Ungarn vertrauen der EU – Wirtschafts-Pessimismus

Im EU-Vergleich ist das Vertrauen in die Europäische Union in Ungarn überaus hoch. Das geht aus dem neuesten Eurobarometer hervor, für das die Umfrage-Daten im November vorigen Jahres aufgenommen wurden. Nach dem am Donnerstag (24.2.) veröffentlichten Bericht sieht Die Bevölkerung sieht jedoch die Wirtschaftslage ihres Landes weiterhin außerordentlich pessimistisch, sagte der Vertreter Ungarns bei der EU-Kommission, Tamás Szűcs laut MTI.

80 Prozent der Befragten in Ungarn meinen, dass das Wort der EU in der Welt Gewicht hat – im EU-Durchschnitt denken das 65 Prozent. 57 Prozent der Ungarn sehen die Zukunft der Union optimistisch, für 53 Prozent gibt die Mitgliedschaft des Landes in der EU ein Sicherheitsgefühl. Am höchsten sei das Vertrauen in die EU in der Slowakei, am geringsten dagegen in Großbritannien.

Nur die Hälfte der Ungarn ist den Angaben zufolge mit ihrem Leben zufrieden, während dieser Anteil im Unionsdurchschnitt bei 78 Prozent liegt. Sogar 93 Prozent halten die Lage ihres Landes für schlecht gegenüber einem EU-Durchschnitt von 70 Prozent. Mit Blick auf die Zukunft sind die Ungarn im Vergleich zum Frühjahrs-Barometer weniger zuversichtlich. Sie denken weniger, dass sich ihre eigene materielle Lage, die Wirtschaftslage des Landes, der EU und der Welt oder die Beschäftigungssituation zum Besseren wendet.

Ostern und Pfingsten im Hotel Vértes

Ostern und Pfingsten im Hotel Vértes
Ostern und Pfingsten im Hotel Vértes
Das 4-Sterne-Konferenz- und Wellnesshotel Vértes liegt mitten in Siófok, nur 150 m vom See entfernt. Das Hotel hat 60 gemütliche Zimmer auf 4 Etagen und ist sowohl für Individualreisende als auch für Reisegruppen ideal. Die Zimmer sind mit Klimaanlage, Minibar, Telefon, Farbfernseher und Dusche ausgestattet.

Zum Frühstück gibt es ein reichhaltiges Büfett unter anderem mit deftigen Speisen und mit Wellness-Kost. Das Restaurant „Gyula Krúdy” bietet Spezialitäten der internationalen und der ungarischen Küche an.

Das hauseigene Wellness-Center besteht aus Thermalbecken, Whirlpool und imposanter Saunalandschaft mit Salzkabine, Aromakabine, Dampfbad, Infrasauna und Ruheraum. Es sorgt für gute Erholung von Körper und Geist. Eine reiche Auswahl an Massagen ergänzt das Angebot.

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Charterflüge von Berlin an den Balaton

FlyBalaton Flughafen in Sármellék
FlyBalaton Flughafen in Sármellék
Lufthansa fliegt seit 5 Jahren während der Sommersaison aus Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf nach Ungarn zum Flughafen Sármellék – teilte das Reiseunternehmen Mutsch dem Ungarischen Tourismusamt gegenüber mit. Josef Mutsch, Geschäftsführer des Unternehmens mit Hauptsitz in Hévíz berichtete, dass zwischen 16. April und 22. Oktober 2011 Charterflüge zwischen 4 deutschen Städten und dem Flughafen FlyBalaton verkehren.

Aus Frankfurt und Hamburg startet Lufthansa Regionals jeden Samstag, aus Berlin und Düsseldorf jeden zweiten Samstag.

Die saisonalen Fluggäste bedeuten 70.000 Gästeübernachtungen für die Städte Hévíz, Zalakaros und Sárvár. Die jetzt schon getätigten Buchungen lassen auf eine erfolgreiche Sommersaison hoffen. Das Marketing in Deutschland wurde unter Einbeziehung neuer Geschäftspartner verstärkt.

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Polizisten misshandeln Autofahrer – Anklage

Misshandlung in einem amtlichen Verfahren, widerrechtliche Gefangennahme, Urkundenfälschung und Körperverletzung lauten die Vorwürfe gegen zwei Polizisten in Ungarn, gegen die die Komitats-Staatsanwaltschaft von Tolna Anklage erhoben hat. Wie eine Sprecherin der Anklagebehörde am Mittwoch (23.2.) mitteilte, hatten die beiden Polizisten im Oktober vorigen Jahres ein Auto angehalten, in dem sich neben dem Fahrer auch dessen Ehefrau und drei minderjährige Kinder befanden.

Bei der Kontrolle monierten die Beamten, dass nur ein Kind im Kindersitz saß. Sie forderten den Fahrer auf, sich auf den Boden zu legen, legten ihm Handschellen an, wendeten Gasspray gegen ih an und schlugen ihn dann 16 Mal. Danach hielten sie ihn mehrere Stunden lang gefangen. Schließlich mussten Rettungskräfte ihn ins Krankenhaus bringen. In ihrem Bericht behaupteten die Polizisten, der Mann sei aggressiv aufgetreten. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft gab es jedoch keine gesetzliche Grundlage für deren Vorgehen.