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Ausgabe April 2012 – Negative Wasserbilanz am Balaton

Negative Wasserbilanz am Balaton

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Titelthema im April 2012 in der Balaton Zeitung

Negative Wasserbilanz am Balaton

Ursachen für den jetzigen Zustand müssen genauer untersucht werden

Den jüngsten Meldungen des Wasserwesens zufolge sei im vergangenen Jahr zum sechsten Mal in den letzten 12 Jahren mehr Wasser aus dem Balaton geflossen, verdunstet und versickert, als Wasser über die Zuläufe und durch Niederschläge in den See gelangt ist. Das solle zu denken geben, sagte Gábor Molnár, Geschäftsführer der Balaton Integrations-Nonprofit GmbH des Balaton Entwicklungsrates BFT der Nachrichtenagentur MTI gegenüber.

Die Experten der Direktion für Umweltschutz und Wasserwesen Mittel-Transdanubien hätten bereits mehrfach darauf verwiesen, dass es in den 80 Jahren zwischen 1921 und 1999 keine einzige negative Wasserbilanz am Balaton gegeben hätte. Deshalb müssten die Ursachen für den jetzigen Zustand genauer untersucht werden.

Zur derzeitigen Wasserbilanz habe beigetragen, dass im vergangenen Jahr kaum Niederschläge gefallen sind und die Wassersammelflächen des Sees vollkommen austrockneten. Nach dem drastischen Absinken des Wasserspiegels ab dem Jahre 2000 hatte man sich bereits viele Gedanken zur Auffüllung des Sees aus anderen Quellen gemacht, die jedoch sofort verworfen wurden, als die Natur den Wasserspiegel wieder steigen ließ.

„Vielleicht sollte man langfristig doch noch einmal über Auffüllungsmöglichkeiten nachdenken. Der Wasserhaushalt des Sees ist sehr verletzlich und alle Signale sollten ernst genommen werden“, so Molnár.

Zurzeit steht das Wasser am Messpegel bei 84 Zentimeter, statt der idealen 100 Zentimeter, aber immer noch 14 Zentimeter über dem Regulierungsminimum.

Aussagen der Meteorologin im Siófoker Observatorium, Ágota Zsikla, zufolge ist in den nächsten Wochen nicht mit bedeutenden Niederschlägen zu rechnen, die Trockenperiode setzt sich fort. Im April wird höchstens mit durchschnittlichen Niederschlagsmengen gerechnet.

T.T.

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