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Gartenratgeber 9/18 – Jiaogulan, das Chinesische Unsterblichkeitskraut

Grasschnitt als Mulchmaterial, Kohlhernie richtig bekämpfen, Gemüse bleichen, Gründüngung, Kürbiskerne trocknen, Zuckermais zubereiten, Kulturmaßnahmen an Gemüse, Beerensträucher als Spalier, Holunder ernten, Stippebehandlungen, Holunder verarbeiten, Obsternte, Pflanzplanung, Nashi, Jiaogulan, Mondkalender im September 2018 uvm.

Kürbis und Paprika

Gemüse und Kräuter

Grasschnitt als Mulchmaterial

Um diese Jahreszeit fallen beim Mähen beträchtliche Grasmengen an. Verwenden Sie das Schnittgut großzügig zum Mulchen der Gemüse- und Staudenbeete, damit der Boden schön feucht bleibt. Die Schicht sollte jedoch nicht stärker als 5 cm sein. Lassen Sie das restliche Gras einige Tage trocknen, bevor Sie es auf den Kompost geben, sonst kann es zu Fäulnis kommen.

Kohlhernie richtig bekämpfen

Von Kohlhernie befallenes Erntegut, erkenntlich an Wucherungen am Wurzelhals, darf nicht auf den Kompost, sondern muss vernichtet werden. Bringen Sie auf der betroffenen Fläche Algenkalk aus und pflanzen Sie dort in den nächsten drei bis vier Jahren keine Kohlgewächse an.

Gemüse bleichen

Damit die inneren Blätter ausbleichen, müssen die meisten Endiviensorten rechtzeitig zusammengebunden werden. Häufeln Sie Bleichsellerie zu diesem Zweck mit Erde an und wickeln Sie Gemüseartischocken in schwarze Folie oder Wellpappe.

Gründüngung

Auf abgeernteten Beeten kann nun Gründüngung eingesät werden. Im Fachhandel sind viele verschiedene Samenmischungen erhältlich.

Kürbiskerne trocknen

Wenn Sie die ersten Kürbisse aus dem Garten verwerten, sollten Sie die Kerne nicht wegwerfen, sondern trocknen. Die Vögel freuen sich im Winter über dieses wertvolle Futter.

Zuckermais zubereiten

Zuckermais ist reif, wenn die heraushängenden Samenfäden schwarzbraun sind. Tipp: Kochen Sie die Kolben 15 Minuten in leicht gezuckertem Wasser und bestreichen Sie sie anschließend mit Butter. Erst dann mit Salz und Pfeffer würzen. Fügt man bereits dem Kochwasser Salz zu, werden die Schalen hart und das Salzwasser entzieht den süßen Geschmack.

Kulturmaßnahme an Gurken, Zucchini und Tomaten

Bei Gurken, Zucchinis und Tomaten werden die späten Blütenstände entfernt. Tomaten werden geköpft. So geht die letzte Kraft der Pflanzen in die verbliebenen Früchte.

Obst

Beerensträucher als Spalier

Haben Sie schon einmal daran gedacht, die Beerensträucher als Spalier zu erziehen? Spannen Sie dazu zwei bis vier Drähte quer bis in eine Höhe von ca. 1,80 m. Daran binden Sie drei bis fünf kräftige Triebe mit eingekürztem Seitenholz fächerförmig fest. Alle anderen Triebe werden am Boden abgeschnitten, nachwachsende Bodentriebe können Sie einfach abreißen. Denken Sie aber daran, dass Sie nach 6 bis 7 Jahren die Gerüsttriebe durch jüngere Triebe ersetzen müssen. Rechtzeitig also Ersatztriebe stehen lassen.

Holunder ernten

Holunder wird geerntet, wenn alle Früchte blauschwarz gefärbt sind. Verarbeiten Sie die Beeren sofort nach der Ernte, nachdem Sie sie mit einer Gabel von den Fruchtständen abgestreift haben. Vorsicht: Ungekochte Früchte enthalten das giftige Glykosid Sambunigrin. Beim Kochen wird es aber abgebaut.

