Germanwings fliegt zum Balaton

Berliner Flugverbindung kann weitere 4000 Gäste nach Sármellék bringen

Die Billigfluggesellschaft Germanwings stärkt ihren Standort Berlin und wächst weiter in Richtung Südosten. Drei neue Ziele werden im kommenden Sommer angeflogen! Flüge nach Burgas und Varna in Bulgarien und an den Balaton sind ab sofort unter www.germanwings.com zu Preisen ab 19,- Euro inklusive aller Steuern und Gebühren buchbar.

Zum Sommerflugplan, der am 25.März beginnt, wurden drei neue Reiseziele in das Flugprogramm aufgenommen. Die Billigfluggesellschaft Germanwings erwartet im Sommer eine 80-prozentige Kapazitätsauslastung und der Sármelléker Flugplatz FlyBalaton mehr als 4000 neue Fluggäste von dem neuen planmäßigen Flug zwischen Berlin-Sármellék, für den ab dem 24. November schon die Tickets reserviert werden können. Die Flugzeuge des Typs Airbus A319 mit 150 Fluggästen an Bord werden die Reisenden zwischen dem 6. Juli und dem 31. August 2007 jeden Freitag und Sonntag befördern. Damit erhöht die Billigfluggesellschaft im Sommer 2007 ihre von Berlin-Schönefeld gestarteten Flüge um 30 Prozent auf insgesamt 17 Ziele. Nach den Vorstellungen des Unternehmens wird 2008 gleichzeitig mit der Erweiterung der Flugzeug-Flotte der Germanwings die Anzahl der Flüge nach Sármellék auf drei erhöht. Nach den Erhebungen besuchen den Balaton und seine Umgebung jährlich eine Million Touristen, davon kommen 21,3 Prozent aus Deutschland. Von den ausländischen Touristen ist jeder Zweite ein Deutscher.

Germanwings fliegt vom 6. Juli 2007 – 31. August 2007 von Berlin-Schönefeld zum Balaton, jeden Freitag ab Berlin-Schönefeld 14.05 Uhr, Ankunft Fly Balaton Airport 15.30 Uhr und auf der Strecke Balaton-Berlin-Schönefeld 16.05 Uhr, Ankunft in Berlin 17.30 Uhr sowie Sonntag ab Berlin-Balaton 13.50 – 15.15 Uhr, Balaton-Berlin 15.50 – 17.15 Uhr.

Buchungswege: Flüge können unter www.germanwings.com oder unter der Telefonnummer 0900-19-19-100 (Österreich ++43 (0)820 240 554, Schweiz: ++41 (0) 900 000135) bzw. über das Reisebüro gebucht werden.

Peter Wolf

Viele Bürgerinnen und Bürger bleiben laut Umfrage am 15. März zu Hause

Budapest (MTI) Die Erfahrung gewalttätiger Ausschreitungen im vergangenen Herbst wird zahlreiche Bürgerinnen und Bürger davon abhalten, an den Festlichkeiten zum ungarischen Nationalfeiertag am 15. März teilzunehmen. Mit diesem Befund zitierte die Tageszeitung Nepszabadsag am Samstag eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Median.

Ungefähr die Hälfte jener, welche in vergangenen Jahren an den Feierlichkeiten zur Anti-Habsburgischen Revolution von 1848 teilgenommen hatten, wird dieses Jahr zu Hause bleiben, heisst es im Bericht. Siebzig Prozent der Befragten sagten, sie erwarteten gewalttätige Ausschreitungen und über die Hälfte glaubt, dass friedliche Zuschauer einem Risiko ausgesetzt sein könnten.

Im Fall von Unruhen dürfe die Polizei weniger hart vorgehen als während den Protesten gegen die Regierung vom vergangenen September und Oktober, sagten 46 Prozent der Befragten. Gleichzeitig meinten 50 Prozent, dass sie diesmal einen ähnlich harten oder sogar noch radikaleren Kurs gegenüber den gewalttätigen Protestierenden erwarteteten.

Befragt wurden am 5. und 6. März telefonisch 1’000 erwachsene Personen.

Illegaler Abfall soll bis Sommer nach Deutschland zurückgeführt werden

Budapest (MTI) Die deutschen Behörden werden im Mai mit dem Abtransport von illegal in Ungarn deponierten Abfällen beginnen. Bis zum Sommer sollen alle Abfälle, deren mutmassliche Herkunft Deutschland ist, aus Ungarn abtransportiert sein. Dies sagte György Erdey, Staatssekretär im ungarischen Umweltministerium, am Donnerstag.

Insgesamt waren im vergangenen Dezember 4’600 Tonnen Abfall an 19 Orten entdeckt worden, die unter ungeklärten Umständen nach Ungarn gelangt waren. Der Abfall war nicht direkt gefährlich für die Umwelt. In einer Untersuchung arbeiteten deutsche und ungarische Behörden zusammen um die genaue Herkunft zu klären, und die Bayrische EU-Ministerin Emilia Müller besuchte Budapest. Laut Erdey verpflichteten sich die Behörden von Baden-Württemberg, wo einige der Abfälle herkamen, dazu, 1’800 Tonnen Abfall aus Ungarn wegzuschaffen. Bis Ende Juli werde ein Konvoi von 100 bis 120 Lastwagen mit dem Abfall Kunbaja, Kiskunmajsa (Südungarn) und Acs (Nordungarn) verlassen, kündigte Erdey an.

Im Dezember wurden mehrere Personen verhaftet wegen Verwicklung in den Transport und wegen illegaler Deponie von Tausenden von Ballen aus deutschem Hausmüll in Süd- und Zentralungarn.

Ein ungarisches Mitglied des Europäischen Parlaments hatte vorgeschlagen, die Europäische Union solle eine zentrale Datenbank erstellen, um die Verfrachtung von Abfall innerhalb der EU zurückzuverfolgen. So solle verhindert werden, dass reichere Länder ihre Abfälle in anderen Ländern deponieren.