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Generationswechsel mit Problemen für Mittelstand in Ungarn

Ähnlich wie in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern befürchten die kleinen und mittleren, oft in Familieneigentum befindlichen Betriebe in Ungarn vom anstehenden Generationswechsel schwere Probleme. Derzeit sei ein Großteil der ersten Unternehmergeneration an der Grenze zum Rentenalter angekommen, berichtet der private Radiosender inforadio am Mittwoch (17.11.). Westliche Beispiele zeigten, dass von drei Familienbetrieben beim Generationswechsel zwei einen ernsthaften Wertverlust erleiden, ja sogar in die Insolvenz gehen können.

In Ungarn werde die Lage dadurch noch komplizierter, dass es keine Tradition des Generationswechsels gebe. Dennoch zeige eine Analyse der Vereinigung Verantwortlicher Familienunternehmen, dass die Mehrheit der ungarischen Familienunternehmen bei der Übergabe gut vorankomme. Die Regierung habe dies durch Gebührenfreiheit erleichtert. Die Nachfolge werde mitunter nur dadurch erschwert, dass der Gründer eines Unternehmens die Leitung nur schwer aus der Hand gibt. In Ungarn befinden sich etwa 75 Prozent der Unternehmen in Familieneigentum.

Budapester Margarethen-Brücke wieder freigegeben

Nach einem Jahr und drei Monaten umfassender Rekonstruktion ist die Margarethenbrücke im Herzen von Budapest vorläufig wieder für den Verkehr freigegeben wurden. Die ersten Stunden nach dem Verkehrsstart am Montagabend (15.11.) brachten ein so nicht erwartetes Chaos, weil die Budapester offenbar mit der schon ungewohnten Donauquerung noch nicht fertig wurden. Als weitere Gründe waren die zahlreichen Schaulustigen zu beiden Seiten des Bauwerkes und ein ungewöhnlich starker Verkehr für den Stau erkennbar. Viele wollten möglichst schnell die erneuerte Brücke ausprobieren. Allerdings ist sie noch nicht ganz fertig, so dass die endgültige Übergabe erst im zweiten Quartal kommenden Jahres geplant ist. Bis dahin sind noch viele Arbeiten bei laufendem Verkehr zu erledigen, die hin und wieder auch Sperrungen einer Fahrspur mit sich bringen können.

Ackerland in Ungarn immer teurer

Unbeeindruckt von Krisen ist der Preis für Landwirtschaftsflächen in Ungarn während der vergangenen zehn Jahre immer weiter nach oben geklettert. Derzeit beläuft sich der Hektarpreis für landwirtschaftlichen Boden auf durchschnittlich 472 000 Forint (rund 1700 Euro), für Ackerland auf 576 000 Forint – ein Anstieg um mehr als 90 Prozent seit dem Jahr 2000, sagte der Geschäftsdirektor der FHB Hypothekenbank AG, László Harmati, am Montag auf einer Pressekonferenz in Budapest.

Der Anstieg sei kontinuierlich und ohne Korrekturen verlaufen, fügte Harmati hinzu. Dabei habe es drei Zyklen gegeben: In den ersten drei Jahren gab es einen jährlichen Anstieg um 7,4, dann folgte eine ähnlich lange Konsolidierungsperiode mit durchschnittlich 3,2 Prozent Preiserhöhung bis schließlich seit 2007 die Preise um 10,5 Prozent im Jahr zunahmen.

83 Prozent der Gesamtfläche Ungarns oder 7,8 Millionen Hektar sind landwirtschaftlich nutzbar. Die wertvollsten Böden liegen in Mittelungarn, im mittleren Westungarn und im Südwesten des Landes, wo sich die Preise um den Durchschnitt bewegen. Einen geringeren Wert haben dagegen die Böden in der nördlichen Tiefebene und in Nordungarn. Die übrigen Flächen sind von durchschnittlichem Wert. Dabei ist das Eigentum an landwirtschaftlicher Nutzfläche in Ungarn stark zersplittert. Die Durchschnittsfläche in den Händen eines Eigentümers vergrößerte sich jedoch in den vergangenen zehn Jahren von vier auf zwölf Hektar.

Tradition und Volkskunst in der Rádpuszta jetzt auch im Winter erleben

Rádpuszta
Freizeitzentrum Rádpuszta
So langsam hält der Winter am Balaton Einzug, es wird ruhig rund um den See. Nur noch wenige Restaurants haben in dieser Zeit geöffnet, zu ihnen gehört die Rádpuszta am Ortsausgang von Balatonlelle in Richtung Siófok.

Im neu gestalteten Restaurant kann man am gemütlichen Kaminfeuer bei angenehmer Musik traditionelle, ungarische Speisen frisch aus dem Steinofen genießen. Entenbraten und Spanferkel mit gedünstetem Rotkraut oder aus dem Kessel ein typischer, ungarischer Rindsgulasch mit feinen Knoblauchnudeln und dazu ein frischer Krautsalat stehen auf der Karte.

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