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Geschichte einer „Entschuldigung“

Es ist ratsam, Vignetten und Parkzettel mindestens vier Jahre aufzuheben

Mehrere tausend Forint kann der ordnungsliebende und präzise Autofahrer sparen, wenn er die abgelaufenen Vignetten und alten Parkzettel nicht wegwirft. Wie man damit Geld sparen kann, verriet uns Ferenc Jáger, der Leiter der Füreder Niederlassung eines Unternehmens für Sicherheitstechnik.

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Stadtkrankenhaus Keszthely weit abgeschlagen

Insgesamt waren 238 ungarische Krankenhäuser bei der Wahl zum „Krankenhaus des Jahres 2008“ zu beurteilen.

Das städtische in Keszthely landete letztlich auf einem äußerst bescheidenen 219. Platz. Der Wettbewerb wurde im Internet veranstaltet, mehr als 89.700 Wähler beteiligten sich. Vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2008 konnte abgestimmt werden. Alle staatlichen und gemeindeeigenen Krankenhäuser und Kliniken warteten auf die wohlwollenden Urteile der Patienten. Bei den einzelnen Einrichtungen waren für die Kategorien fachärztliche Versorgung, Pflege- und Fachkräfte, Infrastruktur des Standortes, Verpflegung und allgemeine Umgebung sowie Sauberkeit jeweils ein bis maximal fünf Punkte zu vergeben.

Nun, große Freude kam in Keszthely nach Abschluß der Wahl vermutlich nicht auf. Hier noch einige andere Ergebnisse von Häusern rund um den Balaton: St.-Andreas-Rheumakrankenhaus Hévíz 211. Platz, Stadtkrankenhaus Siófok 41., Staatliches Herzkrankenhaus Balatonfüred 144.

Den bedauerlichen Negativrekord im Komitat Somogy hält das Kaposi Mór Oktató Krankenhaus in Kaposvár, das auf dem drittletzten (236.) Platz landete.

Auch der Gesamtsieger soll am Ende nicht unerwähnt bleiben, es ist das Komitatskrankenhaus des Regierungsbezirks Borsod-Abaúj-Zemplén in Miskolc.

Die einzelnen aufgeschlüsselten Ergebnisse können unter www.hazipatika.com nachgelesen werden.

Kommunen in Ungarn führen Gebühren für Müll ein

Was bislang großzügig von vielen Kommunen in Ungarn bezahlt wurde, sollen von jetzt an die Bürger selbst begleichen: Mehr und mehr Städte und Gemeinden führen aufgrund knapper Kassen Gebühren für die Müllabfuhr ein. So wird der Badeort Harkány in der Baranya voraussichtlich ab 1. Februar nach der Zahl der Familienmitglieder gestaffelt für die Entsorgung der Abfälle kassieren. Wer allein lebt, soll 450 Forint (etwa 1,55 Euro) monatlich zahlen, sagte Bürgermeister István Bédy der Zeitung „Dunántúli Napló“. Für zwei Personen werden 850, für drei 1200 Forint fällig. Für Großfamilien sind Preisnachlässe vorgesehen. Im vorigen Jahr hatte die Stadt rund 20 Millionen Forint für die Dienstleistung ausgegeben.

In Pécsvárad soll die Leerung einer Mülltonne mit 110 Liter Inhalt 182 Forint kosten, was jährlich 9000 Forint je Haushalt ausmacht. Auch andere Orte verlangen künftig Geld für die Entsorgung. Die Stadt Villány wie einige andere Kommunen bestreitet die Kosten für die Müllabfuhr in diesem Jahr noch aus der Kommunalsteuer. Daher bleibt jedoch kaum Geld für die Unterhaltung von Straßen und Plätzen übrig.

Ein Wald von Radarfallen geplant

Nur so wimmeln wird es von fest installierten Geschwindigkeitsmeßgeräten im Regierungsbezirk Somogy, falls die Spezialisten ihre Pläne in die Tat umsetzen.

Wie die Tageszeitung Somogyi Hírlap vermeldet, will die Polizei zwischen 2009 und 2011 landesweit etwa 600 weitere Radargeräte aufstellen, pro Jahr also um die 200. Davon sollen allein auf das Komitat Somogy vierzig neue Boxen entfallen. Geplante Aufstellungsorte sind natürlich einige die der erhöhten Verkehrssicherheit dienende Plätze als auch Unfallschwerpunkte, so in Kaposvár, aber außerdem auch in Siófok, Balatonlelle, Balatonboglár, Balatonkeresztúr, ebenso an der Autobahn M7.

Noch ist allerdings nicht sicher, ob alle vierzig gewählten Standorte auch bestückt werden können, vermutlich eine Frage der Finanzierung.

Oberstleutnant Tibor Kulcsár, Abteilungsleiter in der Polizeidirektion Kaposvár, erklärte auf Anfrage, daß fest installierte Geschwindigkeitsmeßgeräte im Komitat Somogy momentan nur vor der Universität in Kaposvár, in Köröshegy, sowie an der Staatsstraße 7 in Balatonföldvár und Balatonszárszó stehen. Verständlich auch der Wunsch des Polizeioffiziers nach mehr neuen Geräten, die einer erheblichen Verbesserung der Verkehrssicherheit dienen würden.