Stippebehandlungen

Bei den Spät- bzw. Lagersorten können Stippebehandlungen bis unmittelbar vor der Ernte ausgebracht werden. Gut geeignet sind kalziumchloridhaltige Präparate. Reines Kalziumchlorid (2 x 200 g pro 10 l), kurz vor der Ernte gespritzt, ermöglicht einen sogenannten ‚Depoteffekt‘: Die Kalzium-Ionen können dann noch in den empfindlichen Bereich unter der Schale eindringen und dämmen die Stippegefahr ein.

Holunder verarbeiten

Wer keinen Holunder im Garten hat (die Sorte ‚Haschberg‘ ist besonders ergiebig!), sollte jetzt noch schnell in der Umgebung nach einem „Hollerbusch“ suchen: Holundergelee ist eine Delikatesse und Holundersaft lindert im Winter so manchen Husten. Hier ist ein Rezept von Irene Keßler für Holundergelee: Man verwendet etwa 2/3 Holunder und 1/3 säuerlichen, in kleine Stücke geschnittenen Apfel. Statt Gelierzucker kann man auch Pektin verwenden. Auf 500 g Frucht und 500 g Zucker benötigt man 12 bis 14 g Apfelpektin und je nach Frucht 3 bis 9 g Apfelsäure. Vom Zucker muss man etwa 60 g abnehmen und mit dem Pektin und der Apfelsäure vermischen. Dieses Gemisch wird erst dann zugefügt, wenn die Hauptmenge mit dem Zucker zum Kochen gekommen ist. Nach etwa 2 bis 3 Minuten kann man eine Gelierprobe machen.

Obsternte

Einige grundsätzliche Tipps zur Obsternte: Farbige Apfelsorten zwei- bis dreimal durchpflücken. Die erste und besonders die zweite Pflücke sind für die längere Lagerung geeignet, die letzte Pflücke sollte nur kurz gelagert bzw. schnell verbraucht werden. Besonders weiche Früchte (Steinobst) nicht mit den Fingern drücken und durch lange Fingernägel verletzen. Äpfel und Birnen mit der ganzen Handinnenfläche (und nicht mit den Fingern!) leicht anheben und abdrehen. Grundsätzlich immer früh morgens ernten, um die Kühle der vorangegangenen Nacht mit ins Lager zu nehmen. So kühl (2 bis 5 °C) und feucht (etwa 80 % Luftfeuchtigkeit) wie möglich lagern. Die Luftfeuchtigkeit kann man erhöhen, indem man einen Eimer Wasser auf den Boden des Lagerraums ausleert (das liefert auch zusätzliche Verdunstungskälte).

Pflanzplanung

Obwohl die Ernte noch in vollem Gange ist, sind erste Gedanken über neu zu pflanzende Sorten und Unterlagen jetzt schon sinnvoll, denn bald fängt die Versandsaison der Baumschulen wieder an. Einige Beispiele für robuste oder tolerante Sorten sind mehltaufeste Stachelbeeren wie ‚Rolonda‘, Reflamba‘, ‚Rokula‘, ‚Hinnonmäki‘, ‚ und Pax. Schwarze Johannisbeeren wie ‚Titania‘, ‚Ometa‘ und andere; Herbsthimbeeren wie. ‚Autumn Bliss‘, ‚Himbo-Top‘ und andere; Sommerhimbeeren wie ‚Rubaca‘,und ‚Meeker‘. Tafeltrauben wie ‚Nero‘, ‚Birstaler Muscat‘, ‚Muscat Bleu‘ und ‚Palatina‘. sowie mehrfachresistente Apfelsorten wie die Pillnitzer Re-Sorten (Re = resistent) wie Resi®, Retina® und Rewena® .

