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EU: Tiefer Pessimismus in Ungarn

Die Ungarn sind in Sachen Pessimismus Spitze. Sie werden dabei unter den 27 EU-Staaten nur noch von den Bulgaren übertroffen, geht aus dem am Freitag in Budapest veröffentlichten neuesten Bericht des Eurobarometers hervor. Während sich im Herbst vorigen Jahres noch etwas mehr als die Hälfte der Befragten positiv äußerte, erklärten sich ein halbes Jahr später nur noch 47 Prozent mit ihrer Situation zufrieden.

Die größte Zufriedenheit wurde bei den Holländern festgestellt, doch auch bei Dänen, Schweden und Luxemburgern wurde der Anteil der Optimisten mit über 95 Prozent gemessen.

Dabei ist auch die Beurteilung der Europäischen Union in Ungarn ziemlich enttäuschend. Noch unmittelbar vor dem Beitritt Ungarns beurteilte mehr als die Hälfte eine Mitgliedschaft als positiv. Dieser Anteil ging jetzt auf 32 Prozent zurück, was 20 Prozent unter dem Durchschnitt der EU-Länder liegt. 43 Prozent der Befragten blieben in dieser Frage neutral. Mehr als die Hälfte der Ungarn meint jedoch, dass der Beitritt für ihr Land keine positiven Dinge brachte. Dabei war der Anteil jener sehr hoch, die diese Frage nicht beurteilen wollten.

Übergabe verzögert sich

Kanalisation und Trainingsplatz in Badacsonytomaj

Laut der auf der letzten Stadtverordnetenversammlung gegebenen Information kommt der vierte Bauabschnitt der Abwasserkanalisation gut voran, der Fertigstellungsgrad liegt bei 70 Prozent.

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Deutscher Jugendlicher randaliert in Siófok

Wegen Rowdytums hat die Polizei in Siófok ein Verfahren gegen einen deutschen Jugendlichen eingeleitet. Der 18-Jährige Kasachstan-Deutsche aus Thüringen hatte am frühen Mittwochmorgen in einem Vergnügungslokal einen Ungarn mit Fäusten und Knien angegriffen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als Angreifer und Opfer am Boden lagen, wurden sie von Umstehenden getrennt, der Deutsche suchte das Weite. Wenig später lief er, bewaffnet mit einem Nudelholz und dem Metallrohr eines Sonnenschirms, Polizisten in die Arme. Da er von seinem Opfer eindeutig erkannt wurde und keine plausible Erklärung fand, führten ihn die Beamten beim Polizeipräsidium von Siófok vor.

Tragischer Unfall in Ungarn

Eine 26-jährige Frau ist am Mittwoch im nordostungarischen Kaba beim Versuch, ein Mädchen vor dem Tod im Wasser zu retten, selbst ertrunken. Das Kind selbst konnte schwimmen und erreichte so aus eigener Kraft das Ufer, berichtet die Polizei.

Ein Angler meldete, dass zwei Mädchen ihn um Hilfe für die Frau gebeten hatten. Eines von ihnen war in einen Kanal gefallen. Beim Rettungsversuch gelang es der Frau nicht, wieder ans Ufer zu klettern.