Gedenken an Covid-Opfer – Hilfe für Bedürftige am Balaton

„Im städtischen Altenpflegeheim ist niemand mit dem Coronavirus infiziert“, sagte Róbert Lengyel, Bürgermeister von Siófok, kurz vor Weihnachten 2020. „Die epidemische Situation in Siófok verbessert sich, zumindest in den städtischen Einrichtungen.“



Der Bürgermeister fügte hinzu: „Uns ist leider nicht bekannt, wie viele Leben die Coronavirus-Erkrankung in Siófok gefordert hat, da wir keinen Zugang zu diesen Daten haben. Wir wissen aber, dass es auch in unserer Stadt einige Opfer gegeben hat. Deshalb werden wir, solange der aktuelle Gesundheitsnotstand anhält, das Rathaus und unsere städtischen Einrichtungen in Erinnerung an die Opfer schwarz beflaggen.“

Die Stadtführung erhält genaue Zahlen über Infizierte und Opfer nur über die zentralen Institutionen. Demnach waren die jetzigen Tests unter dem Personal im Pflegeheim alle negativ, und was besonders zu begrüßen ist: keiner der Bewohner des Pflegeheims ist infiziert. Zwei ältere Menschen befinden sich noch im Krankenhaus, der letzte Todesfall im Heim war am 3. Dezember. „Unter den gegebenen Umständen dürfen die vorbeugenden Maßnahmen keinesfalls gelockert werden, wir achten weiterhin sehr konsequent auf deren Einhaltung“, sagte Róbert Lengyel.

Die Stadtführung kümmert sich auch um bedürftige Menschen, für die jede zusätzliche Ausgabe eine schwere Last bildet. Deshalb wurde von der Stadt und von Zivilverbänden in Siófok nicht nur für Geschenke und Lebensmittel gesammelt, sondern es werden seit dem 21. Dezember bis 24. Dezember 12 Uhr auch kostenlos Atemmasken verteilt. Die Masken stehen am Eingang des Rathauses zur Abholung bereit. Darüber hinaus können diesbezüglich Mitarbeiter der Bürgerwehr auf dem Fő tér angesprochen werden. In Siófok gilt auf allen öffentlichen Plätzen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie in allen geöffneten Geschäften Maskenpflicht für Personen über 6 Jahre.

In Keszthely konzentriert sich die Stadtführung neben dem Schutz vor Ansteckung in der Coronavirus-Epidemie auch darauf, den Bedürftigen ein möglichst angenehmes Weihnachtsfest zu bescheren. Im Ort gingen bisher Spenden im Wert von mehr als 3 Millionen Forint ein, die von der Selbstverwaltung, dem Runden Tisch der Keszthelyer Jugend und von der Bürgerinitiative „Keszthely összefog“ bei lokalen Händlern und Erzeugern gesammelt wurden.

Die Kampagne unterstützt hauptsächlich ältere Menschen und bedürftige Familien mit einem Lebensmittelpaket im Wert von je 10 Tausend Forint, sowie mit Kleidung und Schuhen. Den Mitarbeitern des städtischen Krankenhauses und der Rettungsstation wurde als Dank für ihre aufopferungsvolle Arbeit in der Coronavirus-Krise eine Spende im Wert von 300 Tausend Forint überreicht.