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Balaton Zeitung – Heft „Juni 2007“

Die Balaton Zeitung Cover Juni 2007

Top-Themen in der Balaton Zeitung

Polizeiskandal in Ungarn
Polizeiführung von Ministerpräsident Gyurcsany entlassen

Kontroverse in der Blaualgensache
Leserzuschrift löste in Fachkreisen heftige Diskussionen aus

Pools mit Erlebniselementen
Das Hévízer Bad braucht dringend höhere Einnahmen

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Titelstory dieser Balaton Zeitung

Vorbereitung auf die Saison

Rigorose Verhängung von Bußgeldern bedroht die Existenz der Unternehmer

Die Balatoner Unternehmer bereiten sich auf die Saison vor; vor einigen Tagen wurden die Südbalatoner Händler und Gastronomen in Fonyód über die Änderungen der Rechtsvorschriften und die zu erwartenden Kontrollen informiert. „Ich bin Optimist, obwohl wegen der strikten Kontrollen im vergangenen Jahr einige Unternehmer verunsichert wurden und sich überlegten, ob es ich noch lohnt, die Tätigkeit fortzusetzen“ – sagte Rezsö Kertész, der das Forum leitende geschäftsführende Mitvorsitzende der Interessenvertretung der Händler und Gastronomen des Komitats Somogy, der die mit der diesjährigen Saison verbundenen Erwartungen zum Ausdruck brachte: Nach seiner Hoffnung werden die Unternehmer zufriedener mit dem Umsatz sein und es wird wesentlich weniger mit den Kontrollen verbundene Beschwerden geben.

Das Problem ist nicht, dass verschiedene Behörden die Unternehmer kontrollieren – betonte Rezsö Kertész und fügte hinzu, dass er es allerdings für beängstigend halte, dass die Beamten in vielen Fällen nach seinen Erfahrungen nicht eine wohlmeinende Hilfsbereitschaft bei den sommerlichen Kontrollen leitet, sondern das Leitmotiv in erster Linie die Verhängung von Bußgeldern ist.

Nach seiner Auffassung „ist dort auch etwas mit den Regelungen nicht in Ordnung“, wenn die Behörde bei der Mehrzahl der kontrollierten Händler und Gastronomen eine ganze Reihe von Mängeln protokolliert und mit Strafen belegt, manchmal auch solche, deren Gewicht unbedeutend ist und nicht die Qualität der Dienstleitungen beeinflusst.

„Es ist ein bedrückender Anblick, wenn man am Ufer des Balaton entlangfährt und an jedem zweiten oder dritten Geschäft das Schild sieht „Zu verkaufen“ oder „Zu vermieten“ – bemerkte der Vorsitzende des Interessenvertretungsverbandes und mit Sicherheit ist das auch eine Folge der statt vorbeugenden eher bestrafenden Kontrollen.

Rezsö Kertész bestreitet nicht, dass es im Kreis der Händler und Gastronomen auch welche gibt, die die Vorschriften zwar kennen, aber nicht einhalten, er meint jedoch, dass für viele der Berg an Rechtsvorschriften zu hoch und zu kompliziert ist, in dem man sich auskennen muss. Neben der Interessenvertretung hält er gerade deshalb die Information, die Weitergabe der Kenntnisse für wichtig – fügte er hinzu und bemerkte noch, dass die Kontrolleure im Kreis der Mitglieder des Verbandes wesentlich weniger Mängel aufdeckten.

Nach der Schätzung von Rezsö Kertész arbeiten in der Sommersaison rund 5.000 Händler und Gastromomen als Unternehmer am Südufer des Balaton. Im Vergleich dazu machen die Mitglieder des Verbandes – rund 200 – eine verschwindend geringe Zahl aus – sagte er. Das sind leider nur wenige – meinte der Mitvorsitzende des Verbandes und fügte hinzu, dass man in Zukunft daran etwas ändern wolle, deshalb versucht man gemeinsam mit den Selbstverwaltungen, und anderen Vereinen die Gründung von Interessenvertretungsverbänden zu forcieren bzw. schließt sich anderen Verbänden an. Seiner Auffassung nach könnte durch die Mitglieder ein breiterer Kreis auf die Tätigkeit des Verbandes aufmerksam werden und im Ergebnis einerseits die Zahl der Mitglieder dadurch anwachsen, andererseits kann man noch mehr Informationen erlangen und dadurch die Saison besser vorbereitet erwarten.

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Tragödie am Darvas-tó
Wasser des Angelsees verschwand in der Bauxitgrube