14-jähriges Mädchen sticht Mann nieder

Ein 14-jähriges Mädchen hat in Ungarn einen 33-jährigen Mann niedergestochen. In ihrem Geständnis motivierte sie die Tat mit Eifersucht, teilte die Polizei am Freitag mit. Nach einem Wortwechsel in einer Wohnung in Hódmezővásárhely (Komitat Csongrád) stach sie auf den Mann ein. Dieser wurde mit schweren Verletzungen in eine Szegeder Klinik gebracht. Gegen die mutmaßliche Täterin leitete die Polizei Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung ein, sie selbst bleibt auf freiem Fuß.

Mord aus Habgier in ungarischem Dorf

Drei junge Männer haben in Ungarn einen 54-jährigen wegen eines Streits um Geld umgebracht. Ein 27-Jähriger und zwei Helfer erwürgten ihr Opfer und vergruben es dann in einem Waldstück nahe dem Dorf Galgahévíz östlich von Budapest, berichtet die Polizei am Donnerstag. Gegen die drei Männer wurde ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

Der mutmaßliche Haupttäter hatte im vorigen Jahr bei seinem Bekannten, dem späteren Opfer, einen Kredit aufgenommen. Danach kam es jedoch mehrfach zum Streit über die Höhe der Summe. Die zwei Mittäter sollten nun den 54-Jährigen unter Alkoholeinwirkung zwingen, auf seine Forderung schriftlich zu verzichten. Als das misslang, beschloss der Schuldner, den Mann zu töten.

Da das Opfer keine Angehörigen zurückließ, wurde sein Verschwinden vor etwa einem Jahr zunächst nicht bemerkt. Der Mord kam nun im Zusammenhang mit einer anderen Straftat eines der Beteiligten ans Licht.

Mann in Ungarn ertrinkt beim Fischfang

Ein 29-jähriger Mann ist in einem Teich bei Enying (Komitat Fejér) aus seinem Boot gefallen und ertrunken. Die Feuerwehr fand den Leichnam unweit des Ufers am späten Mittwochabend, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann deshalb auf den Teich fuhr, um mit einem Netz zu fischen.

Realeinkommen in Ungarn fünf Prozent gefallen

Die Ungarn mussten 2007 durch starken Preisauftrieb eine deutliche Verschlechterung ihrer Finanzlage hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Realeinkommen um 4,8 Prozent, teilte das Zentrale Statistische Amt am Mittwoch mit. Der Verbraucherpreis-Index stieg im selben Zeitraum um 8 Prozent. Dabei brachten es die Vollzeit-Beschäftigten auf ein monatliches Brutto-Einkommen von 185 000 Forint (etwa 740 Euro). Die Beschäftigten von Unternehmen verdienten im Schnitt 177 400, die von staatlichen Einrichtungen 206 300 Forint.

Das durchschnittliche Einkommen der aus dem Staatshaushalt finanzierten Beschäftigten stieg um 6,4, das der Beschäftigten in der Privatwirtschaft um 9,1 Prozent, berechneten die Statistiker. Innerhalb der haushaltsfinanzierten Sphäre war der Anstieg in Verwaltung, Verteidigung und obligatorischer Versicherung mit 13,7 Prozent am höchsten.

Die Netto-Einkommen stiegen 2007 jedoch im Schnitt nur um 2,8 Prozent. Das geringere Wachstum im Vergleich zu den Brutto-Einkommen ist vor allem auf den Anstieg der Krankenversicherungs-Beiträge zurückzuführen. So betrug der durchschnittliche Nettoverdienst in Ungarn 114 100 Forint im Monat, darunter der körperlich tätigen Beschäftigten 85 100, der geistig tätigen 146 900 Forint.

Mann von zwei Frauen betäubt und ausgeraubt

Zwei Frauen haben in Pécs (Komitat Baranya) einen Mann in einer Gaststätte mit Alkohol und Medikamenten traktiert, um ihn dann auszurauben. Bei den mutmaßlichen Täterinnen handelt es sich um Mutter und Tochter, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie schleppten ihr Opfer auf die Straße, legten ihn auf einen Rasen und nahmen ihm 30 000 Forint ab. Ein Telefonanruf des am Boden liegenden Mannes alarmierte die Polizei, die die beiden Frauen fasste, als sie gerade fliehen wollten. Unter Einbeziehung eines medizinischen Sachverständigen wird jetzt geprüft, was genau die Ohnmacht des Mannes hervorrief. Die Polizei in Pécs leitete ein Verfahren wegen des Verdachts auf Raub ein.