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1,7 Millionen Ungarn gegen neue Grippe geimpft

In Ungarn sind bereits 1,7 Millionen Menschen gegen die neue Grippe geimpft, während bislang bis zu 70 000 Menschen an der vom H1N1-Virus verursachten Influenza erkrankten. Das teilte Ungarns Amtsarzt Ferenc Falusi am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Budapest mit. Dabei bringen die Experten den Tod von 16 Menschen mit der im Volksmund als Schweinegrippe bezeichneten Krankheit in Zusammenhang. Zuletzt war ein 24-jähriger Mann in einem Krankenhaus in Zalaegerszeg an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

Davor fiel eine Schwangere der neuen Grippe zum Opfer, auch der sechsmonatige Embryo der 21-jährigen Frau konnte nicht gerettet werden. Bei ihr sei der Verlauf der Krankheit außergewöhnlich schnell und schwer gewesen, so wie er es noch nicht gesehen habe, sagte der Direktor der Klinik für Intensivstation der Budapester Semmelweis-Universität, János Gál. Nach dem Todesfall hätten sich die Ärzte der Klinik impfen lassen. Eventuelle Komplikationen der Impfung seien leichter zu behandeln als die Fälle, die aufgrund von Komplikationen ins Krankenhaus eingeliefert werden, sagte der Mediziner.

Einzigartiges Ökozentrum für Ungarn

Am Theiß-See entsteht bis Juni 2011 mit EU-Fördermitteln ein für Ungarn einzigartiges Ökozentrum. Auf einer Fläche von 2600 Quadratmetern sollen den Touristen dann nahe Poroszló (Komitat Heves) niveauvolle Dienstleistungen zur Verfügung stehen, berichtet das Tourismus Panorama Bulletin.

Wichtigste Attraktion verspricht ein Riesen-Süßwasser-Aquarium mit einem Fassungsvermögen von mehr als 7000 Hektoliter zu werden. Außerdem ist ein Vorführraum für dreidimensionale Darstellungen sowie ein Konferenzraum mit 100 Plätzen vorgesehen. Das Projekt umfasst auch einen Freizeitpark und behindertengerechte Angelplätze.

Wanderern, Radfahrern und Wassersportlern sollen zwölf GPS-gestützte Routen zur Verfügung stehen. Die Pläne sollen für insgesamt 2,2 Milliarden Forint (rund 8 Millionen Euro) verwirklicht werden, 1,9 Milliarden Forint davon kommen aus den Fördertöpfen der EU. Gerechnet wird schon im Jahr 2016 mit rund 200 000 Besuchern.