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Ausgabe 10-11/16 – 23 Milliarden Forint für die Staatsoper Budapest

Balaton Zeitung - Ausgabe 10-11/2016

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Titelthema in dieser Ausgabe der Balaton Zeitung

23 Milliarden Forint für die Staatsoper Budapest

Neo-Renaissance-Bau wird restauriert und modernisiert

Das prachtvolle Gebäude der Ungarischen Staatsoper – Magyar Állami Operaház – in Budapest soll auf der Grundlage einer kürzlich veröffentlichen Regierungsverordnung mit einem Investvolumen von 23,2 Milliarden Forint renoviert werden.

Die für die nächsten zwei Jahren geplanten Bauarbeiten beinhalten die Renovierung der Fassade des Opernhaues, die Modernisierung der Bühnentechnik, die Verbesserung der Akustik und den Umbau des Zuschauerraumes, den Umbau des Orchestergrabens, die Restaurierung der wertvollen, überaus reichen Fresken und Schmuckelemente, sowie die Modernisierung der Versorgungsnetze und der Werkstätten.

Während der Bauarbeiten finden die Vorstellungen des Opernhauses teilweise in anderen Theatern von Budapest statt. Die ersten Vorstellungen im renovierten Haus finden erwartungsgemäß im Mai 2018 statt. Während der gesamten Bauzeit bleiben das Opera Café und die Terrasse in der Hajós utca, sowie die Besuchertreppe und die Feszty Bar im ersten Stock des Gebäudes für alle geplanten Veranstaltungen wie bisher geöffnet.

Das Gebäude der Staatsoper ist ein prachtvolles Beispiel der Neo-Renaissance in der 2002 zum Weltkulturerbe der UNESCO erhobenen Andrássy út. Der Bau des Opernhauses begann auf der Grundlage der Pläne des berühmten Architekten Miklós Ybl im Jahre 1875. Das Ungarische Königliche Opernhaus eröffnete am 27. September 1884 in Anwesenheit des Kaisers Franz Joseph I. mit einer Galavorstellung. Dabei erklangen der erste Akt von Erkels „Ban Bánk“, die Ouvertüre von Erkels „László Hunyadi“ und der erste Akt von Wagners „Lohengrin“. Dirigenten waren Ferenc Erkel und sein Sohn Sándor Erkel. Das Ensemble der Ungarischen Staatsoper – Magyar Állami Operaház – hat sich einen guten internationalen Ruf erarbeitet. Zu den bedeutendsten Dirigenten der Staatsoper gehörten Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli.

Das über 130 Jahre alte Gebäude wird Jahr für Jahr von Tausenden interessierten Besuchern bei Führungen besichtigt – www.operavisit.hu. Das Gebäude bildete unter anderem den Drehort für den Film „Das Phantom der Oper“ von Dario Argento.

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