Ein Night-Shopping bildet den Höhepunkt der fünftägigen Veranstaltungsreihe „Engel und Vagabunden” vom 1.-5. August 2012 in der Kurstadt Hévíz.
Hévíz
Deutsche und Österreicher prügeln sich in Hévíz
Gäste aus Österreich und Deutschland haben sich in einer Gaststätte in Hévíz (Komitat Zala) eine Schlägerei geliefert, teilte die Polizei am Montag mit. Die Männer stießen Tische um, zerschlugen Gläser und Aschenbecher, um sich anschließend vor der Gaststätte weiter zu prügeln. Polizisten nahmen drei Männer vorläufig fest und eröffneten ein Verfahren gegen sie.
Baddirektor von Hévíz entlassen
Das Hévíz-Heilbad und das St. Andreas Rheumakrankenhaus im Kurort Hévíz stehen seit Dienstag (12.10.) unter neuer Leitung, berichtet die Zeitung „Népszava“ auf ihrer Web-Site. Wie sich schon seit längerer Zeit andeutete, wurde der bisherige Hauptdirektor Lajos Hegedűs entlassen und an seiner Stelle der bisherige Direktor des Krankenhauses von Keszthely, Attila Kvarda, eingesetzt.
Hegedűs war nach eigener Darstellung im März 2007 auf dem Wege einer Ausschreibung mit einem Mandat bis zum 28. Februar 2012 eingesetzt worden. Jedoch hätten die Mitglieder des Aufsichtsrates – die Ungarische Vermögensverwaltungs AG und die Selbstverwaltung von Hévís – die Möglichkeit, den Direktor ohne Begründung und mit sofortiger Wirkung zu entlassen und einen Nachfolger zu ernennen.
In den zurückliegenden drei Jahren habe das Heilbad erfolgreich gearbeitet, sagte Hegedűs. Während zu Beginn seiner Tätigkeit ein Bankguthaben von 50 Millionen forint bestand, seien es heute 500 Millionen.
Aus einer Erklärung des Bürgermeisters von Hévíz, Gábor Papp, geht hervor, dass die Veränderung an der Spitze des Bades erst nach den Kommunalwahlen vom 3. Oktober möglich wurde. Zuvor hatte keine Einigung im Aufsichtsrat erzielt werden können.
Fördermittel für Hévíz gestrichen
Der prominente Badeort Hévíz in Ungarn wird auf rund 1,5 Milliarden Forint (rund 5,3 Millionen Euro) Fördermittel für den Ausbau des Heilbades verzichten müssen, mit denen der Badeort bereits fest gerechnet hatte. Das entschied die Westungarische Regionale Entwicklungsagentur mit der Begründung, dass das Bad und das Rheuma-Krankenhaus immer noch über keinen Vertrag für die Ausführung des Vorhabens verfügen und von den zugewiesenen Mitteln nur eine minimale Summe abrufen konnte.
Bei dem Projekt im Gesamtwert von rund fünf Milliarden Forint hätten Bad und Krankenhaus die Vorschriften nicht eingehalten, hieß es jetzt. Heilbad-Chef Lajos Hegedűs wollte den Vorgang vorerst nicht kommentieren, da ihm noch keine offizielle Benachrichtigung über den Entzug der Förderung vorlag, berichtet das Panorama Tourismus Bulletin
Bürgermeister Árpád Vértes sieht in dem Vorgang auch eine Chance. Seiner Ansicht nach könnten sich die Beteiligten im Rahmen des so genannten Széchenyi-Planes, den die neue Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán wiederbelebte, um Mittel bewerben und dabei mit einer höheren „Intensität der Unterstützung“ rechnen.
