Ungarns Wachstumspotenzial ist zu gering

Im geringen Wachstumspotenzial Ungarns sieht die stellvertretende Präsidentin der Ungarischen Nationalbank (NBH), Júlia Király, die größte Gefahr für die Wirtschaft des Landes.

Schon vor der globalen Finanzkrise habe dieser Missstand Bestand gehabt, der auf ein soziales System zurückgehe, das für einen Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung unzureichende Anreize zum Arbeiten biete. Angesichts schwieriger Zeiten, bei denen allein in diesem Jahr die Wirtschaft um 6,7 Prozent schrumpfen werde, müssten beispielsweise die Sozialausgaben auf ein in Zentraleuropa übliches Maß gesenkt werden. Gleichzeitig sollte die Einkommenssteuer begrenzt werden.

Nur durch mehr wirtschaftliche Aktivität und eigenes Wachstum könnten langfristig die Schulden in ausländischer Währung eingedämmt und ungarische Finanzprodukte wieder attraktiv werden.

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