Unternehmer zeigte Staatsanwälte an

Quelle des Rechtsstreits ist die Geschäftszeile am Fonyóder Hafen

Gegen zehn Staatsanwälte, einen Richter und einen Polizeibehördenleiter erstattete bei der zentralen Ermittlungsbehörde der Staatsanwaltschaften der Pécser Unternehmer Anzeige, der in Verbindung mit der Fonyóder Geschäftszeile seit fünf Jahren um sein Recht kämpft, doch bisher gegen die Selbstverwaltung nicht ankam.

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Immobilienmarkt Ungarn: Preis-Leistung entscheidet

Wohnungen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erregen auch in schweren Zeiten das Interesse von Käufern. Diesen Schluss zieht ein Bericht des Internet-Portals ingatlan.com. Zugleich seien die Käufer derzeit bestrebt, ihre Kreditaufnahme zu mäßigen, so dass der Bedarf an kleineren Wohnungen gewachsen ist. Dieser Bedarf werde sich auch für längere Zeit halten. Dabei könne auch der Verkauf von Wohnungen der Premium-Kategorie, die für Ausländer gebaut werden, in den Hintergrund geraten.

Daneben sei jetzt das Abwarten auf dem Wohnungsmarkt kennzeichnend. Die Käufer seien immer umsichtiger. Sie prüften die technischen, rechtlichen und finanziellen Parameter. Als wichtiger Gesichtspunkt beim Kauf trete die Zuverlässigkeit, Kapitalkraft und die Bankreferenz des Investors in den Vordergrund. Das habe freilich zum Ergebnis, dass sich die durchschnittliche Zeit zur Vertragsunterzeichnung um mehrere Wochen verlängerte, erklärte dem Bericht zufolge der Chef-Analyst des Makler-Unternehmens Otthon Centrum der Zeitung „Népszabadság“.

Der Analyst von Duna House, eines anderen Makler-Unternehmens, hob hervor, dass eines der Charakteristika des gegenwärtigen Marktes das Feilschen ist. Die Angebotspreise seien nämlich unverändert. Vom Preis der Wohnungen der Kategorie zwischen 15 und 20 Millionen Forint könnten 5-15 Prozent heruntergehandelt werden, während in der Kategorie zwischen 40 und 50 Millionen sogar ein 20-prozentiger Preisnachlass möglich sei.

Der Büroleiter von A1 Ingatlan (Immobilie) meint, dass die Krise bislang keinen drastischen Preisverfall oder völlige Stagnation brachte. Dabei nehme jedoch die Mehrheit der Eigentümer in der Hoffnung auf einen höheren Preis eine abwartende Haltung ein. Käufer mit Bargeld kauften zumeist 20 bis 25 Prozent unter dem Marktpreis.

Der geschäftsführende Direktor der ING Magyarország Ingatlanfejlesztő Kft. (Immobilien Entwicklungs GmbH), Pál Boross, hob hervor, dass der Verkauf langsamer vonstatten geht und die Käufer sich für zu besichtigende, begehbare, innerhalb kurzer Zeit beziehbare Wohnungen interessieren. Nach seinen Beobachtungen seien die Wohnungskäufer bemüht, die gewachsenen Kreditkosten langfristig immer mehr durch die Wertbeständigkeit der erworbenen Wohnimmobilie zu kompensieren.

Eulenspiegelei ohne große Folgen

Die vorbildliche Arbeitsauffassung ungarischer Straßenbauarbeiter darf nach dem letztwöchigen Vorfall zumindest leicht angezweifelt werden.

Ein Einwohner von Kiskorpád, einer kleinen Gemeinde etwa 50 Kilometer südlich des Plattensees gelegen, rieb sich am vergangenen Donnerstag verwundert die Augen, als er im Ortsbereich gleich fünf neue Verkehrsschilder vorfand, die eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h auswiesen. Ihm als Vielreisenden ist nämlich wohl bekannt, daß man innerorts eigentlich nirgendwo schneller sein darf als 50.

So rief er mal schnell bei der Zeitung an, die sich wiederum mit dem zuständigen Referenten der Straßenaufsicht in Verbindung setzte, um wenigstens etwas über Sinn und Zweck der aufgestellten Verkehrsschilder zu erfahren.

Des Rätsels Lösung folgte auf dem Fuße: Die Schilder hätten an ganz anderer Stelle angebracht werden müssen, irgendwo an der Staatsstraße 61 auf freier Strecke, wo Schlaglöcher aufgetreten waren bzw. Straßenarbeiten anstanden.

Die 50er Schilder wurden also ganz schnell an ihren richtigen Standort verbracht. Dankenswerterweise wurde auch ernsthaft versichert, in Zukunft sorgfältiger zu prüfen, was an welcher Straße stehen soll oder nicht. Verwirrte Autofahrer dürften sich darüber freuen.

(Quelle: Somogyi Hírlap)

Doch noch Hoffnung für den Fly Balaton Airport?

Nach bestehenden Plänen soll der Flughafen ab 4. April, zunächst nur sporadisch, wieder den Betrieb aufnehmen.

Das erklärte Péter Nógrádi, Vertreter der irischen Airporteigentümer, am Mittwoch in einer Sitzung vor Mitgliedern des regionalen Fremdenverkehrsausschusses für den Balaton.

Die Besitzer haben in den zurückliegenden Jahren mehr als drei Milliarden Forint an Investitionsgeldern in den Ausbau des Flughafens in Sármellék gesteckt. Das Geld soll nicht nutzlos im Sand versickert sein und ab Juni könnte der Airport sogar wieder in vollem Umfang arbeiten können. Nach Auffassung von Herrn Nógrádi ist der Fly Balaton Airport weiterhin ein ganz wichtiger Faktor für den regionalen Tourismusmarkt. In den nächsten Tagen entscheide sich, durch wen und wie aufgelaufene Steuerverbindlichkeiten, im Gespräch sind Summen von zwischen 200 und 300 Millionen Forint, eventuell mit staatlicher Hilfe, ausgeglichen werden können.

Man blickt also durchaus wieder optimistischer in die Zukunft, auch wenn viele Tourismusfachleute die bestehenden hohen Verbindlichkeiten nicht unbedingt für ein gutes Pflaster im Hinblick auf einen positiven wirtschaftlichen Hintergrund ansehen.

(Quelle: mti)