Kaposvár „Siedlung des Jahres“ in Ungarn

Das Komitatszentrum Kaposvár (Somogy) hat den Titel „Siedlung des Jahres“ gewonnen, berichtet die Ungarische Tourismus AG am Montag. Bürgermeister Károly Szita nahm die Urkunde aus den Händen des stellvertretenden Generaldirektors der Tourismus AG, Balázs Szűcs, entgegen.
Für den Gewinner des Titels lobt das Unternehmen alljährlich auch noch einen Sonderpreis aus, mit dem der Gewinner ein Jahr lang in den Genuss besonderer Unterstützung durch die nationale touristische Marketing-Organisation kommt. Über verschiedene Kanäle, unter anderem im Fernsehen des Landes und auf der Web-Site des Tourismus-Unternehmens, wird immer wieder auf die touristischen Vorzüge der jeweiligen Kommune aufmerksam gemacht.

Weniger Erdgas für Ungarn

Ungarn hat als Folge des russisch-ukrainischen Gasstreits am Montag einen leichten Rückgang der aus der Ukraine eintreffenden russischen Erdgaslieferungen registriert. Statt vertraglich vereinbarter 38 Millionen kamen 30 Millionen Kubikmeter über die Grenze, sagte Energieminister Csaba Molnár der Nachrichtenagentur MTI. Die geringere Menge werde keine Probleme verursachen, da sich mehr als drei Milliarden Kubikmeter Gas in den Lagern befinden. Außerdem gebe es noch eine strategische Reserve von 500 Millionen Kubikmetern.

Nach einer Sitzung des Krisenausschusses für die Erdgas-Versorgung. Der Chef der Erdgas-Liefer AG, János Zsuga erwartet für Dienstagvormittag eine Bestätigung von ukrainischer Seite für die am selben Tag anstehenden Lieferungen. Die Liefermenge für Montag sei am Mittag angezeigt worden.

Winter fordert über 50 Opfer in Ungarn

Der Frost hat in Ungarn nach Zeitungsangaben mehr als 50 Opfer gefordert. Zuletzt wurde in einem Randgebiet des nordostungarischen Komitatszentrums Nyíregyháza (Szabolcs-Szatmár-Bereg) ein 75-jähriger Mann tot gefunden, berichtet die Polizei am Sonntag. Die Nachbarn hatten ihn seit zwei Wochen nicht gesehen und die Polizei benachrichtigt. Der Mann starb an Auskühlung in seinem unbeheizten Haus, stellte ein Arzt fest. Dies war der achte Todesfall wegen Auskühlung in diesem Winter im Komitat. Im vorigen Winter waren dort insgesamt 14 Menschen durch die Kälte ums Leben gekommen.

„Népszabadság“ berichtete am Wochenende über ein älteres Ehepaar in Budapest, das in der unbeheizten Wohnung tagelang im Bett gelegen hatte. Auch die Decke konnte die beiden etwa 80-Jährigen nicht mehr vor der Kälte schützen. Der Mann versuchte seiner Frau noch zu helfen, er saß auf bei seiner Frau auf dem Bettrand, als Mitarbeiter der schnellen medizinischen Hilfe die beiden fanden. Die Frau starb als 51. Kälteopfer dieses Winters in Ungarn, schreibt das Blatt. Der Mann konnte noch gerettet werden. Weil die beiden die Kosten nicht mehr aufbringen konnten, erhielten sie der Zeitung zufolge beinahe keinerlei Dienstleistungen mehr.

Beträchtliche Einnahmen durch Kurtaxe

Die meisten Städte und Gemeinden am Südufer des Plattensees rechnen für das abgelaufene 2008 mit mehr Einnahmen aus Fremdenverkehrssteuern als im Jahr zuvor.

Den Rekord wird wiederum Siófok halten, dort stieg die Zahl der Gästeübernachtungen 2008 um etwa eine Million. Parallel dazu erhöhen sich natürlich die Einnahmen aufgrund der erhobenen Kurtaxe. Die Stadt hat dadurch allein 2007 ungefähr 200 Millionen Forint von seinen Gästen, aber auch staatlichen Zuschüssen, kassiert.

Das prozentual größte Wachstum an Fremdenverkehrssteuer-Einnahmen mit 40% vermeldet Balatonszemes. Die Verwaltung rechnet dort mit 40 Millionen Forint aus 2008. Eine Steigerung auch in Zamárdi, bedingt u.a. durch das Musikfestival „Balaton Sound“, die Stadt erwartet 65 Millionen Forint.

Die Kurtaxe ist für die Orte am Balaton eine der wichtigsten Einnahmequellen, zumal der ungarische Staat die Gemeinden für jeden Forint aus Fremdenverkehrssteuern noch einmal mit zwei Forint belohnt. Daher ist auch eine effektive Kontrolle der Steuerpflicht angesagt; manchmal klemmt es noch bei der Zahlungsbereitschaft, wenn z.B. Hotelgäste nicht vorschriftsmäßig angemeldet werden. So wird in Siófok bereits zweimal jährlich vor Ort kontrolliert.

Schwierigkeiten bei der Überprüfung der Steuerpflicht bereiten vor allem Appartementhäuser, in die Kontrolleure oft nur ungern eingelassen werden oder gleich mit verschlossenen Türen Vorlieb nehmen müssen.

(Quelle: sonline.hu)

Kulinarisches im Safrantal

Neues Speiselokal im Balaton-Hinterland eröffnet

Im wunderschönen Balaton-Hinterland zwischen Zamardi und Balatonendred wurde ein neues Speiselokal eröffnet. Im gemütlichen Weinkeller können die Gäste des Hauses in Ruhe typisch ungarische Gerichte und Weinsorten probieren. Im Garten wird vom Chef persönlich frisch Gegrilltes zubereitet, während man den weitläufigen und wunderschönen Blick über die Westungarische Hügellandschaft geniessen kann.

Weiterlesen…Kulinarisches im Safrantal