Nachgedacht: Stressige Wochen …

… liegen zum Teil hinter mir, der größte Batz’n kommt aber noch. Zumindest bis Ende März. Denn dann ist Schluss mit Wintersport und die Freizeit verläuft wieder in geordneten Bahnen. Aber seit Ende November genieße ich die Wochenenden mit Biathlon, Skispringen, Slalom, Abfahrt, Super-Ski, Rodeln, Bob und vielem anderen mehr.



Dazu kommt natürlich auch noch Fußball (wenn Zeit bleibt). Ich kann von mir mit reinem Gewissen behaupten „Ich bin ein Supersportler“ – vor dem TV. Aber auch wir Fans, ich gehöre definitv dazu, haben unseren Platz in der großen Welt des internationalen Sports (ohne wäre ein No Go). Zum „Glück“ hat sich die Formel I in die Winterpause verabschiedet. Ich hätte für den Rennzirkus momentan keine Zeit. Aber das geht in Ordnung. Ebenso die vielen Stunden vor dem Fernsehgerät. Das derzeitige Wetter lässt sowieso zu wünschen übrig, was also tun an den langweiligen Samstagen und Sonntagen. Da kommen Spannung, Mitzittern, Mitfiebern und Durchhaltevermögen bei den einzelnen Wettbewerben gerade recht. Und ich weiß, ich bin mit dieser Einstellung nicht alleine.

Die abwechslungsreichen Wintersportarten haben sich zu einem regelrechten Kult entwickelt. Unzählige Fans sind weltweit an den Pisten und in den Hallen, also direkt am Ort des Geschehens, dicht an dicht vertreten. Und sie feuern ihre Akteure an, lautstark mit Klatschen, Pfeiffen, Trommeln, Fahnen und sogar in entsprechender Verkleidung. Der Norweger im Wikingerhelm steht einträchtig nebem dem ganz in gelb gekleideten Schweden. Italienische Fans singen inbrünstig ihre Hymne, die Schweizer zeigen stolz das weiße Kreuz auf der Brust. Österreicher schwenken ihre Fähnchen, genauso wie die Deutschen. Und die Polen singen dazu unüberhörbar mit. Dazu die Amerikaner und die Russen: Wohlgesonnen Arm in Arm. Bilder, die Freude machen.

Sport verbindet ganze Völker – leider nur an der Wettkampfarena. Zeigen die Wettkampftafeln zum Schluss die passenden Ergebnisse an, sind Jubeln, Umarmen und das eine oder andere Küsschen Pflicht. So zu sehen, wenn sich die Biathlon-Staffel einen Podestplatz erläuft und erschießt, bis zum Umfallen ihr Letztes gibt, freut sich der Fan ungemein und jubelt mit. Wintersport ist einfach nur schön. Bis Ende März kann ich die vielen Wettkämpfe noch genießen, dann weht wieder ein anderer Wind: Die Gartenarbeit ruft.

Bis bald,
Ihre Eva