Warnschüsse verhindern Lynchjustiz in Ungarn

Nur mit zwei Warnschüssen hat ein Polizist in Ungarn einen Fall von Lynchjustiz nach einem Verkehrsunfall verhindern können. Bei dem Unfall in Mezőfalva (Komitat Fejér) war die Sozia eines Motorrades beim Zusammenstoß mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt worden, berichtet das zentrale Fernsehen Ungarns am späten Freitagabend unter Berufung auf Polizeiangaben.

Bewohner der umliegenden Häuser fielen daraufhin über den ebenfalls verletzten Autofahrer und dessen Tochter her und schlugen auf sie ein. Auch Ehefrau und Sohn des Fahrers, die dem Familienvater zu Hilfe eilen wollten, wurden von der aufgebrachten Menge geschlagen.

Um die Lynchstimmung und das Eingreifen weiterer Menschen, die das Geschehen beobachteten, zu verhindern, entschloss sich der am Tatort erscheinende Polizist, zwei Mal in die Luft zu schießen. Die betroffene Familie wurde ebenso wie die Sozia des Motorrades ins Krankenhaus gebracht.

In der Ortschaft Olaszliszka (Komitat Borsod) war vor zwei Jahren ein Lehrer in Gegenwart seiner fünf und dreizehn Jahre alten Töchter erschlagen worden, nachdem er einen leichten Verkehrsunfall verursacht hatte. Er streifte mit seinem Auto ein 11-jähriges Mädchen, das jedoch nur leicht verletzt vom Unfallort flüchtete. Daraufhin fiel die Menge über den Lehrer her, zerrte ihn aus dem Auto und schlug ihn tot.

Geschwindigkeitsbeschränkung auf Ungarns Superbrücke

Den Fuß vom Gas nehmen müssen derzeit die Autofahrer auf der Autobahnbrücke bei Köröshegy (M7 bzw. E71), die in Richtung Nagykanizsa unterwegs sind – und das voraussichtlich noch etliche Tage. Nachdem ein Personenwagen just mitten auf der Brücke ausgebrannt ist, entstand dabei glücklicherweise zwar kein Personenschaden, doch ließ sich der Straßenbelag „stark erweichen”.

Das Feuer wurde durch einen Fehler im elektrischen System des PKW verursacht, der plötzlich sämtliche Autotüren verschloß. Dem Fahrer des Leihwagens gelang es nur mit Mühe, das brennende Fahrzeug zu verlassen. Mehrere herbeigeeilte Helfer versuchten anschließend erfolglos, den Brand zu löschen. Die später eintreffende Feuerwehr barg das Wrack. Durch die starke Hitzeentwicklung wurde der Fahrbahnbelag auf einer Spur stark in Mitleidenschaft gezogen, berichtet siofokinapilap.hu

Die im August 2007 dem Verkehr übergebene, mit 1872 Metern längste Landbrücke Mitteleuropas, wurde in zweijähriger Bauzeit mit einem gigantischen Investitionsaufwand von 41 Milliarden Forint errichtet.

Infrastruktur komplett

Abwasserinvestition in Kerkabarabás

Ein lange gehegtes, wichtiges Anliegen der Gemeindeversammlung und der Einwohner von Kerkabarabás geht in Erfüllung, das Abwassernetz wird gebaut – kündigte der Bürgermeister Ferenc Szente auf der Feier an, auf der der Vertrag mit dem Bauunternehmen, das die Investition realisiert, unterzeichnet wurde.

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