Sechs-Pleiten-Start für Mainz – Niederlage in Augsburg

Der FC Augsburg hat die Mainzer Grusel-Wochen verlängert. Der FSV wartet nach dem 1:3 (0:1) am sechsten Spieltag noch immer auf den ersten Punktgewinn dieser Fußball-Bundesligasaison.

So schlecht war zuletzt 1991/92 nur Fortuna Düsseldorf mit ebenfalls sechs Pleiten zum Start gewesen. Mit einem Fallrückzieher brachte Ruben Vargas in der 40. Minute die Augsburger an Halloween nach zwei Niederlagen nacheinander in Führung. Joker Karim Onisiwo (64.) schlug für nach der Halbzeit etwas mutigere Mainzer vor coronabedingt leeren Rängen zurück.

Mit einem Doppelpack sorgte André Hahn (80., 90.+1) für Augsburger Erleichterung. Das Schlusslicht aus Mainz muss es kommende Woche im Duell der Verzweifelten gegen Schalke 04 weiter mit den ersten Zählern der Saison versuchen.

Der FC Augsburg war gezwungen, das Spiel zu machen. Die nach ihrer Pleiteserie verunsicherten Mainzer setzten auf Risikominimierung und verengten mit mehreren Männern in der Defensive die Räume. Da gab es für Heiko Herrlichs Mannschaft kaum ein Durchkommen.

Nach 93 Sekunden setzte Michael Gregoritsch immerhin den ersten Augsburger Schussversuch ab, nach einer guten Viertelstunde sorgte Daniel Caligiuri mit seinen Standards für etwas Gefahr.

Herrlich musste auf Stürmer Florian Niederlechner verzichten, der sich wegen einer Verletzung an der Bauchmuskulatur abgemeldet hatte. «Ich hoffe, er fällt nicht so lange aus. Schade, dass er nicht dabei ist», sagte Manager Stefan Reuter im TV-Sender Sky. Nach überstandener Oberschenkelverletzung nahm Angriffskollege Alfred Finnbogason auf der Bank Platz, kam aber in der Schlussphase.

Herrlich nahm zwei Änderungen in der Startelf vor – und eine davon zahlte sich vor der Halbzeit so richtig aus. Tobias Strobl begann für Rani Khedira im defensiven Mittelfeld, Vargas in der Offensive für Niederlechner. Und der flinke Schweizer ließ Herrlich jubeln. André Hahn verlängerte auf Iago, dessen Schuss von Jeremiah St. Juste im Strafraum noch abgeblockt wurde. Die Bogenlampe senkte sich aber perfekt auf Vargas, der artistisch per Fallrückzieher versenkte.

Die Mainzer hielten auch im saisonübergreifend achten Ligaspiel am Stück nicht die Null. Im Angriff waren sie erschreckend harmlos, Hoffnungsträger Jean-Philippe Mateta war auf sich alleine gestellt. Ein Schuss von Kapitän Danny Latza kurz vor dem Pausenpfiff war zu wenig, um die Augsburger zu beunruhigen.

Die Mainzer wurden aktiver, sie mussten nach vorne marschieren. Den Augsburgern eröffnete das mehr Räume. Doch die Mainzer schlugen nun tatsächlich zu. Der für den wirkungslosen Mateta gekommene Onisiwo traf sechs Minuten nach seiner Einwechslung und einer feinen Vorlage von Levin Öztunali zum 1:1. Die kurze Mainzer Sturm- und Drangphase konterte in der Endphase aber Hahn mit seinem zweiten Saisontor, ehe er sogar noch mit einem weiteren Treffer nachlegte.

Der FC Augsburg hat die Mainzer Grusel-Wochen verlängert. Der FSV wartet nach dem 1:3 (0:1) am sechsten Spieltag noch immer auf den ersten Punktgewinn dieser Fußball-Bundesligasaison.

So schlecht war zuletzt 1991/92 nur Fortuna Düsseldorf mit ebenfalls sechs Pleiten zum Start gewesen. Mit einem Fallrückzieher brachte Ruben Vargas in der 40. Minute die Augsburger an Halloween nach zwei Niederlagen nacheinander in Führung. Joker Karim Onisiwo (64.) schlug für nach der Halbzeit etwas mutigere Mainzer vor coronabedingt leeren Rängen zurück.

Mit einem Doppelpack sorgte André Hahn (80., 90.+1) für Augsburger Erleichterung. Das Schlusslicht aus Mainz muss es kommende Woche im Duell der Verzweifelten gegen Schalke 04 weiter mit den ersten Zählern der Saison versuchen.

Der FC Augsburg war gezwungen, das Spiel zu machen. Die nach ihrer Pleiteserie verunsicherten Mainzer setzten auf Risikominimierung und verengten mit mehreren Männern in der Defensive die Räume. Da gab es für Heiko Herrlichs Mannschaft kaum ein Durchkommen.

Nach 93 Sekunden setzte Michael Gregoritsch immerhin den ersten Augsburger Schussversuch ab, nach einer guten Viertelstunde sorgte Daniel Caligiuri mit seinen Standards für etwas Gefahr.

Herrlich musste auf Stürmer Florian Niederlechner verzichten, der sich wegen einer Verletzung an der Bauchmuskulatur abgemeldet hatte. «Ich hoffe, er fällt nicht so lange aus. Schade, dass er nicht dabei ist», sagte Manager Stefan Reuter im TV-Sender Sky. Nach überstandener Oberschenkelverletzung nahm Angriffskollege Alfred Finnbogason auf der Bank Platz, kam aber in der Schlussphase.

Herrlich nahm zwei Änderungen in der Startelf vor – und eine davon zahlte sich vor der Halbzeit so richtig aus. Tobias Strobl begann für Rani Khedira im defensiven Mittelfeld, Vargas in der Offensive für Niederlechner. Und der flinke Schweizer ließ Herrlich jubeln. André Hahn verlängerte auf Iago, dessen Schuss von Jeremiah St. Juste im Strafraum noch abgeblockt wurde. Die Bogenlampe senkte sich aber perfekt auf Vargas, der artistisch per Fallrückzieher versenkte.

Die Mainzer hielten auch im saisonübergreifend achten Ligaspiel am Stück nicht die Null. Im Angriff waren sie erschreckend harmlos, Hoffnungsträger Jean-Philippe Mateta war auf sich alleine gestellt. Ein Schuss von Kapitän Danny Latza kurz vor dem Pausenpfiff war zu wenig, um die Augsburger zu beunruhigen.

Die Mainzer wurden aktiver, sie mussten nach vorne marschieren. Den Augsburgern eröffnete das mehr Räume. Doch die Mainzer schlugen nun tatsächlich zu. Der für den wirkungslosen Mateta gekommene Onisiwo traf sechs Minuten nach seiner Einwechslung und einer feinen Vorlage von Levin Öztunali zum 1:1. Die kurze Mainzer Sturm- und Drangphase konterte in der Endphase aber Hahn mit seinem zweiten Saisontor, ehe er sogar noch mit einem weiteren Treffer nachlegte.

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