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Fördermittel für Hévíz gestrichen

Der prominente Badeort Hévíz in Ungarn wird auf rund 1,5 Milliarden Forint (rund 5,3 Millionen Euro) Fördermittel für den Ausbau des Heilbades verzichten müssen, mit denen der Badeort bereits fest gerechnet hatte. Das entschied die Westungarische Regionale Entwicklungsagentur mit der Begründung, dass das Bad und das Rheuma-Krankenhaus immer noch über keinen Vertrag für die Ausführung des Vorhabens verfügen und von den zugewiesenen Mitteln nur eine minimale Summe abrufen konnte.

Bei dem Projekt im Gesamtwert von rund fünf Milliarden Forint hätten Bad und Krankenhaus die Vorschriften nicht eingehalten, hieß es jetzt. Heilbad-Chef Lajos Hegedűs wollte den Vorgang vorerst nicht kommentieren, da ihm noch keine offizielle Benachrichtigung über den Entzug der Förderung vorlag, berichtet das Panorama Tourismus Bulletin

Bürgermeister Árpád Vértes sieht in dem Vorgang auch eine Chance. Seiner Ansicht nach könnten sich die Beteiligten im Rahmen des so genannten Széchenyi-Planes, den die neue Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán wiederbelebte, um Mittel bewerben und dabei mit einer höheren „Intensität der Unterstützung“ rechnen.

Keine drastischen Peiserhöhungen in Hévíz

Gute Nachricht aus Hévíz: Zumindest im ersten Quartal dieses Jahres soll es im Heilbad keinerlei Preiserhöhungen geben, berichtet der Newsletter Tourismus Panorama unter Berufung auf die Leitung des Bades. Aber auch danach, wenn Anfang April traditionsgemäß die Tarife „angeglichen“ werden, sollen die neuen Preise nicht drastisch höher ausfallen. Es gehe um eine moderate Erhöhung, ließ das Bad verlauten.

Trotz der Wirtschaftskrise hätten im vorigen Jahr mehr Menschen Hévíz besucht als im Jahr davor. Der Besucherrekord sei auf das hohe Niveau der Dienstleistungen, dem Ausbau eines Wellness-Bereichs und der Erneuerung des Empfangsgebäudes zu verdanken. Dabei sei auch in Hévíz zu spüren, dass immer mehr Gäste aus dem eigenen Land kommen. Ausfälle bei Gästen aus Österreich und Deutschland seien durch Touristen vom östlichen Markt kompensiert worden.

Ungarns sauberste Stadt – Hévíz

Noch vor Sopron und Balatonfüred erreichte die Stadt Hévíz den Titel der saubersten Stadt des Landes.

An dem vom Internetportal ongo.hu veranstalteten Wettbewerb beteiligten sich mehr als 10.000 Wähler, die für ihre Lieblingsorte stimmten.

Bürgermeister Árpád Vértes ist sich sicher, daß sich die Kurgäste und Touristen neben der in Hévíz bestehenden hohen Sicherheit nicht nur in ihren Hotels oder Privatzimmern ausgesprochen wohl fühlen, sondern vor allem die intensiv gepflegte Umgebung schätzen. Die Bemühungen der Stadt um die Verschönerung des Ortes im vergangenen Jahrzehnt hätte Früchte getragen, was sich in erhaltenen Preisen und Anerkennungsurkunden ausdrückt. Bemerkenswert sei, daß auch Einwohner und Hoteldirektoren erhebliche Anstrengungen unternommen hätten, um Hévíz den Stempel von Sauberkeit und Schönheit aufzudrücken.

An der Internetwahl haben sich überraschenderweise nicht nur oft wiederkehrende Kurstammgäste beteiligt, sondern vor allem „mittelalterliche“ und junge Personen.

Die 25 Mitarbeiter, in Hévíz für die Sauberhaltung und Verschönerung des Stadtbildes zuständig, werden weiterhin alles tun, um für die Stadt den Platz an der Sonne zu sichern.

(Quelle: balatonihirek.hu)

Neuer Touristenmagnet im Gebiet Keszthely-Hévíz

Im Raum Keszthely-Hévíz hat sich ein neuer Touristenmagnet etabliert. Ein mächtiger Heißluft-Ballon für 18 Personen schwebt über das Gebiet und befördert fasst jeden Tag Passagiere. Die Fluggäste können während des einstündigen Fluges die Schönheiten der Landschaft am Westrand des Balaton bewundern. Es ist das erste Mal, dass in Ungarn ein so großer Ballon am Himmel auftaucht, berichtet das regionale Fernsehen von Keszthely. Aus dem mächtigen Korb heraus können die Touristen Fotos schießen und Videos aufnehmen. Beim Auf- und Abstieg werden die Passagiere aktiv in die Vorbereitungen einbezogen, zum Abschluss helfen sie auch beim Einpacken. Dafür bekommen sie dann auch ein Diplom und können mit Sekt auf die erfolgreiche Landung anstoßen.