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Gas ab Januar nur für hohen Verbrauch teurer

Die für Januar in Ungarn angekündigte Gaspreiserhöhung soll auf Anweisung von Regierungschef Viktor Orbán Familien mit durchschnittlichem oder geringerem Einkommen nicht erreichen. Das zuständige Ministerium für nationale Entwicklung teilte dazu im Einzelnen mit, dass bei den universellen Versorgern ein Modell eingeführt wird, wonach Durchschnittsverbraucher bis zu 1200 Kubikmeter nicht mehr als bisher zahlen müssen. Bis zu 1500 Kubikmeter soll der Preisanstieg 0,7 Prozent betragen. Damit würden 57 Prozent der Verbraucher zu den alten Preisen Gas beziehen, weitere 9 Prozent hätten nur einen geringen Anstieg zu verkraften. In den höchsten zwei Kategorien sind bei 3000 bis 3500 Kubikmeter Jahresverbrauch 7,8 Prozent und bei 3500 bis 4000 Kubikmeter 9,3 Prozent höhere Preise fällig. In diese beiden Gruppen gehörten lediglich 6 Prozent der Gasanschlüsse.