Urlaub vom Schmerz – Gesund werden an der westungarischen Bäderstraße

Wellness- und Kururlaub im Land der Magyaren hat immer wieder neue, faszinierende Facetten zu bieten, die eine Wohlfühl-Reise oder einen Kurlaub im Rahmen eines Therapieplans zu jeder Jahreszeit wert sind. Und die Herzlichkeit, mit der Gäste in Ungarn aufgenommen werden, lassen zurückgekehrte Ungarn-(K)Urlauber immer wieder vom Land der Magyaren schwärmen. 

ITB Berlin, 04. März 2014. Mit mehr als 1.300 Thermalquellen, 83 qualifizierten Heilbädern und 16 anerkannten Kurorten ist Ungarn unangefochten die Gesundheitsdestination Nummer 1!

Die Auswahl reicht von Entspannung in kleinen Thermalbädern wie beispielsweise Bad Zalakaros bis hin zur ausgiebigen Heilkur am wohl berühmtesten Thermal-Badesee in Bad Hévíz. Das milde mediterrane Mikroklima, die zahlreichen Thermalquellen, die hervorragenden Badeeinrichtungen, die gute Infrastruktur und die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten haben Ungarn zu einer der berühmtesten Kurreisedestination der Welt gemacht. Zudem bieten die modernen Thermal- und Kurzentren des Landes neueste therapeutische Einrichtungen sowie Bade- und Saunalandschaften, erholsame Massagen oder Beauty-Salons zur Pflege der Schönheit. Zahlreiche Kurhotels haben ihr Programm nicht nur den traditionellen Heil- und Badekuren gewidmet, sondern offerieren auch Entgiftung durch Fastenkuren, Trend-Diäten wie die Paleo-Diät oder Thermal-Eis Therapien. Damit bleibt Ungarn am Puls der weltweiten Trends im Wellness- und Gesundheitstourismus. Die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem größten Veranstalter von Wellness- und Gesundheitsreisen FIT Reisen unterstreicht das Engagement der Ungarn auf diesem Gebiet.

„Wir schätzen die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den Health Spa & Thermalresorts in Ungarn sehr und haben unser Programm in diesem schönen Land stetig ausgebaut. Aktuell stellen wir in zwei FIT Reisen Katalogen 2014 – Gesundheit & Wellness sowie Kur & Vitalurlaub – auf jeweils 28 Seiten die zahlreichen Health Spa sowie Thermalkur- & Wellnesseinrichtungen des Landes vor und können die wachsende Nachfrage nach Gesundheitsaufenthalten in Ungarn bestätigen. So konnten wir im Jahr 2013 für Ungarn-Reisen ein Wachstum von rund 20 Prozent verzeichnen“, so Claudia Wagner, Geschäftsführerin von FIT Reisen.

Der größte Heilsee der Erde

Die größte Attraktion des Kurortes ist der mitten in der Stadt gelegene Heilsee, der größte biologisch aktive See seiner Art auf der Welt. Im Wasser sind eine Vielzahl medizinisch aktiver Substanzen wie Schwefel, Kohlendioxid, Kalzium, Magnesium und das leicht radioaktive Radon gelöst. Die Wärme des Wassers – selbst im Winter sinkt die Temperatur nie unter 23° C – und der Druck wirken auf den erkrankten Organismus wie eine permanente Mikromassage. Aber auch die biologische und chemische Wirkung der Mineralstoffe machen sich die Therapeuten zunutze. Gerade der Schlamm, der als natürliche Ressource den Seeboden bedeckt, wirkt gegen viele chronisch-entzündliche / degenerative Erkrankungen der Gelenke bzw. des Bewegungsapparats wie Gelenkrheumatismus, Arthritis, Arthrose, Osteoporose, nach Operationen und bei Frakturen. Aber nicht nur Krankheiten des Bewegungsapparates, sondern auch gynäkologische Leiden oder gastroenterologische Erkrankungen (Magen-Darmtrakt) werden durch Trinkkuren behandelt.

Das Plus für die Gesundheit

Seit dem EU-Beitritt Ungarns am 1. Mai 2004 ist auch die Mitfinanzierung der Kuren im Land der Magyaren durch deutsche Krankenkassen möglich. Mit besonderen Heilwirkungen, günstigen Preisen, guter Qualität, Tradition und deutschen Sprachkenntnissen überzeugen ungarische Anbieter sowohl Patienten als auch Krankenkassen. Einzige Voraussetzung ist, dass die Kureinrichtung deutschen Standards entsprechen muss. Schon vor dem Arztbesuch sollten Informationen über mögliche Kurorte, deren Indikationen und Kontraindikationen gesammelt werden. Der Arzt prüft, ob die medizinischen Voraussetzungen für eine Kur erfüllt sind. Wenn er eine Kur verordnet, stellt der Patient gemeinsam mit dem Arzt einen Kurantrag an die Krankenkasse. Bereits im Antrag kann ein Wunschort wie beispielsweise Bad Hévíz angegeben werden. Die vollständige Kostenrückerstattung der medizinischen Leistungen erfolgt im Nachgang zur Kur unter Vorlage einer detaillierten Aufstellung der Kurkosten. Es gilt zu beachten, dass nur Kosten übernommen werden, die auch für gleichwertige Behandlungen in Deutschland angefallen wären.

Zusätzlich zum Kurzuschuss gibt es den sogenannten Präventionszuschuss. Fast alle gesetzlichen Krankenkassen zahlen diesen in Höhe von bis zu 150 Euro, wenn der Gast im Urlaub an einem zertifizierten Gesundheitsprogramm teilgenommen hat.

Nähere Informationen unter www.ungarn-tourismus.de