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Ausgabe 8/18 – Immobilienpreise schnellen in die Höhe

Balaton Zeitung August 2018 - Immobilienpreise schnellen in die Höhe

Wildschwein-Invasion am Balaton
Unterschriftensammlungen gegen neue Jagdpächter

Steuerhinterziehung von 632 Millionen HUF
Phantomfirmen schrieben sich fiktive Rechnungen

Freilichttheater in Révfülöp
Klassisches Musikfestival findet auf hochmoderner Bühne statt

Gemeinschaftlicher Raub im Park von Keszthely
Vorbestrafte raubten deutschen Touristen aus

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Titelthema in dieser Ausgabe der Balaton Zeitung

Immobilienpreise schnellen in die Höhe

In populären Ferienorten höhere Quadratmeterpreise als in Budapest

Die Preise für Immobilien am „Ungarischen Meer“ erreichen schwindelnde Höhen: Ferienhäuser direkt am Wasser zählen mittlerweile zu den Luxusartikeln, schreibt das Internetportal hirbalaton.hu unter Berufung auf Maklerexpertisen.

Die Käufer wählen heute mit Bedacht aus und nicht wie früher als schnelle Investition, sagte Zoltán Gadanecz, Gründer und Eigentümer des GDN Real Estate Network. „Mittlerweile wissen die Anleger, dass eine Immobilie am Balaton zwar langfristig eine gute Investition ist, aber kurzfristig können sie in den meisten Immobilien noch immer nur mit saisonalen Einnahmen rechnen. Die Situation ändert sich zwar, denn es werden auch im Winter immer mehr Attraktionen und Freizeitbeschäftigungen angeboten, aber nicht jedes Ferienhaus eignet sich für eine ganzjährige Nutzung. So sind derzeit auch hübsche, alte Villen in kleinen Gemeinden sehr gefragt.“

Zoltán Gadanecz zufolge suchen die Käufer in erster Linie Immobilien unmittelbar am Wasser oder Ferienhäuser mit schönem Panorama auch in größerer Entfernung vom See. Es wird gern auf schönen Grundstücken im Außengebiet gebaut, weil diese noch zu erschwinglichen Preis zu bekommen sind. In besonders frequentierten Ortschaften seien die Preise irreal hoch, für die meisten unbezahlbar. In Balatonalmádi oder anderen als Ferienort populären Gemeinden übertreffen die Quadratmeterpreise die von Budapest.

Im Komitat Veszprém stiegen den aktuellen Analysen des Netzwerkes Otthontérkép zufolge in den letzten zwei Jahren die Preise für frisch renovierte und modernisierte Ferienimmobilien in den angesagten Regionen um 50 Prozent. Expertenmeinungen zufolge ist das Komitat Veszprém derzeit das teuerste Komitat am See, in Zala muss in den nächsten Jahren mit den höchsten Preissteigerungen gerechnet werden und in Somogy sind die meisten Bauvorhaben im Gange. Die Preiserhöhungen sind in allen drei Komitaten insbesondere in Balatonnähe – im Komitat Veszprém auch im Káli-Becken – deutlich spürbar.

Großinvestitionen definieren den Markt völlig neu, indem alte Komplexe in hochmoderne Hotels und Apartmenthäuser umgebaut, erweitert oder ganze Feriensiedlungen neu angelegt werden. Im Einzugsgebiet des Balaton stiegen auch die Preise für Wohnimmobilien. So lag im Jahre 2015 der Quadratmeterpreis im Durchschnitt bei 223 Tausend Forint, heute nähert er sich dem Durchschnittspreis von 335 Tausend Forint. Auch bei Wohnungen ist das Komitat Veszprém derzeit das teuerste Komitat, gefolgt vom Komitat Somogy.

Im Wohnungsmarkt sind ebenfalls Großprojekte mit guter Anbindung wie Wohnparks und Villenviertel in Siófok, Zamárdi, Balatonlelle, Fonyód und Balatonszemes starke Magneten für finanzkräftige Anleger.

Weitere Themen in dieser Ausgabe Balaton Zeitung

Markt in Fonyód
Traditionsreiche Markthalle in neuem Glanz

Optimaler Wasserstand im Balaton
Täglich können bis zu 6 Millionen Kubikmeter Wasser verdunsten

6. STRAND Festival in Zamárdi
Beach-Festival vom 22. bis 25. August 2018

Parkgebühren am Südufer
Notwendiges Übel gegen das Parkchaos

Neuer Markt in Révfülöp
Kleinerzeuger bieten Regionales an

Chlorgasvergiftung in Sümeg
18 Hotelgäste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht

Mondfinsternis über Ungarn
Astronomisches Highlight am 27. Juli 2018

Mehr Ärzte am Balaton
Weitere Ärzte für den Bereitschaftsdienst im Sommer gewonnen

„Blaue Welle“-Strände von Zala unter den Besten
Besonders populär: der Sajkoni Strand auf der Halbinsel Tihany

Anklage wegen Anbau von Cannabis in Nagykapornak
Hanfplantage mit mehr als 100 Pflanzen entdeckt

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