Nashi

Insbesondere in milden Gebieten reifen jetzt die Nashi heran. Es handelt sich botanisch um den Birnenabkömmling der China-Birne (Pyrus pyrifolia). Diese Birnenart wird jedoch bei uns häufig aufgrund der Fruchtform auch als „Apfelbirne“ oder eben als „Nashi“ bezeichnet. Typisch für die süßen, saftigen Früchte ist das knackige, jedoch birnenähnliche Fruchtfleisch. Im ostasiatischen Raum ist die Nashi schon lange und mit vielen Sorten vertreten. Die Namen enden meist mit „ki“, wie ‚Shinseiki‘, oder auch „ui“, wie ‚Kosui‘. Probleme können aus Sicht des Pflanzenschutzes der Feuerbrand oder unter den Schädlingen der Birnenblattsauger bereiten. Der Birnengitterrost kommt dagegen weniger vor, obwohl ein Befall nicht auszuschließen ist.

Jiaogulan – das Chinesische Unsterblichkeitskraut

Heilende Anwendungen

Jiaogulan Elixier wirkt ausgleichend auf sämtliche Körperenergien, so hilft es bei chronischer Müdigkeit, niedrigem Blutdruck und Kraftlosigkeit genauso wie bei Schlafstörungen und Bluthochdruck. Weiterhin reguliert Jiaogulan den Hormonhaushalt, das Verdauungssystem und das Körpergewicht.

Auch stärkt das Elixier schwache Nerven, das Immunsystem und das Herz. Es wirkt beruhigend, steigert Kraft, Ausdauer, Spannkraft und Leistungsfähigkeit und hilft bei Diabetes Typ 2, Cholesterinüberschuss, Arteriosklerose, Hepatitis B und chronischer Bronchitis.

Darüber hinaus regt Jiaogulan die Bildung weißer Blutkörperchen an, schützt vor Verklumpung der Blutplättchen und kann so das Wachstum von Tumoren hemmen und Herzinfarkt sowie Schlaganfall vorbeugen.

Jiaogulan wird eine viermal so starke Heilkraft wie Ginseng zugeschrieben.

Das “Kraut der Unsterblichkeit” hat eine stark adaptogene Wirkung. Das bedeutet, es passt sich den jeweiligen Körperfunktionen an und gleicht sowohl Über- als auch Unterfunktionen aus. Dadurch unterstützt Jiaogulan die Selbstheilungskräfte des Organismus und hilft ihm, wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu kommen.

Erhältlich ab September an unserem Stand auf den Märkten in Heviz und Káptalantóti.

Gärtnern mit dem Mond im September 2018

Fruchttage: 1, 8, 9, 17, 18, 19, 27, 28. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 2, 3, 4, 10, 11, 12, 13, 20, 21, 29, 30. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 4, 5, 6, 13, 14, 22, 23. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 6, 7, 15, 16, 24, 25, 26. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Markttage

Jeden Sonntag sind wir mit unseren Produkten auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8-13 Uhr vertreten.

Jeden Dienstag und Samstag von 8-13 Uhr, sowie Donnerstag von 13-18 Uhr sind wir in Hévíz auf dem Ökomarkt am großen Parkplatz mit unseren Produkten zu finden.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch findet regelmäßig jeden Mittwoch ab 19.00 Uhr im Restaurant Mediterran Etelbar statt.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Ab September an unserem Stand auf den Märkten in Heviz und Káptalantóti gibt es auch ein Elixier aus der Jiaogulan Pflanze.

Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel- Kombucha Basis, Knoblauch- Ingwer-, Bärlauch-, und Rosskastanien Elixier, Holunder-, Spitzwegerich-, Fichtennadel-, und Löwenzahn-Sirup, Sanddorn-, Holunderbeer-, Hagebutten-, Schlehen- und Sauerkirsch Sirup ohne Zucker, mit Stevia gesüßt. Gelee und Säfte sowie weitere Gesundheits-Lebensmittel aus der Apotheke Gottes. Natürliche Pflanzen-Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ.

Die Pflanzen-, Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ, getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung bringe ich gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de