Luft-Rettungsbasis auch in Szekszárd

In einer gemeinsamen Initiative wird auch in Szekszárd eine Luft-Rettungsstation geschaffen, teilte Éva Haag, die Vizebürgermeisterin der Stadt, unserem Korrespondenten mit. Sie sagte, dass der Landes-Luftrettungsdienst für den Ausbau des Szekszárder Stützpunktes schon die Bewerbung eingereicht habe. Den Eigenanteil der 100 Millionen Forint übersteigenden Kosten der Station trägt das Pakser Atomkraftwerk bei.

Die Stadtverordnetenversammlung hielt in einer Absichtserklärung die Unterstützung des Ausbaus der Luft-Rettungsbasis fest, dem schloss sich auch die Komitatsselbstverwaltung von Tolna an. Szekszárd stellte im Industriepark unentgeltlich Gelände zur Anlegung der Basis und zum Bau des Hangars zur Verfügung, der Aufbau erfolgt nach einer österreichischen Lizenz. Der Rettungshelikopter wird ebenfalls aus dem Nachbarland angemietet.

Die Vizebürgermeisterin sprach auch darüber, dass von der Komitatsselbstverwaltung von Tolna der Landeplatz auf dem Gelände des in Szekszárd befindlichen Balassa János Krankenhauses schon angelegt wurde, der Ausbau der Basis wird Anfang dieses Sommers nach dem öffentlichen Beschaffungsverfahren abgeschlossen und die 20 Personen Arbeit bietende Basis wird unverzüglich ihre Tätigkeit aufnehmen.

H.M.

Eröffnung des Restaurants Haraszthy Vallejo im April

Host Hungary lud die sich mit dem Angebot der Budapester Fünf-Sterne-Hotels befassenden Reisebüros am 1. März zu einem Kellerbesuch ein.

Das Unternehmen bietet exklusive Programme an und richtet sich mit seinen Angeboten in vor allen an die Besucher aus dem angelsächsischen Raum, doch es befasst sich auch mit dem inländischen Corporate-Markt. Die mit einem Abendessen verbundene Weinverkostung wurde in der neuesten und elegantesten Anlage, der Etyeker Kellerei Haraszthy Vallejo, veranstaltet. Die Teilnehmer erfuhren, dass in der als Schauplatz für Unternehmensveranstaltungen schon seit Monaten sehr beliebten Boutique-Kellerei Mittel April ein Á-la-Carte-Restaurant in gemeinsamer Betreibung mit dem Inhaber des Restaurants Goa eröffnet wird.

Neues Kulturzentrum in Szentendre

Unter dem Namen Szentendrer Neues Kulturzentrum begann dieser Tage die von der Selbstverwaltung ins Leben gerufene Organisation ihre Tätigkeit, die die Zusammenarbeit der in der Stadt tätigen kulturellen und Touristik-Institutionen fördern soll, um damit die touristische Anziehungskraft des Städtchens weiter zu erhöhen.

Szentendre hat 25000 Einwohner und wird jedes Jahr von 1,5 Millionen Touristen aufgesucht, die allerdings im Durchschnitt nur anderthalb Stunden in der Stadt verbringen – teilte der Leiter der als gemeinnützige Gesellschaft tätigen Organisation Attila Kriaszter mit. Das Kulturangebot war auch bisher vielfältig, doch es war nicht genügend aufeinander abgestimmt, das soll erreicht werden und könnte die Besucherschar auch zu einem längeren Verweilen veranlassen. Diese gemeinsame Initiative versuchen jetzt die die Städtische Bibliothek, das Kulturhaus, der Ausstellungsraum Kunst-Mühle, die Institution Szentendrer Sommertheater und das Tourinform-Büro umfassende neue Organisation auf den Weg zu bringen, in dessen Konzeption auch der Bau eines Hotels und einer Veranstaltungshalle vorgesehen sind, die Investition eines Freizeitzentrum wurde schon begonnen, im nächsten Jahr kann das neue Objekt übergeben werden. (Metro)

Riesenrutsche im Strandbad von Kapuvár

Der geschäftsführende Direktor der das Kapuvárer Strandbad betreibenden Flóra Gyógyfürdő Kft. sprach auf der letzen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in Kapuvár über die diesjährigen und die späteren Investitionen.

Balázs Csőrés sagte, dass die wichtigste Aufgabe die Fertigstellung der Wohnanlage neben dem Bad sei, denn die fertig gestellten Wohnungen werden von den Eigentümern angemietet und damit werden die Unterbringungsmöglichkeiten für die an den Strand kommenden ausländischen Gäste erhöht. Damit verbunden ist auch die Eröffnung des Fahrradzentrums Hany Istók im späten Frühjahr, in das Gebäude, vor allem in die Gastronomieeinheiten müssen allerdings noch rund 15 Millionen Forint investiert werden. Aufgrund des zwischen dem Kurhotel und der Landeskrankenkasse abgeschlossenen Vertrags sind auch die medizinischen Behandlungen finanzierbar.

In diesem Jahr wird der Bau einer Riesenrutsche auf dem Gelände des Freibades das meiste Interesse finden, laut Plan können die Badegäste die Rutsche schon zu Beginn der Saison in Besitz nehmen. Es gibt außerdem Vorstellungen, ein Thermalbecken zu überdachen und ein Hotel zu bauen. Die Investitionen lohnen sch in jedem Fall, denn das Kapuvárer Thermalbad wurde schon von den österreichischen Nachbarn entdeckt, die nicht nur am Wochenende herüberkommen, die Besucherzahl erhöht sich auch Wochentagen stetig. (Kisalföld Online)