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Ausgabe März 2012 – Kurhotel Marcali im Bau

Kurhotel Marcali im Bau

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Titelthema im März 2012 in der Balaton Zeitung

Kurhotel Marcali im Bau

Modifizierung des EU-Fördervertrages ist zurzeit im Gang

Die Eigentümer der Marcali Hotel GmbH teilten der Nachrichtenagentur MTI gegenüber mit, dass sie nach der erfolgreichen Teilnahme an einer Ausschreibung und der Zusage von EU-Fördermitteln den vor mehr als einem Jahr zum Stocken gekommenen Bau der Bad- und Kuranlage von Marcali fortsetzen wollen.

Die Gesellschafter der Marcali Hotel GmbH sind zu 89,6% die CEE Hotels Holdings B.V., ein israelisch-niederländisches Unternehmen und über ihren Apport der Immobilie zu 10,4% die Selbstverwaltung von Marcali.

er Geschäftsführer der Marcali Hotel GmbH, Andor Várkonyi, äußerte der Nachrichtenagentur MTI gegenüber, dass das Kurhotel mit Hilfe von eigenen Mitteln und EU-Fördergeld unter Dach gebracht wurde, der technische Fertigstellungsgrad liegt zurzeit bei 56%. Die Firma verfügt über einen gültigen Finanzierungsvertrag über 1,7 Milliarden Ft bei der Bank MFB, hat aber noch keinen Kredit in Anspruch genommen. Die Gesellschafter der Firma haben trotz Wirtschafskrise an ihren Plänen zum Bau eines Kurhotels und zur Betreibung der Anlage festgehalten, mussten aber vor allem in den Fertigstellungsfristen Modifizierungen vornehmen. Die Abstimmungen in Bezug auf die Modifizierungen mit den Partnern und die Modifizierung des EU-Fördervertrages sind zurzeit im Gange.

Die Stadt Marcali bemüht sich seit Jahrzehnten um den Bau eines Kur- und Wellnesshotels. Aus diesem Grunde beteiligte sich die Firma 2008 an einer Ausschreibung und bekam 570 Millionen Ft EU-Fördermittel zugesagt. Ein Jahr darauf wurde das Projekt eines 4-Sterne-Hotels mit 116 Zimmern mit einem Investvolumen von 3,2 Milliarden Ft begonnen. Das Haus sollte ursprünglich im Frühjahr 2011 eröffnet werden.

Marcali hofft auf rund hundert Arbeitsplätze und jährlich 60-70 Millionen Forint Steuereinnahmen aus dem Hotel. Bürgermeister László Sütö zufolge ist es elementares Interesse der Stadt, dass neben dem sich dynamisch entwickelnden und immer beliebteren Bad auch das Hotel als Teil einer komplexen touristischen Attraktion gebaut wird.

T.T.

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