Autofahrer am Balaton stirbt bei Crash mit Motorrad

In Balatonkenese (Komitat Veszprém) ist ein Autofahrer am Freitag beim Zusammenprall mit einem Motorrad getötet worden. Der 66-jährige Mann kam aus dem Zentrum des Dorfes und wollte in Richtung Balatonufer die Hauptstraße 71 überqueren, berichtet die Polizei.

Zu dem Unfall kam es, weil der Mann dem aus Richtung Balatonfűzfő kommenden Motorrad nicht die Vorfahrt gab. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass er infolge einiger noch zu klärender Umstände das Motorrad nicht bemerkte. Die 1000-Kubikzentimeter- Yamaha hinterließ eine 20 Meter lange Bremsspur, bevor sie auf die rechte Seite des Suzuki Swift prallte. Der Autofahrer starb sofort, während der 28-jährige Motorradfahrer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Brummi-Fahrer aus Deutschland prellt Rechnung

Im südungarischen Komitatszentrum Pécs hat der Fahrer eines Lastzuges mit deutschem Kennzeichen am Donnerstag seine Rechnung an der Tankstelle nicht bezahlt. Wie die Polizei am Freitag berichtete, zapfte er 274 Liter Diesel und fuhr dann ohne sich zu verabschieden davon. Der Verlust der Tankstelle belaufe sich auf 91 800 Forint (etwa 380 Euro), hieß es. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls.

Feldzug gegen die Mücken am Balaton beginnt

In der Balatonregion nehmen Hubschrauber den Kampf gegen die Mücken auf. Nach dem die dafür vorgeschriebene Zahl von 28 Stichen erreicht wurde, steigen am Freitag und Samstag die Fluggeräte auf, um Chemikalien gegen die Quälgeister zu sprühen, berichtet inforadio.hu. Vor den Einsätzen, die bei ungünstigem Wetter auch noch um zwei Tage verschoben werden können, messen Fachleute an 15 bis 17 Stellen, wie viele Mücken einen Menschen innerhalb einer Stunde stechen.

In diesem Jahr sollen die Blutsauger am Balaton vier Mal chemisch und drei Mal biologisch bekämpft werden, teilte der Sekretär des Balaton-Rates, János Lázár, mit. Die etwa 1700 Hektar umfassenden feuchteren Flächen und Gewässer werden mit biologischen Mitteln, fast 5700 Hektar mit chemischen Mitteln behandelt. Die eingesetzten Stoffe sind für größere Lebewesen ungefährlich, sagte Lázár. Die Kosten von etwa 70 Millionen Forint (etwa 280 000 Euro) tragen je zur Hälfte der Staatshaushalt und die Budgets der Kommunen.

Neuer Touristenmagnet im Gebiet Keszthely-Hévíz

Im Raum Keszthely-Hévíz hat sich ein neuer Touristenmagnet etabliert. Ein mächtiger Heißluft-Ballon für 18 Personen schwebt über das Gebiet und befördert fasst jeden Tag Passagiere. Die Fluggäste können während des einstündigen Fluges die Schönheiten der Landschaft am Westrand des Balaton bewundern. Es ist das erste Mal, dass in Ungarn ein so großer Ballon am Himmel auftaucht, berichtet das regionale Fernsehen von Keszthely. Aus dem mächtigen Korb heraus können die Touristen Fotos schießen und Videos aufnehmen. Beim Auf- und Abstieg werden die Passagiere aktiv in die Vorbereitungen einbezogen, zum Abschluss helfen sie auch beim Einpacken. Dafür bekommen sie dann auch ein Diplom und können mit Sekt auf die erfolgreiche Landung anstoßen.

Deutsche bei Verkehrsunfall in Ungarn getötet

Eine 80-jährige Frau aus Deutschland ist am Mittwoch im Badeort Harkány (Komitat Baranya) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Sie wurde beim Überqueren der Fahrbahn in unmittelbarer Nähe des dortigen Marktes von einem Pkw überfahren, der aus Richtung Siklós kam, teilte die Polizei mit. Der Fahrer des Wagens habe die schnelle medizinische Hilfe verständigt, die Frau konnte jedoch nicht gerettet werden.

Die Umstände des Geschehens werden von der Polizei in einem Verfahren wegen fahrlässiger Verursachung eines Verkehrsunfalls untersucht. Trunkenheit habe keine Rolle gespielt, und auch die Papiere des Fahrers seien in Ordnung gewesen. Dennoch zog die Polizei den Führerschein ein. Die Tote stammt nach Angaben der Polizei aus dem sächsischen Deutschneudorf.