei Budapest und Dunaújváros ist seit vorigem Jahr befahrbar. Die Termine für den Autobahnbau waren in der Vergangenheit mehrfach verschoben worden.

Immer mehr Deutsche in Südtransdanubien

Pécs – Für deutsche Rentner scheint das südliche Transdanubien immer mehr ein beliebtes Auswanderungsziel.

Allein im vorigen Jahr erhielten nach Angaben des Einwanderungsamtes 883 Deutsche ihre Aufenthaltsgenehmigung für diesen Raum, berichtet die Regionalzeitung „Dunántúli Napló“. Daneben kommen auch Holländer in größerer Zahl und andere EU-Bürger. Die Zuwanderer bevorzugen offenbar kleine Dörfer „am Ende der Welt“. So haben in der Ortschaft Szárász (Komitat Baranya) Deutsche und Holländer fast alles aufgekauft.

In Mozsgó (Baranya) sind die meisten Kelterhäuschen, aber auch Wohnhäuser in den Händen von Finnen, Holländern, Norwegern und Schweizern. Es gebe kaum eine Siedlung, in der nicht mindestens eine oder zwei deutsche oder holländische Familien ihr neues Heim haben, schreibt das Blatt. Für die Ansiedelung in Ungarn muss der Antragsteller nachweisen, dass er über Wohnraum, Krankenversicherung und ausreichendes Einkommen verfügt.

Burg in Ozora zeigt künftig Bilder der Rennaissance

Ozora – Die Besucher der Burg in Ozora (Komitat Tolna) bekommen künftig noch mehr Sehenswertes geboten. Wie die Ungarische Turismus AG mitteilte, werden vom Frühjahr an Rennaissance-Gemälde gezeigt.

Sie wurden vom Museum der schönen Künste und der Staatlichen Verwaltung der Kunstdenkmäler gemeinsam zur Verfügung gestellt. Daneben werden auch historische Waffen, Rüstungen und Fahnen zu sehen sein. Im Rahmen einer Investition von 800 Millionen Forint (3,2 Millionen Euro) werden auch die äußere Burgmauer und die Empfangsgebäude erneuert und ein Barockmarkt gestaltet. Es entsteht ein neuer Mittelpunkt der Siedlung mit offenem und überdachtem Marktplatz.

Eröffnung eines neuen Appartementhotels in der Innenstadt von Budapest

Am 30. März wurde als nächstes Projekt der Betreiber des Ferihegyer Parkplatzes ein Appartementhotel errichtet. Das City Hotel Budapest befindet sich in der Hársfa u. 51, nur einen Steinwurf von dem Einkaufs- und Geschäftsviertel der Budapester Innenstadt entfernt, wo die Bewohner und die Gäste ihre Wagen in der Tiefgarage für die Tagesgebühr von 10 Euro abstellen können.

In dem Vier-Sterne-Hotel stehen den Stadtbesuchern und Geschäftsreisenden auf vier Etagen insgesamt 22 unterschiedlich große Wohneinheiten zur Verfügung. Neben den 12 Zweibettzimmern sind die 7 Appartements mit zwei Zimmern und vier Betten bzw. die 3 Appartements mit drei Zimmern und sechs Betten vor allem für Familien gedacht, zu ihrer Ausstattung gehören eine komplette Küche, ein Bad mit Duschkabine, ein Wertfach, eine individuell einstellbare Klimaanlage, weiterhin ein direkter Telefonanschluss, in dem auch ein kostenloser Internetanschluss enthalten ist. Die Dienstleistungen werden durch ein Beratungszimmer für 12 Personen und im Foyer durch einen WLAN-Internet-Anschluss und durch ein nonstop betriebenes Café ergänzt. Das Hotel kann bis Ende April zu einem vergünstigten Einführungspreis in Anspruch genommen werden.

Die Airport-Hotel Hoteldienstleistungs- und Immobilienentwicklungsgesellschaft war nicht nur der Investor, sondern ist auch der Betreiber des Hauses. Die Hotelleitung übernimmt die Vertriebsdirektorin Erika Pausits. Das Hotel ist das neueste ungarische Mitglied der Kette City Partner Hotels.

Agria Park in Eger

Mit einer Investition von mehr als 10 Milliarden Forint baut die Wallis Ingatlan Zrt. an der Stelle der Tabakfabrik in Eger einen Freizeit- und Vergnügungspark. Der Grundstein des Objekts wurde dieser Tage von den Leitern des Unternehmens und dem Bürgermeister gelegt.

Wichtige Elemente des Vorhabens sind die historischen Gebäude der 100 Jahre alten Fabrik, unter anderem der Wasserturm, die als Teil der Investition erneuert werden. Die einstigen Fabrikgebäude sind mit den modernen Gebäudeteilen verbunden. In dem Agria Park werden auf einer 20.000 Quadratmeter großen Fläche rund 100 Geschäfte eröffnet. Außerdem gibt es ein Kino mit drei Zuschauerräumen und eine Tiefgarage mit 500 Abstellplätzen im Geschäftszentrum, das mit einem 7000 Quadratmeter großen Freizeitpark verbunden ist. Die Übergabe des Agria Park ist schon für Ende des Jahres geplant.