Raritäten in Bikács

Kleines Dorf mit großen Investitionen

In dem insgesamt 500 Einwohner zählenden Bikács und seiner Umgebung wurden in letzter Zeit Investitionen verwirklicht, die die Naturschätze bewahren sollen, denn man möchte erreichen, dass mehr Besucher in die Gegend kommen, sagte der Bürgermeister János Varga unserem Korrespondenten.

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Turm von deutschem Panzer in Ungarn ausgegraben

Der Turm von einem deutschen Panzer IV aus dem Zweiten Weltkrieg ist jetzt in Ungarn ausgegraben worden. Das Teil kam bei Forschungsarbeiten von Experten des Verteidigungsministeriums an der Grenze zu Kroatien zum Vorschein. Dort war in der Stalinzeit Anfang der 50er Jahre eine Art Schutzwall gegen die vermeintliche Gefahr aus dem damaligen Jugislawien errichtet worden. Die Erbauer hatten für die Anlage auch Teile von Panzern zur Befestigung eingegraben.

Der Turm des deutschen Panzers wurde einem Bericht der Zeitung „Dunántúli Napló“ nach Budapest gebracht, wo ein Museum ihn der Öffentlichkeit präsentieren will. Die Forscher halten ihren Fund deshalb für besonders wichtig, weil nur noch selten gut erhaltene Teile von Kampfwagen aus dem Weltkrieg zu entdecken sind. In die einstige südliche Verteidigungslinie wurden nur wenige solche Konstruktionen eingebaut.

Ungarns Flughäfen für Schengen bereit

Die Flughäfen in Ungarn sind auf den Beitritt zum Schengen-System am Wochenende vorbereitet. So werden am Budapester Flughafen Ferihegy am Sonntag gleichzeitig mit Inkrafttreten des Sommerflugplanes die Grenzkontrollen für Reisende innerhalb des Schengen-Bereiches eingestellt. Für die übrigen Fluggäste bleiben die strengen Kontrollen in Kraft. Mit Einführung der neuen Regeln am 30. März wird der Schengen-Verkehr am Terminal 2A, der übrige Verkehr am Terminal 2B abgefertigt, berichtet die Presse. Reisende der Billigflieger passieren einheitlich den Terminal 1. Für die Umgestaltung nach den Schengen-Erfordernissen wurden in den zurückliegenden beiden Jahren mehrere 100 Millionen Forint (eine Million etwa 4000 Euro) in den Budapester Airport investiert.

Der Balaton-Flughafen in Sármellék kommt dagegen mit geringfügigen Veränderungen aus. Dort wurde der Wartesaal zweigeteilt. Im übrigen hatten die Planer bereits vor zwei Jahren beim Bau des Terminals mit Schengen gerechnet, so dass jetzt nur wenige Veränderungen ausreichten. Der Wegfall von Pass- und Zollkontrollen bedeutet nach Aussage der Verantwortlichen jedoch kein Sicherheitsrisiko, da die entsprechenden Kontrollen von Reisenden und Gepäck bestehen bleiben.