Neues Wasserreservoir für Szekszárd?

Programm zur Schadensbeseitigung ist am 1. Januar 2006 ausgelaufen

Wegen Geldmangel wird die seit 12 Jahren laufende Schadensbeseitigung des Wasserreservoirs von Szekszárd unsicher, darüber hinaus ist der Vertrag mit dem Unternehmen, das diese Aufgabe durchführt, abgelaufen. Anfang des Jahres wird sich erweisen, ob das Szekszárder Schadensbeseitigungsprogramm in den Zentralhaushalt aufgenommen wurde.

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Budapester OB mit Verkehrsproblemen

Budapests Oberbürgermeister Gábor Demszky hat offenbar Probleme mit der Einhaltung der Verkehrsregeln. Einem Bericht der Fernsehstation TV2 zufolge wurde er dabei fotografiert, wie er gegen die erlaubte Richtung in eine Einbahnstraße hineinfuhr und zudem noch seinen Wagen im Halteverbot abstellte. Das Foto wurde veröffentlicht und damit eine Debatte um das Verhalten Demszkys losgetreten.

Wäre ein Polizist zur Stelle gewesen, hätte der Regelverstoß bis zu 20 000 Forint (etwa 80 Euro) gekostet, hieß es weiter. Dies sei auch nicht der erste Konflikt mit den Verkehrsregeln gewesen. Vor vier Jahren sei er bei zu schnellem Fahren und ohne gültigen Führerschein erwischt worden. Dafür musste er 40 000 Forint zahlen und vier Monate Fahrverbot hinnehmen.

TV2 findet aber auch weitere Beispiele von Politikern, die es mit den Regeln nicht allzu ernst nehmen. Ein Staatssekretär beispielsweise raste fast 30 km/h schneller als erlaubt durch den beschaulichen Ort Szentendre nördlich von Budapest. Ein Parlamentsabgeordneter jagte mit 155 Sachen über die Autobahn Budapest-Wien an einer Stelle, wo nur 100 erlaubt sind. Ausgerechnet vom Kirchgang nach Hause waren angeblich zwei landesweit bekannte Politiker unterwegs, als sie in einer geschlossenen Ortschaft mit 91 km/h geblitzt wurden.

Mann in Ungarn erfroren – Schon 20 Kältetote

Ein 56-jähriger Mann ist im nordostungarischen Dorf Alsóvadász (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén) den Kältetod gestorben, berichtet die Polizei am Montag. Der Mann war zwei Tage zuvor zum letzten Mal gesehen worden. Nach der Vermisstenanzeige machten sich Polizisten auf die Suche und fanden den Mann tot bei den Weinkellern des Ortes. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 56-Jährige in betrunkenem Zustand hinfiel und erfror.

Nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens sind in Ungarn allein in den ersten beiden Wochen dieses Jahres 20 Menschen an Kälteeinwirkung gestorben. Für das Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén zog die Polizei eine traurige Bilanz: Zwischen Oktober 2006 und 15. März 2007 sowie Oktober 2007 und dem 12. Januar 2008 erforen 14 Menschen. Aus den Daten gehe hervor, dass Todesfälle dieser Art nicht nur an öffentlichen Plätzen, sondern auch auf Privatgrundstücken registriert werden.

Werden Balatoner Winzer diskriminiert?

Balaton-Gesetz sorgt erneut für Unmut

Vor einiger Zeit wurde die Verordnung ausgegeben, dass ähnlich wie in den anderen Mitgliedsländern der Union auch die ungarischen Weinbauern die Subvention für die Rodung der Weinstöcke erhalten. Mit Ausnahme der Winzer am Balaton. Nach Auffassung von András Pásztohy, dem Staatsekretär des Landwirtschaftsministeriums, gibt es für die entstandene Situation eine Lösung.

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76-Jährige in Kirche überfallen

In Ungarn ist eine 76-jährige Frau in einer Kirche überfallen worden, berichten Medien des Landes am Samstag. Ein 51-jähriger Mann versuchte, die Frau in einer Kirche in Marcali (Komitat Somogy) zu vergewaltigen. Eine Sprecherin der Komitatspolizei bestätigte den Vorgang auf Anfrage der „Balaton Zeitung“. Der Mann soll nach einem Bericht des Internetportals sunline.hu wegen ähnlicher Straftaten schon vorbestraft sein.

Der Propst der Pfarrkirche von Marcali, Iván Kiss, berichtete: „Ich war eben auf dem Weg in die Sakristei, als ich das Schreien hörte.“ Als er am Ort des Überfalls eintraf, standen dem Opfer bereits zwei andere Frauen bei, der Mann flüchtete. Eine der Frauen schrie um Hilfe und zeigte: „Dort läuft der Angreifer.“

Am Feuerwehrkommando neben der Kirche wurden Feuerwehrleute darauf aufmerksam, dass jemand rief: „Ergreift ihn, ergreift ihn!“, schilderte Kommandeur József Greffer die Lage. Der Mann sei dann gefasst und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt. Die Frau, bei der Ärzte einen Nasenbeinbruch feststellten, wurde medizinisch versorgt und dann nach Hause entlassen.