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400.000 Forint kostet die Verspätung

„Im Versorgungsbereich der Tolnaer Wasserwerksgesellschaft nahm einzig die Gemeindevertretung von Szedres bis März nicht die ab 1. März geltenden Wassergebühren an“, sagte Ferenc Bucher, der Oberingenieur des Wasserwerks.

Deshalb müssen die Einwohner von Szedres ab April mehr bezahlen, doch die Preisdifferenz für März muss die Selbstverwaltung übernehmen. „Das belastet den Haushalt des Ortes mit rund 400.000 Forint“, sagte Sándor Honti, der Notar von Szedres. Eine aus früheren Jahren stammende Differenz in der Wassergebühr muss auch in anderen Gemeinden gezahlt werden. Vor kurzem stellte sich heraus, dass im Jahre 2005 ähnlich wie bei zu anderen Wasserversorgern gehörenden Gemeinden auch in Dunaszentgyörgy, Fadd-Dombori und Sióagárd über die Erhöhung der Wassergebühren entschieden wurde, doch das berechnete das Wasserwerk, vorerst aus unbekannten Gründen, nicht auf den Rechnungen über den Wasserverbrauch. In den Gemeinden muss nicht die Selbstverwaltung die Gebührendifferenz bezahlen, sondern die Verbraucher. Mit welchen Zahlungsbedingungen, das ist vorerst noch unbekannt – sagte Ferenc Bucher.

Austritt von Karád aus dem Mehrzweckverband

Die Kleingebiets-Mehrzweckverband Koppány-völgye legt Karád kein Hindernis in den Weg, aus dem Mehrzweckverband auszutreten und sich dem Fonyóder Verband anzuschließen.

Törőcsik Ferencné, die allgemeine stellvertretende Vorsitzende des Rats des Kleingebiets-Mehrzweckverbandes Koppány-völgye sagte das nach der außerordentlichen Sitzung des Verbandes und fügte hinzu, dass Karád sich in erster Linie darauf berief, dass der Ort die Arztbereitschaft des anderen Verbandes in Anspruch nehmen möchte und auch das Dokumentenamt leichter zu erreichen ist als das von Tab.

Die Karáder Gemeindevertreter beschlossen auf der Sitzung am 1. Februar den Antrag zu stellen, in den Fonyóder Kleingebiets-Mehrzweckverband aufgenommen zu werden. Die Karáder Bürgermeisterin Baranyai Károlyné sagte, dass der Anschluss an den anderen Kleingebietsverband schon seit langem ein Thema im Ort ist. Man ist der Auffassung, dass die Entwicklung des Dorfes in dem anderen Verband bessere Aussichten hat als in dem derzeitigen. Karád hat nach den Kommunalwahlen im vergangenen Herbst 6 Monate lang die Möglichkeit, die Aufnahme in einen anderen Mehrzweckverband zu beantragen. Im Bereich des Bildungswesens ist das jedoch erst im September nächsten Jahres möglich.

Billigerer Strom für Siófok

Die Selbstverwaltung tritt auf den liberalisierten Elektroenergiemarkt und holt die Angebote der Energieversorger ein. Davon erwartet die Selbstverwaltung eine erhebliche Kosteneinsparung.

Der Bürgermeister der Stadt Árpád Balázs sagte der Zeitung Somogyi Hírlap, dass Selbstverwaltungen und Wirtschaftsgesellschaften die Möglichkeit haben, die Energieversorger frei zu wählen. Deshalb erwartet man für die Beleuchtung der Institutionen der Selbstverwaltung und die Straßenbeleuchtung der Stadt die Angebote von verschiedenen Energieversorgungsunternehmen.

Nach Einschätzung von Fachleuten können auf diese Weise 20 Prozent oder mehr Energiekosten eingespart werden. Im Falle der Gasversorgung hat das allerdings keinen Sinn, denn dort können nur wenige Prozent gespart werden.

Im diesjährigen Haushalt sind mehr als 700 Millionen Forint für die Aufgaben der Stadtbetreibung vorgesehen. Davon verbraucht die Beleuchtung der Stadt 110 Millionen Forint, größere Posten als die Beleuchtung sind die Pflege der Grünanlagen, die Unterhaltung der Fußwege, Straßen und Parkplätze sowie die Aufgaben der Stadtreinigung.

Badrekonstruktion in Igal

Am Welttag des Wassers, dem 22. März, wurde das Igaler Thermalbad für das Publikum geöffnet, nachdem die zwei alten Becken im Freien erneuert worden waren.

Die Investition in Höhe von 54 Millionen Forint wurde mit eigenen Mitteln realisiert. Erlebniselemente, Wasserspeier und frostbeständige Kacheln machen die Becken attraktiver und schöner. Auch die Umwälzanlage wurde ausgewechselt, doch einige Erneuerungen stehen noch aus: Die Selbstverwaltung hegt als Eigentümer Pläne mit einem Umfang von 2 Milliarden Forint. Der Umbau der Umkleideräume ist mit 50-100 Millionen Forint zu veranschlagen, die größten Ausgaben plant man für die Erweiterung des Kurzentrums, den Ausbau eines Freibades mit vielen Erlebniselementen und die Erweiterung der Hotelkapazität. Gegenwärtig spenden 3 Brunnen 82° C heißes Wasser, doch ein vierter kann jederzeit an das System angeschlossen werden.

Sitzung des Balaton Entwicklungsrats

Auf der in Sármellék abgehaltenen Beratung stand die Zusammenarbeit im Interesse der Einwicklung der Wirtschaft am Balaton sowie die Beteiligung der Wirtschaftsakteure an der Entwicklung des Gebiets auf der Tagesordnung.

Der Balaton Entwicklungsrat bot drei Workshops an, in denen in Verbindung mit dem Nationalen Entwicklungsplan die potentiellen Vorhaben behandelt wurden, die zum Ausbau und zur Bereicherung des Balatongebiets beitragen können. Bei dem jetzigen Zusammentreffen wurde über die wichtigen Aufgaben für das private Kapital gesprochen. Ein Themenbereich war der Tourismus. Es stellte sich eindeutig heraus, wie wichtig die Entwicklung des Marketings des Balaton, die niveauvollen Dienstleistungen und der Ausbau von besonderen Attraktionen sind. Beispielsweise sollten nicht immer die gleichen Hotels gebaut werden, sondern sie sollten eine spezielle Ausrichtung erhalten. – stellte man fest. Bei den anderen Bereichen der Wirtschaft ging es vor allem um den Weinbau und die Winzerei. (Magyar Rádió)