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Immobilienmarkt am Tiefpunkt

Der Immobilienmarkt im Komitat Baranya hat in der gegenwärtigen Krise offenbar einen Tiefpunkt erreicht. Die Preise sind im Vergleich zu früheren Jahren um 10 bis 15, in manchen Fällen sogar um 25 Prozent eingebrochen, berichtet das Internet-Portal bama.hu der Axel Springer Magyarország GmbH über eine Analyse der derzeitigen Lage im Handel mit Immobilien. Bei den Verkäufen änderte sich die Lage noch drastischer. Nur ein Drittel oder ein Viertel vom früheren Umfang wechsele den Besitzer, sagte der juristische Immobilien-Experte Csaba Horváth.

Die Banken vergeben dabei Kredite zu immer strengeren Bedingungen, was ebenfalls dazu beitrug, dass im Kreis der Immobilienkäufer die Zahl derer zunimmt, die mit Bargeld zahlen. Ein anderer Grund für die Bargeld-Geschäfte ist nach Meinung des Fachmanns, dass Investoren wegen der immer instabileren nationalen Währung ihre Reserven nicht als Bankanlage in Forint haben möchten, sondern jetzt Wohnungen in den Städten an stark frequentierten Lagen oder größere Wälder und Äcker an guten Orten suchen. Andere kauften Goldbarren.