Spätestens vom Oktober kommenden Jahres an wird der Budapester Flughafen den Namen des bedeutenden Komponisten Franz (Ferenc) Liszt tragen. Das teilte Kulturstaatssekretär Géza Szőcs am Mittwoch (22.12.) der nationalen Nachrichtenagentur mit. Weltweit sei die Praxis verbreitet, dass Flughäfen nach berühmten Künstlern oder Staatsmännern benannt werden. Beispiele dafür seien Belgrad (Nikola Tesla), Tirana (Mutter Teresa), Rom (Leonardo da Vinci), Paris (Charles de Gaulle) und New York (John F. Kennedy. Am besten wäre es, wenn die Namensgebung noch im ersten Halbjahr 2011 stattfinde, in dem Ungarn den EU-Ratsvorsitz innehabe. Ein möglicher Termin sei aber auch der 200. Geburtstag Liszts am 22. Oktober, sagte Szőcs.
Budapest
Budapester Kunstmesse erwartet internationales Publikum
Die internationale Kunstwelt richtet in dieser Woche ihre Aufmerksamkeit auf die ungarische Hauptstadt. Vom 25. bis zum 28. November kommen Kunstsammler und Kunstinteressenten zu der nach eigenen angaben größten Kunstmesse, dem Budapest Art Fair, der traditionsgemäß in der Kunsthalle am Heldenplatz stattfindet. Neben der Vorstellung der bekanntesten ungarischen Galerien wartet die Messe mit einer Auswahl der russischen Fotografie der zwanziger und dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf. Bei der bedeutenden Schau in Budapest werden die wichtigsten künstlerischen Zentren der Welt vertreten sein, kündigten die Veranstalter an.
Geisterfahrer in Budapest – Drei Tote nach Unfall
Ein Geisterfahrer hat in der Nacht zum Donnerstag (18.11.)in Budapest einen tragischen Verkehrsunfall verursacht, meldet die Polizei. Zwei 19-jährige Mädchen und ein 17-jähriger junger Mann waren auf der Stelle tot, als der Pkw gegen die vorgeschriebene Verkehrsrichtung auf die Lágymányosi-Brücke fuhr und dabei mit einem Lkw zusammenprallte. Der 18-jährige Fahrer und zwei weitere Insassen, ein 31-jähriger und ein 20-jähriger Mann wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt.
Budapester Margarethen-Brücke wieder freigegeben
Nach einem Jahr und drei Monaten umfassender Rekonstruktion ist die Margarethenbrücke im Herzen von Budapest vorläufig wieder für den Verkehr freigegeben wurden. Die ersten Stunden nach dem Verkehrsstart am Montagabend (15.11.) brachten ein so nicht erwartetes Chaos, weil die Budapester offenbar mit der schon ungewohnten Donauquerung noch nicht fertig wurden. Als weitere Gründe waren die zahlreichen Schaulustigen zu beiden Seiten des Bauwerkes und ein ungewöhnlich starker Verkehr für den Stau erkennbar. Viele wollten möglichst schnell die erneuerte Brücke ausprobieren. Allerdings ist sie noch nicht ganz fertig, so dass die endgültige Übergabe erst im zweiten Quartal kommenden Jahres geplant ist. Bis dahin sind noch viele Arbeiten bei laufendem Verkehr zu erledigen, die hin und wieder auch Sperrungen einer Fahrspur mit sich bringen können.
