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Ausgabe 2-3/15 – Radtourismus in Ungarn

Radtourismus in Ungarn

Neues Ladenschlussgesetz
Supermärkte in Ungarn bleiben sonntags geschlossen

Brennanlage ist anzumelden
Neue Verpflichtungen für Pálinka-Brenner in Ungarn

Neujahrsbaden im Balaton
Aus dem ganzen Land reisten 200 Mutige nach Szigliget

Hévíz will Welterbestätte werden
Vor zehn Jahren hatte man einen ersten Versuch gestartet

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Titelthema in dieser Ausgabe der Balaton Zeitung

Radtourismus in Ungarn

Auszeichnung von bikerfreundlichen Gemeinden

Im neuen EU-Förderzyklus werden bis zum Jahre 2020 bedeutende Mittel in den Ausbau und die Verbesserung des Radtourismus in Ungarn fließen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für nationale Entwicklung.

Ungarn beteiligt sich am europäischen Radrouten-Netz-Projekt Eurovelo des Europäischen Radfahrer-Verbandes ECF, von dessen acht Nord-Süd-Wegen, vier West-Ost-Wegen und zwei Rundwegen drei Routen auch durch Ungarn führen. In diesem Förderzyklus soll in Ungarn der Abschnitt zwischen Rajka und Budapest der Eurovelo-Route EV 6 – der 4448 Kilometer langen, so genannten Flussroute zwischen Nantes am Atlantik und Constanta am Schwarzen Meer – komplett ausgebaut werden. Damit erhofft man sich eine deutliche Zunahme der Zahlen im Radtourismus in der nordwestlichen Region des Landes bis einschließlich Budapest.

Auch für die komplexe Verbesserung des Radtourismus am Balaton werden bedeutende EU-Fördermittel bereitgestellt, heißt es weiter. Damit sollen nicht nur der Rundweg und die Zubringerwege modernisiert, sondern auch die Infrastruktur und Dienstleistungen deutlich verbessert werden. „Das erklärte Ziel der Investitionen ist es, immer mehr bikerfreundliche Gemeinden rund um den Balaton zu schaffen“, sagte die stellvertretende Staatsekretärin für Vermögenspolitik, Sára Hegmanné Nemes, auf der Festveranstaltung zur Verleihung der Auszeichnungen für bikerfreundliche Gemeinden und Arbeitsplätze des Jahres 2014.

Nemes betonte, dass die Regierung auch weiterhin den Ausbau von umweltfreundlichen Verkehrsformen unterstützen wird. Dazu gehören sowohl die Bewegung „Mit dem Rad zur Arbeit!“ als auch der weitere Ausbau des Fahrradtourismus in den Ferienregionen. Die Auszeichnungen von bikerfreundlichen Gemeinden, sowie die so genannten autofreien Tage seien gute Mittel, diese Bewegung zu befördern.

Im Jahre 2014 erhielten 30 Gemeinden – unter ihnen auch Balatonkenese – sowie 39 Arbeitsplätze den Titel „Bikerfreundlicher Ort“, den sie nun ein Jahr lang tragen dürfen, um sich dann erneut dem Wettbewerb zu stellen.

T.T.

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