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Sorglos bauen – endlich möglich

Ärger mit Qualität und Terminen muss nicht sein

Wer viel Geld und Herzblut in ein neues Haus investiert, kann zu Recht eine funktional ausgereifte Lösung und ausgezeichnete Qualität bis ins Detail fordern. Leider decken sich Qualitätsansprüche seitens der Kunden nicht immer mit dem, was in Ungarn geboten wird.

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Budapest in der Gunst der Touristen weiter vorn

Die Hauptstadt Budapest zeigte sich auch im Jahr 2010 den Touristen von ihrer besten Seite. Sie behauptete klar den ersten Rang unter den meistbesuchten Städten in Ungarn, berichtet die Ungarische Tourismus AG nach Angaben des Zentralen Statistischen Amtes. Ihnen folgen die international renommierten Badeorte Hévíz und Hajdúszoboszló. Bei den Ausländern waren nach Budapest die Orte mit Heilbädern an Beliebtheit nicht zu überbieten, so gehörten auch Bük, Balatonfüred und Debrecen zu den Lieblingsorten. Bei den Ungarn dagegen schob sich die Stadt Sopron an die vierte Stelle, Bük und Gyula kamen bei ihnen ebenfalls unter die ersten zehn.

Während in Budapest und Hévíz der in- und ausländische Fremdenverkehr gleichermaßen zunahm, hatten Hajdúszoboszló und Zalakaros vor allem den Ungarn den Aufstieg nach eher schwachen Jahren zu verdanken. Vom ausländischen Fremdenverkehr profitierten vor allem Debrecen (+33,5 Prozent), Győr (+26,3 Prozent) und Sárvár (+10,5 Prozent).

Mohácser Fasching mit Teilnahmerekord

Die Kleinstadt Mohács im Süden Ungarns steht wieder vor dem touristischen Höhepunkt des Jahres: Am Donnerstag (3.3.) beginnt der einzigartige Busójárás, das Faschingsfest der mit geschnitzten Holzmasken und Schaffellen vermummten Männer. Es gehört nun auch zum geistigen Weltkulturerbe, was seine Anziehungskraft noch gesteigert hat. Dieses Mal soll nicht nur bei der Zahl der Gäste, sondern auch der Teilnehmer ein Rekord erreicht werden. etwa 750 Maskenträger sollen nach alter Tradition, die auch in Süddeutschland, der Schweiz und Italien bekannt ist, den Winter vertreiben.

Fas 30 Busógruppen sorgen in der Stadt an der Donau schon für die Organisation des Festes. Daran arbeiten sie das ganze Jahr über, damit sich die alltäglichen Aufzüge mit dem Abbrennen des Scheiterhaufens für den Winter auf dem Platz vor dem Rathaus für das Publikum zu einem bleibenden Erlebnis gestaltet.

Zeitbombe tickt: Schnitt im Gesundheitsbudget

Ungarns Regierung plant offenbar drastische Einsparungen im Gesundheitsbudget. Nach einem Bericht des Internetportals portfolio.hu bereitet die Regierung in Budapest einen „risikoreichen Schritt voller Nebenwirkungen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens vor“. Das sei aus jüngsten Signalen herauszulesen. Ein Abbau der Mittel für Arzneimittel um 100 Milliarden Forint (etwa 365 Millionen Euro) wäre ein beispielloser Zug von Seiten des Kabinetts, das bislang die „Einschränkungen“ kategorisch vermieden habe, heißt es in dem Bericht des auf Wirtschaftsfragen spezialisierten Portals. Eine Reduzierung der Ausgaben für Medikamente im Umfang von 30 Prozent gehe mit der Gefahr einher, dass die Lasten der Kranken bedeutend steigen.

Sollte die Regierung ihr Versprechen tatsächlich halten, dann müssten auch die Arzneimittelproduzenten die Folgen tragen. Dabei verweist portfolio.hu auf die im vorigen Jahr beschlossene so genannte Krisensteuer für vier Sektoren und bemerkt, dass die Steigerung der schon bisher hohen Einzahlungen der Unternehmen als naheliegende Lösung erscheint. Betroffen von der Maßnahme im vergangenen Jahr waren Unternehmen des Energiesektors, Telekommunikation, Banken und Handel.