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MKIK: Mehr als 11.500 Fälle wurden von den Schlichtungsstellen abgeschlossen

Die acht regionalen Schlichtungsstellen des Landes haben im Jahr 2025 insgesamt 11.574 Verbraucherrechtsstreitigkeiten erfolgreich abgeschlossen, das sind 704 Fälle mehr als im Vorjahr. Der Anstieg um sechs Prozent zeigt deutlich das wachsende Vertrauen und den steigenden Bedarf an alternativen Streitbeilegungsforen für Verbraucherrechtsstreitigkeiten, teilte die Ungarische Industrie- und Handelskammer (MKIK) am Freitag der Nachrichtenagentur MTI mit.

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Hilfe, ich habe geerbt! (5)

Eine fünfteilige Serie zu „Erben und Vererben in Ungarn“ – von Dr. Marc-Tell Madl

Teil 5: Ausländische Nachlassbeschlüsse in Ungarn durchsetzen – leichter gesagt als getan

Ein ganz typischer Sachverhalt: Eine Ihnen nahestehende Person verstirbt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, und in dem Nachlass befindet sich eine Immobilie in Ungarn. Sie sind entweder gesetzlicher Erbe oder wurden im Testament bedacht und nehmen am Nachlassverfahren – in der Regel beim Wohnort des Verstorbenen – teil. Alles geht seinen gewohnten Gang.

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Hilfe, ich habe geerbt! (4)

Eine fünfteilige Serie zu „Erben und Vererben in Ungarn“ – von Dr. Marc-Tell Madl

Teil 4: Das Nachlassverfahren… „und was folgt danach“

Beim notariellen Nachlassverfahren in Ungarn kommt alles zusammen: Die potenziellen Erben treffen – oft das erste Mal – persönlich aufeinander, wobei materielle Interessen mit mehr oder weniger guten rechtlichen Argumenten zuweilen sehr emotional vorgetragen werden. Die Rolle des Notars ist es, Sachverhalt und Rechtslage zu klären und die Parteien im Idealfalle zusammenzubringen. Schon aus diesen Gründen ist es förderlich, mit Hilfe eines Anwalts das Gespräch sowohl mit dem Notar als auch mit der Gegenseite zu suchen. Dabei muss der Blick fortwährend auf das „Danach“ gerichtet sein. Denn alles, was sich im formalen Nachlassverfahren nicht klären lässt, wird zwangsläufig zum Thema bei der späteren Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft.

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